Studien 2015

Große Akzeptanz für das Bezahlen per Smartphone

16. Dezember 2015 – Jeder zweite Geschäftsreisende in Deutschland nutzt mobile Bezahlmöglichkeiten. Weitere 39% können sich vorstellen, per Smartphone zu zahlen. Besonders groß ist nach Auskunft des Deutschen ReiseVerband (DRV) die Akzeptanz bei Vielreisenden. Hier greifen acht von zehn Fach- und Führungskräften beim Bezahlen bevorzugt zum Handy – wann immer es angeboten wird.

85% der Unternehmen in Deutschland stellen ihren Mitarbeitern für Geschäftsreisen ein mobiles Endgerät zur Verfügung. 60% der Befragten nutzen Apps.

 

Hohe Bedeutung mobiler Technologien für Geschäftsreisen

11. Dezember 2015 – Mobile Technologien werden auf die Planung und Durchführung von Geschäftsreisen einen großen Einfluss gewinnen. Das erwarten 63% aller internationalen Travel Manager und Einkäufer, die von Carlson Wagonlit Travel (CWT) befragt wurden. Die Erhebung von Daten in Bezug auf das Reiseverhalten der Reisenden und die Umsetzung des Reiseprogramms wird laut 58% von großer Bedeutung sein.

 

Berlin bleibt wichtigstes Geschäftsreiseziel

11. Dezember 2015 – Berlin bleibt wichtigstes deutsches Ziel von Geschäftsreisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Hotelportals HRS zum Jahresende. Dicht dahinter folgen München, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln. 80% der Geschäftsreisenden bleiben dabei bis zu drei Nächte im Hotel, 15% übernachten vier bis fünf Tage im Hotel. 5% bleiben sechs Tage und länger. 90% der geschäftlich Reisenden buchen ihre Hotelübernachtung in 3- oder 4-Sterne-Hotels.

Mit Blick auf die Vorausbuchungsfrist teilen sich die Geschäftsreisenden auf vier Gruppen auf: 23% gehören zu den spontanen Buchern, die ihren Hotelaufenthalt meist über das Smartphone noch für den selben oder die beiden darauf folgenden Tage buchen. Ein Drittel (32%) bucht zwischen drei und zehn Tagen eher mittelfristig im Voraus. 23% suchen das passende Hotel zwischen 11 und 27 Tagen vor der Anreise. Noch weiter im Voraus buchen 22%.

 

Mehr kurzfristige Auslandsentsendungen

08. Dezember 2015 – Mehr als die Hälfte der multinationalen Unternehmen (56%) erwartet für 2015/2016 eine Zunahme der kurzfristigen Entsendungen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft  Mercer hervor. Die fünf meistgenannten Gründe für Auslandsentsendungen sind die Bereitstellung von technischen Fähigkeiten, die lokal nicht verfügbar sind (43%), der Transfer von Know-how (43%), die Bereitstellung spezifischer Managementfähigkeiten (41%), Karriereplanung und Führungskräfteentwicklung (41%) sowie die Erfüllung bestimmter Projektanforderungen (40%).

Zukünftig erwarten 57% der Unternehmen eine Zunahme der strategischen Entsendungen. 51% rechnen damit, mehr junge Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden, und 41% prognostizieren vermehrte Entsendungen in abgelegene Gebiete. Der größte Zuwachs wird bei Entsendungen in die USA sowie nach China, ins UK, nach Singapur und Brasilien erwartet.

 

Kosten für Übernachtungen steigen weltweit an

02. Dezember 2015 – In den Topdestinationen weltweit werden Hotelübernachtungen deutlich teurer. Eine Ausnahme bleibt lediglich Deutschland. Hier sind die Kosten für Hotels weiterhin leicht rückläufig. Dies zeigen die Buchungsdaten des Geschäftsreisebarometers von Carlson Wagonlit Travel aus dem dritten Quartal 2015.

