Studien 2016

Viele Unternehmen ermöglichen mobiles Arbeiten

15. Dezember 2016 – Im Jahr 2016 ermöglichen 61% der Unternehmen in Deutschland mobiles Arbeiten, indem sie einen Teil der Beschäftigten mit einem mobilen Internetzugang über ein tragbares Gerät (zum Beispiel Smartphone oder Tablet) ausstatten. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. In 80% der Unternehmen, die tragbare Geräte ausgeben, können Beschäftigte auf das unternehmenseigene E-Mail-System zugreifen. Der mobile Zugang und die Abänderung von Unternehmensdokumenten sind in 44% dieser Unternehmen möglich. In 36% der Unternehmen mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens können die Beschäftigten räumlich flexibel firmeninterne Geschäftssoftware nutzen.

Dabei sind nicht alle Beschäftigten in den Unternehmen mit einem mobilen Internetzugang ausgestattet. In 93% der Unternehmen mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens kann dies mindestens jeder zehnte Beschäftigte nutzen, bei 36% dieser Unternehmen mittlerweile sogar über die Hälfte der Beschäftigten.

Der Anteil der Unternehmen, die ihren Beschäftigten die Option zum mobilen Arbeiten bieten, steigt mit der Unternehmensgröße. Während 60% der Kleinstunternehmen (1 bis 9 Beschäftigte) mobiles Arbeiten einrichten, sind es 65% der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Bei 83% der mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) ist mobiles Arbeiten möglich. Bei den großen Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) beträgt der Anteil 94%.

 

Deutsche Angestellte sind gern auf Geschäftsreise

21. November 2016 – Geschäftsreisen wirken sich positiv auf die berufliche und persönliche Zufriedenheit von Angestellten aus. Das hat "The Balanced Business Traveller Survey" von YouGov im Auftrag von American Express ergeben. Den Studienergebnissen zufolge empfinden 42% der Befragten, die regelmäßig unterwegs sind, Geschäftsreisen als einen angenehmen Aspekt ihrer Arbeit. Für 21% der Befragten ist es sogar einer der entscheidenden Faktoren bei der Berufswahl.

Gut die Hälfte der Deutschen (47%) wünscht sich, im Monat sogar mehr beruflich auf Reisen zu sein als es bislang der Fall ist. Gerade die Abwechslung im Beruf und die Chance, das eigene berufliche Netzwerk auszubauen, sind dabei wichtige Punkte und erhöhen die Zufriedenheit.

Doch nicht alle Angestellten sind gegenüber Geschäftsreisen so positiv eingestellt. Für 36% der Befragten sind sie lediglich eine Selbstverständlichkeit. 22% fühlen sich vom beruflichen Reisen gestresst und überarbeitet.

 

Milliarden-Schaden für die Reisebranche durch Störungen

07. November 2016 – Schlechtes Wetter, Naturkatastrophen und Streiks kosten die Reisebranche jedes Jahr geschätzte 60 Milliarden US-Dollar – was rund 8% der weltweiten Branchenumsätze entspricht. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Airline Disruption Management“, die das Beratungsunternehmen T2RL im Auftrag von Amadeus verfasst hat.

Die Studie zeigt zudem, dass sich Störungen „viral“ durch die gesamte Reisekette fortsetzen: Wenn Flugzeuge und Besatzungen nicht wie vorgesehen ankommen, führt das zu einem Dominoeffekt: In den hochoptimierten Netzwerken ziehen auch relativ kleine Probleme weitere Flugausfälle und Verspätungen nach sich.

 

Marriott/Starwood-Deal verändert Reiseeinkauf

25. August 2016 – Die Übernahme von Starwood durch den Wettbewerber Marriott wird die weltweite Hotellerie erheblich verändern. Dies geht aus einem neuen Whitepaper von Carlson Wagonlit Travel (CWT) hervor. Der Geschäftsreiseanbieter rät Reiseeinkäufern dazu, die Auswirkungen auf die eigenen Reiseprogramme frühzeitig zu analysieren und entsprechend zu reagieren.

Der neu formierte Hotelkonzern werde in 14 der 20 meistbesuchten Städte der Welt nahezu ein Drittel der verfügbaren Hotelzimmer besitzen, in einigen sogar die Hälfte. Das sei insofern relevant, als dass CWT-Daten belegen, dass Marriott im Vergleich zu anderen Hotelketten am häufigsten nicht an Ausschreibungen unternehmensweiter Hotelprogramme teilnimmt.