Darüber hinaus ist den Daten zu entnehmen, dass die Buchungen von 4- und 5-Sterne-Hotels weiter abnehmen, während 3-Sterne-Hotels für inzwischen knapp 50% aller Übernachtungen gebucht werden.

Trotz der steigenden Kosten für Hotels (+5,2%) und Mietwagen (+4,3%) sinken die Gesamtkosten pro Geschäftsreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% auf 420 Euro pro Reise. Dies ist auf die fallenden Ticketpreise von Flug- (-4,2%) und Zugreisen (-4,5%) zurückzuführen. Zudem buchen Geschäftsreisende ihre Reisen mindestens 14 Tage im Voraus, um von billigeren Preisen zu profitieren.

Bei den Quartalszahlen aus dem Flugbereich ist zudem auffallend, dass von Juli bis September 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang um knapp 10% bei Inlandsflügen verzeichnet wurde.

 

Umsatzzuwachs mit Geschäftsreisen

19. November 2015 – Die stationären Reisebüros in Deutschland haben in diesem Jahr zwischen 2 und 2,5 Prozent Umsatzzuwachs mit Geschäftsreisen erzielt. Das gab der Deutsche ReiseVerband (DRV) bekannt.

 

Flugpreise seit 2007 überwiegend gefallen

21. Oktober 2015 – Die Fluggesamtpreise sind seit 2007 überwiegend gefallen. Das geht aus der „Marktanalyse Flug 2015“ von FCm Travel Solutions hervor. In Afrika sei der deutliche Preisverfall unter anderem auf den Markteintritt neuer Fluggesellschaften zurückzuführen. In Südamerika würden die Flugbewegungen zwar von Großereignissen wie der Fußball-Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen beeinflusst, dank Kapazitätserweiterungen führe dies aber nicht zwangsläufig zu Preiserhöhungen.

 

Geschäftsreisende wollen persönlichen Service

29. September 2015 – Für 84% der Geschäftsreisenden weltweit ist der Kontakt zum Rezeptionisten oder Portier bei der Ankunft im Hotel wichtig. Deutschland liegt hier mit 87% über dem internationalen Schnitt. Beim Zimmerservice ziehen 77% der deutschen Geschäftsreisen einen Hotelangestellten einem Service-Roboter vor (international 72%). Ähnlich hoch ist der Prozentsatz, der einen menschlichen Concierge einem digitales Pendant den Vorrang gibt. Das geht aus der Egencia Global Traveler Survey hervor.

 

Mobiltelefone – geliebt und gehasst

29. September 2015 – Großer Stresstreiber für Geschäftsreisende sind Smartphones. 44% der Befragten nervt es, weil sie prinzipiell immer erreichbar sind. Andererseits ärgern sich 35% über leere Akkus. Das ergibt die Studie Chefsache Business Travel 2015 vom Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Gesamtreisekosten sanken leicht im 2. Quartal

23. September 2015 – Die Gesamtkosten pro Geschäftsreise sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallen – trotz deutlich ansteigender Preise für Hotelübernachtungen weltweit. Dies zeigen die Buchungsdaten des Geschäftsreisebarometers von Carlson Wagonlit Travel aus dem zweiten Quartal 2015. Deutsche Geschäftsreisende zahlten demnach rund 418 Euro pro Reise und mussten bei Hotelübernachtungen mit einem Preisanstieg in allen Kategorien rechnen, insbesondere bei Standard- und Deluxe-Zimmern. Demgegenüber stehen die sinkenden Übernachtungspreise in den deutschen Großstädten. Hier verzeichneten die Topreiseziele Frankfurt und München rückläufige Preise um minus 4,8% beziehungsweise minus 3,9%.

Gleichzeitig sanken die Ausgaben für Flugtickets auf allen Strecken um etwa 2,6%. Besonders in den beliebtesten Flugkategorien Economy Class und Business Class fielen die Ticketpreise. Auch Zugtickets wurden um etwa 4% billiger verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Kosten für Mietwagen nahmen hingegen um 4% zu.

Wie bereits im Quartal zuvor, buchten deutsche Geschäftsreisende sehr preisbewusst und größtenteils mit mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit, um bessere Preise zu erhalten.

 

Positiver Wachstumstrend für die Veranstaltungsbranche

22. September 2015 – Die kommenden zwölf Monate zeigen für die Veranstaltungsbranche einen positiven Wachstumstrend. Gleichzeitig sorgen aber steigende Hotelpreise und strengere Stornobedingungen dafür, dass die Bedeutung der strategischen Lieferanten-verhandlungen zunimmt. Dies sind die zentralen Ergebnisse des CWT Meetings& Events Forecast 2016.

Darüber hinaus ist mit einem Anstieg der Kosten für Verpflegung zu rechnen. Insbesondere für die Pharmabranche wird der Fokus noch mehr auf Compliance gerichtet sein. Auch neue Technologien wie Meetings-Apps spielen eine wichtige Rolle im MICE-Bereich.

 

Zahl der Geschäftsreisen nach Übersee wächst

22. September 2015 – In den ersten sechs Monaten 2015 waren deutsche Unternehmen insgesamt etwas mehr mit dem Flugzeug unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach Interkontinentalstrecken stieg um 5%. Die Nachfrage nach innereuropäischen Flügen verzeichnete einen Zuwachs von 1%, nach nationalen Flügen dagegen einen Rückgang um 2%. Das geht aus dem aktuellen Cities & Trends Report von BCD Travel hervor.

Die Zahl der interkontinentalen Flugreisen aus Deutschland machte im ersten Halbjahr 2015 wie schon im Vorjahreszeitraum 14% des Gesamtbuchungsaufkommens im Flugbereich aus. Innerdeutsche Geschäftsreisen hatten einen Anteil von 49%, innereuropäische von 37%.

 

Abrechnung der Reisekosten oft noch manuell

20. Juli 2015 – Ein Großteil (36 Prozent) der Unternehmen in Deutschland erledigt seine Reisekosten manuell über Papier und Excel. Das ergibt die aktuelle  VDR-Geschäftsreiseanalyse. Mehr als die Hälfte (65 Prozent) der Unternehmen bis 250 Mitarbeiter rechnet manuell ab. In 67 Prozent der Betriebe sind bis zu 10 Prozent der Reisekostenabrechnungen fehlerhaft.

Die Anzahl der Geschäftsreisen ist von 2013 auf 2014 um 2,8 Prozent auf 175,8 Millionen gestiegen. 2014 gab es 10,1 Millionen Geschäftsreisende, was zu Ausgaben in Höhe von 49,2 Milliarden Euro führte. Bei der zum Vorjahr gleich gebliebenen durchschnittlichen Geschäftsreisedauer von 2,1 Tagen sind die durchschnittlichen Kosten pro Reisetag von 148 Euro auf 146 Euro gesunken.

 

Kosten pro Reise bleiben stabil, obwohl Preise steigen

29. Juni 2015 – Trotz steigender Preise für Flüge (plus 0,4 Prozent) und Hotelübernachtungen (plus 2,8 Prozent) und Mietwagen (plus 1,8 Prozent) blieben die Gesamtkosten pro Reise im ersten Quartal des laufenden Jahres mit 420 Euro praktisch gleich (minus 0,8 Prozent). 41 Prozent der Kunden buchten ihre Flugreisen mehr als 14 Tage im Voraus, um günstige Tarife zu erhalten. Das geht aus dem CWT Geschäftsreisebarometer hervor.

Business Class-Flugbuchungen legten um fast 20 Prozent zu, Premium Economy-Buchungen auf geringer Basis um 90 Prozent. Die Economy Class verlor leicht, bleibt aber mit 86,5 Prozent Anteil die mit Abstand stärkste Serviceklasse.