Man wisse noch nicht, ob und wie die Treueprogramme von Marriott und Starwood sich ändern werden. Unabhängig davon stehe der neue Konzern schon jetzt für einen großen Teil von Hotelausgaben, die von der Reiserichtlinie abweichen. 22% der nicht-konformen Ausgaben würden auf Marriott- und 9% auf Starwood-Hotels fallen.

 

Sharing Economy – Probleme beim Berichtswesen

24. August 2016 – Während immer mehr Geschäftsreisende Sharing-Dienste nutzen wollen, haben Reiseplaner Bedenken. Das geht aus dem dritten Teil der AirPlus International Travel Management Study 2016 hervor. Immerhin sehen aber 90% der Travel Manager Kostenvorteile, und 81% berichten von Zufriedenheit bei den Reisenden. Allerdings: 64% sehen die Integration von Sharing-Diensten in Berichtstools kritisch. In diesem Spannungsfeld sollten Travel Manager und Geschäftsreisende gemeinsam Lösungen finden, so AirPlus, denn Schätzungen zufolge wächst der Anteil der Befürworter von Sharing Economy.

 

Plädoyers für Geschäftsreisen

20. Juli 2016 – Persönliche Meetings sind immer noch am effektivsten und produktivsten. Das sagen 86% der weltweit von Egencia befragten Geschäftsreisenden. Der „Business Travel and Technology Study“ zufolge sind 67% der Meinung, sie wären weniger erfolgreich in ihrem Job, wenn sie nicht auf Geschäftsreisen gehen würden.

Einer Umfrage des Deutschen ReiseVerbands (DRV) zufolge schätzen sieben von zehn Geschäftsreisenden, dass ihr persönlicher Besuch einen großen Einfluss auf den Abschluss von Neu- und Folgeaufträgen hat.

 

Travel Manager misstrauen Trends

07. Juli 2016 – Geschäftsreisende erkennen Trends im Travel Management früher als Travel Manager. Das ist eine der Haupterkenntnisse aus der elften International Travel Management Study von AirPlus. Im Zentrum der Studie standen die Themen Datensicherheit, Globalisierung, Social Media, Big Data, Sharing Economy und Umweltfreundliches Reisen. In allen Fällen stufen die Geschäftsreiseverantwortlichen diese Themen als noch nicht etablierte Trends ein, die erst im Entstehen begriffen sind. Im Gegensatz dazu betrachten deutlich mehr Geschäftsreisende die Entwicklungen innerhalb der Themenbereiche als gefestigte Tendenzen.

 

Ausgaben für Geschäftsreisen gestiegen

17. Juni 2016 – Die deutschen Unternehmen haben im letzten Jahr 50,9 Milliarden Euro für ihre Geschäftsreisen ausgegeben, plus 3,4% im Vergleich zu 2014. Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse gab es im vergangenen Jahr 11 Millionen Geschäftsreisende (plus 8,8%) und 182,7 Millionen Geschäftsreisen (plus 4,0%).

 

Auslandsreisen sind zweischneidiges Schwert

28. Mai 2016 – Der Job von 21% der Arbeitnehmer in Deutschland beinhaltet Auslandsreisen, das ergibt das Randstad Arbeitsbarometer aufgrund einer Online-Umfrage. Aber nur 36% der Arbeitnehmer wünschen sich überhaupt eine entsprechende international aufgestellte Position in ihrem Unternehmen. Lediglich bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Reisebereitschaft mit 53% Zustimmung höher. Das Gros der Beschäftigten ist der Meinung, dass Geschäftsreisen ein zweischneidiges Schwert sind: Einerseits sind sie eine Bereicherung für den Job, andererseits aber auch eine Belastung fürs Privatleben und ein Einschnitt in die persönliche Work-Life-Balance.

 

Kurzfristige Hotelbuchungen deutlich günstiger

06. Mai 2016 – Taggleiche Hotelbuchungen, etwa über das Smartphone, sind durchschnittlich 23% günstiger als lange im Voraus gebuchte Übernachtungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Hotelportals HRS, die das Buchungsverhalten von Geschäftsreisenden untersucht hat. Die Mehrzahl der Geschäftsreisenden (58%) bucht ihre Hotelübernachtungen in der Regel bis zu zwei Wochen vorher. 32% buchen weiter im Voraus (14 Tage und mehr) und nehmen für diese Planungssicherheit einen im Durchschnitt 10% höheren Zimmerpreis in Kauf. Die durchschnittlich günstigsten Preise können sich Kurzentschlossene sichern und zahlen fast ein Viertel weniger als ihre langfristig planenden Kollegen.