Hotels der Kategorien „Economy“ erzielten 11 Prozent und „Standard“ 16 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Entsprechend zurück gingen Buchungen für Hotels im Luxussegment.

 

Strenge Budgetvorgaben fordern Travel Manager heraus

29. Juni 2015 – Der zunehmende Kostendruck im Geschäftsreisemanagement stellt für Travel Manager weltweit die größte aktuelle Herausforderung dar. Dies zeigt die aktuelle Travel Management Studie von AirPlus. Insbesondere die fragile Wirtschaftslage habe in den letzten zwölf Monaten diesen Druck weiter erhöht, sagt über die Hälfte der befragten 941 Reiseverantwortlichen in 24 Ländern.

Gleichzeitig steigen die Ansprüche hinsichtlich der Sicherheit, aber auch des Komforts auf Seiten der Reisenden. Diese gegenläufigen Entwicklungen stellen die Travel Manager vor zuweilen kaum lösbare Aufgaben: Gut zwei Drittel von ihnen finden es zunehmend schwieriger, die gewünschte Betreuung der Reisenden mit dem strengen Kostenmanagement in Einklang zu bringen.

Allerdings sind gekürzte Budgets nicht das einzige Problem, mit dem die Reiseverantwortlichen weltweit umgehen müssen. Problematisch ist in vielen Fällen auch die mangelnde Zeitkapazität, denn der weit überwiegende Teil der Befragten, rund 80 Prozent, verwendet maximal die Hälfte der Arbeitszeit auf das Geschäftsreisemanagement. Jeder zweite hat damit nach eigener Einschätzung zu wenig Zeit für die komplexe Aufgabe. Hinzu kommt schließlich noch der menschliche Faktor: Immerhin über 40 Prozent sind davon überzeugt, dass mehr Verlässlichkeit und bessere Planung seitens der reisenden Kollegen den eigenen Job erleichtern würden.

 

Travel Management stärkt Arbeitgeberimage

22. Juni 2015 – Für 81 Prozent der Geschäftsreisenden hat die Unterstützung, die der Arbeitgeber ihnen auf Reisen zukommen lässt, einen hohen Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität. Das sind elf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Chefsache Business Travel 2015“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV). Einen Zusammenhang zwischen einer guten Unterstützung der Mitarbeiter auf Geschäftsreisen und der Attraktivität als Arbeitgeber sehen 85 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände.

 

Geschäftsreiseumsatz wuchs 2014 kaum

06. Juni 2015 – Der Umsatz der Reisebüros in Deutschland mit Geschäftsreisen nahm 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% zu. Er erreichte 7,33 Milliarden Euro. Die Zahl der Firmendienstbüros stieg von 780 auf 802. Das geht aus dem "fvw Dossier Deutscher Reisevertrieb 2015" hervor.

 

Was man mit dem Smartphone in Meetings macht

03. Juni 2015 – Das Smartphone ist für viele eine willkommene Ablenkung in dienstlichen Besprechungen. Vier von zehn berufstätigen Smartphone-Nutzern (41 Prozent) erledigen mit ihrem Gerät in Meetings nebenbei private Sachen. 36 Prozent lenken sich so ab und zu ab, 5 Prozent sogar regelmäßig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM.

Gleichzeitig sagen rund drei Viertel der Berufstätigen (72 Prozent), dass es sie stört, wenn andere Teilnehmer einer Besprechung sich mit dem Smartphone beschäftigen. Zwei Drittel (67 Prozent) finden das unhöflich, 41 Prozent meinen, dass darunter die Qualität des Meetings leidet. Jeder Fünfte (20 Prozent) findet, dass die Ablenkung mit dem Smartphone heutzutage normal ist.

Wer sein Smartphone während des Meetings für private Dinge nutzt, liest oder beantwortet überwiegend private Nachrichten wie E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder SMS (67 Prozent). Rund jeder Dritte (29 Prozent) nutzt Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, rund jeder Vierte (27 Prozent) spielt oder liest aktuelle Nachrichten im Netz (23 Prozent). 15 Prozent informieren sich über Sportergebnisse und 6 Prozent kaufen mit ihrem Smartphone während der Besprechung auf Online-Shopping-Portalen ein.

 

Urlaubsplanung während der Arbeitszeit

21. Mai 2015 – Wenn das die Personalchefs wüssten: 38 Prozent der Deutschen haben schon einmal während der Arbeitszeit für ihren Urlaub recherchiert. Vor allem Männer (42 Prozent) opfern nicht gerne ihre Freizeit für ihre Ferienplanung. Frauen sind um 8 Prozentpunkte zurückhaltender. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Insa Consulere im Auftrag von Travelzoo hervor. Befragt wurden im Mai 2.148 Bewohner Deutschlands.

Außerdem meldeten sich 10 Prozent der Umfrageteilnehmer schon einmal krank, um länger verreisen zu können. Männer (12 Prozent) machten um 5 Prozentpunkte häufiger blau als Frauen. Außerdem scheinen nicht nur die Urlaubstage, sondern auch die Schulferien nicht lang genug zu sein. Denn 11 Prozent der Deutschen haben ihren Kindern schon einmal eine Entschuldigung geschrieben, um ihre Reise etwas auszudehnen.

 

Veranstaltungsmarkt wächst weiter

19. Mai 2015 – Der deutsche Veranstaltungsmarkt hat sein Rekordergebnis vom letzten Jahr erneut gesteigert: 383 Millionen Teilnehmer zählten die Veranstaltungsstätten 2014, das sind 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis des Meeting- & EventBarometers 2015.

 

Kongresse und Konferenzen mit starken Zuwächsen

21. März 2015 – Geschäftsreisen aus Europa zu Kongressen und Konferenzen in Deutschland haben laut German Convention Bureau (GCB) letztes Jahr um 5% zugenommen. 2014 führten insgesamt 12,4 Millionen Reisen europäischer Geschäftsleute nach Deutschland. Davon gehören 6,9 Millionen zu den „promotablen Geschäftsreisen“ zu Messen, Meetings, Incentives, Kongressen und Events.

 

Studie offenbart Fluch und Segen der Digitalisierung

10. März 2015 – Fragt man Geschäftsreisende, wie sich das Reisen durch die Nutzung von Smartphones und Apps verändert hat, werden Vor- und Nachteile genannt. Laut einer Umfrage des Deutschen ReiseVerband (DRV) sind sich 86 Prozent einig darüber, dass sie dadurch unterwegs besser und schneller informiert sind. Doch machen sich 55 Prozent der Geschäftsreisenden Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten, und 44 Prozent fühlen sich durch die ständige Erreichbarkeit gestreßt. Bei 40 Prozent löst die moderne Technologie sogar das Gefühl aus, auf Reisen überwacht zu werden.

79 Prozent der Geschäftsreisen nennen als Vorteil der Digitalisierung, dass sie sich mit Hilfe mobiler Geräte vor Ort besser orientieren können. 75 Prozent profitieren nach eigenen Angaben davon, alle Reiseinformationen ständig griffbereit zu haben. Dass das Reisen dank Smartphones und Apps komfortabler geworden ist, finden 73 Prozent. 68 Prozent stimmen zu, dass sie dadurch schneller auf unvorhergesehene Änderungen im Reiseplan, etwa durch Ausfälle von Flügen oder Bahnverbindungen, reagieren können.

 

Travel Manager oft im Interessenkonflikt

08. März 2015 – Das Wohl ihrer Reisenden liegt deutschen Travel Managern sehr am Herzen: 79 Prozent bewerteten diesen Punkt als besonders wichtig. Allerdings belastet sie der Spagat zwischen wirtschaftlichen Verpflichtungen einerseits und angenehmen Reisen andererseits. 73 Prozent geben an, dass sie manchmal Probleme haben, die Balance zwischen den Polen zu finden. Das geht aus einer aktuellen AirPlus-Befragung unter Travel Managern hervor.