 

Unternehmen erkennen Fürsorgepflicht bei Geschäftsreisen

15. April 2016 – Das Verständnis der Arbeitgeber hinsichtlich ihrer Fürsorgepflichten bei Geschäftsreisen wächst. Das zeigen erste Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016. Kümmerte sich vor zwei Jahren erst jede fünfte kleinere Firma um das Thema Gesundheits- und Präventionsprogramme, sind es heute 51%. Bei den Großen wuchs der Anteil von 38% auf 63%.

Größere Unternehmen siedeln dieses Thema verstärkt im Bereich Travel Management an: Hier ist der Wert von 42% auf 47% gestiegen, während er im Personalwesen/HR von 45% auf 25% gefallen ist. Bei Großunternehmen ist oft auch ein eigener Bereich „Sicherheit“ vorhanden (42%). Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen hat die Zuordnung zum Personalwesen/HR hingegen um 8 Prozentpunkte zugenommen.

 

Studie über Buchungsverhalten bei Geschäftsreisen

13. April 2016 – Frauen buchen ihre Flüge 1,9 Tage früher als Männer und zahlen daher im Durchschnitt etwa 2% weniger für ihre Tickets. Das ergab eine Analyse von 6,4 Millionen Flugbuchungen, die Carlson Wagonlit Travel (CWT) unter dem Titel „Gender Differences in Booking Business Travel: Advance Booking Behavior and Associated Financial Impact“ veröffentlicht.

Weitere Ergebnisse: Je älter die Reisenden sind, desto eher neigen sie dazu, Flüge im Voraus zu buchen. Auch bei Vielfliegern ist ein Muster zu erkennen, denn je öfter Mitarbeiter geschäftlich unterwegs sind, umso kurzfristiger buchen sie ihre Reisen. Geschlechterunterschiede spielen bei Vielreisenden kaum eine Rolle.

 

Geschäftsreisen sind Bereicherung und Belastung

23. März 2016 – 21% der für den Randstad Arbeitsbarometer befragten Arbeitnehmer in der Bundesrepublik geben an, dass ihr aktueller Job Auslandsreisen beinhaltet. Nur 36% der Arbeitnehmer wünschen sich überhaupt eine entsprechende international aufgestellte Position in ihrem Unternehmen. Lediglich bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Reisebereitschaft mit 53% Zustimmung höher. Das Gros der Beschäftigten ist der Meinung, dass Geschäftsreisen ein zweischneidiges Schwert sind: Einerseits sind sie eine Bereicherung für den Job, andererseits aber auch eine Belastung fürs Privatleben und ein Einschnitt in die persönliche Work-Life-Balance.

 

Geschäftsreisen sind längst nicht immer produktiv

15. März 2016 – Geschäftsreisen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei – aber nicht pauschal bei allen, sondern vor allem bei denen, die ohnehin schon effizient organisiert sind und hohe Wertschöpfung pro Mitarbeiter erzielen. Bei Unternehmen hingegen, deren Wertschöpfung abfällt und die im Krisenmodus sind, ist das nicht so. Dies ist ein wichtiges Ergebnis einer neuen Studie der gemeinnützigen Organisation atmosfair. Und: Bei gleichem wirtschaftlichen Erfolg wenden einige Unternehmen fünf Mal so viel Geld für Geschäftsreisen auf wie andere.

Die 80-seitige Studie widerlege damit lang gepflegte bequeme Wahrheiten der Reisebranche, sagt Dietrich Brockhagen, Leiter der Studie, wie „jeder Euro Einsatz für eine Geschäftsreise trägt ein Mehrfaches zum Umsatz bei“ oder auch „jedes Unternehmen reist anders, Geschäftsreisen sind nicht vergleichbar“.