 

Bahn sagt Bedeutungsverlust von Firmenwagen voraus

27. Februar 2015 – Die Dominanz des Firmenwagens wird 2025 weitestgehend beendet sein, das prognostiziert eine Studie der Deutschen Bahn. Zudem werde die zunehmende digitale Kommunikation nur einen geringen Einfluß auf die Häufigkeit innerdeutscher Geschäftsreisen haben.

Zwar erwarten nahezu alle befragten Mobilitätsexperten eine steigende Zahl an innerdeutschen Geschäftsreisen bis zum Jahr 2025, doch die Reisepraxis werde sich deutlich verändern. Geschäftsreisende werden ihre favorisierten Verkehrsmittel anders nutzen und sich häufiger für alternative Mobilitätsangebote entscheiden, so die Bahn. Das werde weitreichende Folgen für Reiseplaner und Travel Manager haben sowie für das unternehmensinterne Beschaffungsmanagement.

Umdenken müßten auch Personalverantwortliche, wenn das Mobilitätspaket für junge Arbeitnehmer bald wichtiger ist als der neue Firmenwagen. Ersetzt werde der Individualverkehr durch intermodale Konzepte. Carsharing, Bahn, Öffentlicher Personennahverkehr und andere Formen von Mobilitätsketten würden die neue Art der Fortbewegung bilden. Schon heute würden sich Trends wie das privat nutzbare Firmenfahrrad oder Jobtickets für öffentliche Verkehrsmittel abzeichnen – anstelle der Nutzung eines Firmenwagens.

 

Share Economy: Bekannt, aber wenig genutzt

26. Februar 2015 – Car Sharing-Dienste sind bei fast allen Geschäftsreiseverantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 1500 Mitarbeitern bekannt. Auch die anderen Angebote rund um Share Economy wie Vermittlungsplattformen für Unterkünfte und Fahrdienste kennen drei Viertel der Befragten, so die VDR-Geschäftsreiseanalyse 2015. Doch mehr als die Hälfte der Unternehmen läßt keine Buchungen von Autos solcher Anbieter wie Car2Go, DriveNow oder Flinkster zu. Zudem ist es nur in etwa jeder dritten Firma erlaubt, die Übernachtung über airbnb zu buchen oder einen Ride Sharing-Dienst wie Uber zu ordern.

Die Mehrheit der Travel Manager in großen Unternehmen sieht es kritisch, wenn die Buchungsentscheidung beim Geschäftsreisenden liegt. So fürchten 96 Prozent der Befragten bei Open Bookings um die Datensicherheit. Ähnlich schätzen die Travel Manager in diesem Zusammenhang auch die Themen Steuerung des Reisevolumens, Reporting oder Transparenz ein.

 

Geschäftsreise-Umsatz leicht gestiegen

26. Februar 2015 – Der Umsatz stationärer Reisebüros in Deutschland mit Geschäftsreisen betrug im letzten Jahr 7,4 Mrd. Euro (2013: 7,2 Mrd.), das gab der Deutsche ReiseVerband (DRV) bekannt.

Jeder zweite Geschäftsreisende ist laut DRV der Meinung, dass persönliche Treffen mit Kunden einen großen Einfluss darauf haben, ob Aufträge abgeschlossen werden. Nur jeder Fünfte geht von einem geringen Einfluss aus. Das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner und das Fördern von Abschlüssen zählen daher auch zu den Hauptgründen für berufliches Reisen. Bei bestehenden Kunden erhöhen persönliche Treffen die Bereitschaft, Folgeaufträge abzuschließen, im Durchschnitt um 41 Prozent.

 

Automobilindustrie setzt auf „Connected Cars“

26. Februar 2015 – „Connected Car“-Lösungen haben sich zu einem der tragenden Wirtschaftsfaktoren der Automobilindustrie in Europa entwickelt. Beinahe jeder Automobilhersteller und Zulieferer in Europa (98 Prozent) beschäftigt sich aktuell mit dem Design und der Entwicklung von „Connected Car“-Lösungen oder hat solche Angebote bereits in Betrieb. Des Weiteren stellt das Thema „Connected Car“ für drei von vier Unternehmen ein strategisches Langzeitthema dar, welches einen entscheidenden Einfluss auf ihre zukünftige Marktpositionierung haben wird. Das geht aus einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) hervor.

 

Mehrheit der Geschäftsreisenden nutzt keine Apps

10. Februar 2015 – Zur Planung oder Durchführung von Reisen nutzen 31 Prozent der Geschäftsreisenden Apps auf ihrem Smartphone oder Tablet. Chefs sind bei den neuen technischen Möglichkeiten allerdings zurückhaltender: Nur bisher 22 Prozent von ihnen sind auf Geschäftsreisen App-Nutzer. Neun Prozent der Geschäftsführer und Vorstände reisen noch komplett ohne mobiles Gerät. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2015“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV).

Vier von fünf Befragten bekommen für Geschäftsreisen ein Smartphone von ihrem Arbeitgeber gestellt. Von allen reisenden Führungs- und Fachkräften kommen derzeit noch sieben Prozent unterwegs ganz ohne Mobilgerät aus. Viele, die eines dabei haben, beschränken sich offenbar nach wie vor auf herkömmliche Funktionen wie Telefonieren und Kurznachrichten: Die knappe Mehrheit von 52 Prozent gibt an, dass sie noch keinerlei Apps für Smartphone oder Tablet auf Geschäftsreisen nutzt.

 

MICE-Markt in Deutschland wächst 6 Prozent

04. Februar 2015 – Im Jahr 2014 initiierten deutschlandweit 112 Millionen Veranstaltungsteilnehmer ein Umsatzvolumen von 74 Milliarden Euro, das entspricht einem Umsatzzuwachs von 5,7% gegenüber 2013. Das geht aus der Studie "Der Tagungs- und Kongreßmarkt Deutschland 2014/2015" von ghh consult hervor.

Im letzten Jahr wurden in Deutschland bei 2,42 Millionen Veranstaltungen 91,0 Millionen Übernachtungen durch Tagungs- und Kongreßreisende initiiert. Damit resultiert mehr als jede dritte Hotelübernachtung in Deutschland aus dem Meeting- und Kongreßgeschäft (MICE-Markt).

 

Studie deckt Schwächen bei Hotelportalen auf

03. Februar 2015 – Preisunterschiede von teilweise deutlich über 20 Prozent und teils eklatante Servicedefizite an den Hotlines und per E-Mail – das deckte der Test von zehn Hotelportalen auf, den das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat. Neben einem sehr guten und sieben guten Gesamturteilen erzielte ein Portal ein befriedigendes, eine weiteres nur ein ausreichendes Ergebnis. Kein Anbieter stellte ausschließlich Bestpreise zur Verfügung.

Im Test wurden zehn Hotels im In- und Ausland untersucht und die jeweils günstigsten Portalangebote für diese Objekte ermittelt: In keinem Fall waren die Preise des untersuchten Hotels bei allen Anbietern identisch. Das Einsparpotenzial fiel in deutschen Städten jedoch deutlich geringer aus als bei den untersuchten Auslandszielen. Hier konnten Kunden teilweise über ein Fünftel sparen, wenn sie beim günstigsten statt beim teuersten Anbieter buchten. Insgesamt lag die mögliche Ersparnis im Schnitt bei rund sieben Prozent.

Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität, rät: „Beim Preisvergleich sollte der Verbraucher nicht nur auf den reinen Zimmerpreis achten, sondern auch auf geldwerte Extras. Die Portale bieten nicht immer die gleichen Leistungen wie Frühstück inklusive oder eine kostenlose Stornierungsmöglichkeit.“

Testsieger der Studie „Hotelportale 2015“ wurde Ehotel mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Auf Rang zwei plazierte sich Hotel.de (Qualitätsurteil: „gut“). Den dritten Rang belegte Logitravel.de.

 

Travel Manager setzen auf Daten und mobile Apps

29. Januar 2015 – Travel Manager und Einkäufer werden dieses Jahr zur Gestaltung ihrer Reiseprogramme den Schwerpunkt stärker auf Datenanalyse sowie mobile Technologien setzen. Gleichzeitig liegt der Fokus weiterhin auf Kosteneinsparungen und den Reisenden. Zu diesem Ergebnis kommt die CWT-Studie „Travel Management Priorities 2015“.

Von den Befragten mit 63% am häufigsten genannt wurde der Einsatz von Reisedaten für Prognosen und Benchmarks. Praktisch gleich wichtig (62%) ist die Bereitstellung von Lösungen für Fare Tracking und Umbuchungen. Der verstärkte Einsatz von mobilen Apps zu Steigerung der Effizienz auf Reisen folgt mit 60% der Nennungen. Weitere Prioritäten: die Nutzung von Big Data zur Anpassung der Reiserichtlinien (55%), die Optimierung des Kostenmanagements (51%) und die Berücksichtigung der dynamischen Preisgestaltung beim Hoteleinkauf (50%).

37% wollen das Management verdeckter Kosten durch Reisestress verbessern und 29% konformes Reiseverhalten durch spielerische Ansätze belohnen.

Für die Umfrage wurden 2014 von Oktober bis November 1.113 Travel Manager und Veranstaltungsprofis von 515 Unternehmen aus 56 Ländern zu ihren Plänen für 2015 befragt.

 

Unternehmen reduzieren Ausgaben für Hotelaufenthalte

21. Januar 2015 – Der Durchschnittspreis für eine geschäftliche Hotelübernachtung betrug 2013 nur 91 Prozent des Basiswertes von 2007, der Preis pro Buchung sank um 13 Prozent. Das zeigt eine Marktanalyse von FCm Travel Solutions Deutschland.

Die Mehrheit der Übernachtungen wurde in 3- und 4-Sterne-Hotels gebucht. 2013 machten sechs Städte über 60 Prozent der deutschen Reiseziele aus. Die Top 3 waren München, Berlin und Hamburg, europaweit führte London. In Nordamerika dominierte New York, in Asien war Singapur 2013 die meistbesuchte Stadt.

 

Zu wenig Infos über Gesundheitsrisiken

13. Januar 2015 - 92 Prozent der Geschäftsreisenden wünschen sich, dass ihr Arbeitgeber Informationen über mögliche Gesundheitsrisiken im Zielland bereitstellt. Doch nur 43 Prozent sehen diesen Wunsch erfüllt. Das ergibt eine Umfrage des Deutschen ReiseVerbands (DRV).

 

Mehr Geschäftsreisen in Nordamerika, Deutschland stabil

06. Januar 2015 – Beim Geschäftsreisevolumen in Deutschland ist dieses Jahr kaum mit Überraschungen zu rechnen. Das legen erste Ergebnisse der International Travel Management Study 2015 von AirPlus International nahe. 36% der befragten Travel Manager gehen von einer gleichbleibenden Zahl von Reisen aus. In etwa die Waage halten sich die anderen „Lager“: 29% erwarten mehr, 27% weniger Reisen.

Ganz anders Nordamerika. Während man hier ähnlich wie in Deutschland zu 37% von einem stabilen Volumen ausgeht, prognostizieren 46% mehr Reisen. Nur 9% rechnen mit weniger Reisen.