 

Wachstumspause bei Meetings und Konferenzen

15. März 2016 – Flugreisen werden 2016 den Bereich mit dem höchsten Wachstum darstellen, da sind sich deutsche Travel Manager mit ihren westeuropäischen Kollegen einig. Bei Meetings und Konferenzen hingegen sind die Geschäftsreiseverantwortlichen in Deutschland pessimistischer: In der Bundesrepublik erwarten nur 11% einen Anstieg, während fast doppelt so viele der westeuropäischen Kollegen (21%) auf vermehrte Buchungen hoff en. Das ist ein Ergebnis der elften AirPlus International Travel Management Study.

 

Weniger Flugreisen geplant, Bahnreisen nehmen zu

04. März 2016 – Die Geschäftsreiseverantwortlichen großer Unternehmen gehen davon aus, dass sie künftig weniger Flugreisen, aber dafür mehr Bahnreisen planen werden. Dies ist ein vorläufiges Ergebnis der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016.

 

Geschäftsreisende offen für Carsharing

03. März 2016 – Taxi, Mietwagen oder Dienstauto – das sind die meist genutzten Verkehrsmittel am Zielort einer Geschäftsreise. Doch viele Reisende ziehen unterwegs auch Alternativen in Betracht. Zwei Drittel haben schon einmal Carsharing wie Car2go, DriveNow oder Flinkster genutzt. 31% steigen manchmal in ein Carsharing-Fahrzeug, 14% sogar häufig. 45% der Befragten sind schon einmal auf ein Mietfahrrad gestiegen. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2016“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV).

Drei Viertel der Geschäftsreisenden können sich laut Studie vorstellen, in Zukunft Carsharing zu nutzen, wenn sie sich am Zielort gut auskennen. Besonders offen dafür sind die Vielreisenden unter ihnen.

 

Wertvoller deutscher Reisepass

02. März 2016 – Der beste Reisepass (“most powerful passport”) der Welt ist der deutsche. Das sieht jedenfalls die Spezialagentur Henley & Partners in London so. Ihrem „Visa Restrictions Index 2016” zufolge gewährt der deutsche Reisepass visafreien Zugang zu 177 von 218 Ländern. An zweiter Stelle folgt der schwedische Pass mit 176 visafreien Einreisemöglichkeiten. Den dritten Platz (175 Länderoptionen) teilen sich Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

 

Vergleichsportale bieten zu wenig Verbrauchernutzen

25. Februar 2016 - Vergleichsportale sind für Verbraucher mit Vorsicht zu genießen. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung der Verbraucherzentralen. Die Erkenntnisse zeigen beispielsweise, dass die Preise auf den Seiten der eigentlichen Anbieter günstiger sein können. Im Falle der Vergleichsportale für Flüge verändern sich die Preise außerdem während des Buchungsprozesses teilweise erheblich. Außerdem stellen die Verbraucherzentralen zum Teil starke Preisschwankungen zwischen einzelnen Portalen fest. Und: Unterschiedliche Portale gehören oft zum gleichen Unternehmen. Dadurch sind die Auswahlmöglichkeiten für Verbraucher geringer, als es den Anschein hat.

 

Geschäftsreisen angenehmer als Schreibtischarbeit

23. Februar 2016 – Viele Arbeitnehmer sehen Geschäftsreisen als Chance, der täglichen Routine zu entkommen. Laut der „Business and Travel Technology“-Studie von Egencia finden 69% der Geschäftsreisenden die berufliche Auswärtsfahrt angenehmer als die Arbeit am Schreibtisch. Für ähnlich viele ist es wichtig, die Geschäftsreise zu genießen. 37% der Befragten finden, dass sie auf Geschäftsreisen kontaktfreudiger als sonst sind.

69% der Befragten treffen ihre Reisearrangements selbst, weil sie dies möchten. Nur 19% arrangieren die Reise selbst, weil es niemanden gibt, der es machen könnte und 24% sagen, sie würden ihre Reisebuchungen nie an jemand anders delegieren, selbst wenn sie könnten.

Der größte Motivator, die Reisebuchung zu delegieren, ist der Faktor „Zeiteinsparung“ (55%). Über die Hälfte (62%) der Selbstbucher hingegen gibt diese Aufgabe nicht aus der Hand, weil sie fühlt, so eine bessere Kontrolle zu haben.

Für die Studie wurden im Januar 2016 in zwölf Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, China, Australien, Indien, USA und Kanada) 6.072 internationale Geschäftsreisende online befragt, die im letzten Jahr mindestens zwei Mal auf Geschäftsreise waren.