Studien 2014

Sechs von zehn Travel Managern rechnen mit Kostenanstieg

19. Dezember 2014 – Fast die Hälfte der deutschen Reiseverantwortlichen geht davon aus, dass die Anzahl der Geschäftsreisen in ihrem Unternehmen konstant bleiben wird. 32% erwarten, dass es in ihrer Firma in den nächsten zwölf Monaten mehr Geschäftsreisen geben wird. 19% rechnen mit einem sinkenden Geschäftsreisevolumen. Diese Einschätzung deckt sich weitgehend mit der ihrer westeuropäischen Kollegen: Dort erwarten insgesamt 48% konstante Geschäftsreisezahlen in ihrem Unternehmen, 35% rechnen mit einem Wachstum und 16% mit einer Abnahme der Geschäftsreisen. Das hat AirPlus im Rahmen einer Befragung von 1.000 Reiseverantwortlichen herausgefunden.

Was die Geschäftsreisekosten angeht, zeigt sich ein anderes Bild: Hier rechnen in Deutschland 58% der Reiseverantwortlichen mit einem Anstieg. 32% erwarten gleichbleibende Kosten, und nur 10% Prozent der Befragten gehen von sinkenden Kosten aus. Betrachtet man dagegen ganz Westeuropa, so ist mit 48% nur knapp die Hälfte der Reiseverantwortlichen davon überzeugt, dass die Kosten für Geschäftsreisen steigen werden.

 

Wo Expats weltweit am besten leben

19. Dezember 2014 – Ecuador ist die Top-Destination für Auslandseinsätze. Expats sind dort am glücklichsten und bekommen für ihr Geld am meisten geboten. Gefolgt wird Ecuador von Luxemburg, einem sehr guten Entsendeziel für karrierebewusste Expatriates: Karriereaussichten und Arbeitsplatzsicherheit sind dort sehr hoch. Deutschland landet in der Gesamtwertung auf Platz 12. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Expatriate-Netzwerks InterNations, über die der BDAE in der Dezember-Ausgabe seines Newsletters „Leben und Arbeiten im Ausland“ berichtet.

Für die Studie befragt wurden 13.851 Personen in 169 Entsendeländern. Der größte Rücklauf kam dabei aus Deutschland, den USA und den VAE. Die Fragen bezogen sich insbesondere auf die Bereiche Lebensqualität, Integration, Arbeitsleben, Familienleben und Finanzen. Europa und Hong Kong bieten beste Lebensqualität Europa und Hong Kong belegen in der Kategorie Lebensqualität die ersten fünf Plätze. Gefragt wurde nach der Zufriedenheit mit Freizeitmöglichkeiten, der persönlichen Zufriedenheit, den Reise- und Transportmöglichkeiten sowie Gesundheit, Sicherheit & Wohlstand. In punkto Sicherheit ist die Schweiz klarer Sieger: 97% der Expatriates fühlen sich in der Alpenrepublik sicher, mehr als 90% bewerten die medizinische Versorgung positiv und auch die Infrastruktur wird gelobt.

Weniger gut sieht es bezüglich der persönlichen Zufriedenheit aus. Dort schneiden Lateinamerika sowie Spanien deutlich besser ab. Deutschland landet in der Rubrik Lebensqualität insgesamt auf Platz 5, allerdings sind die Befragten hierzulande weniger glücklich (Platz 53 von 61).

 

Frauen reisen kostenbewußter als Männer

19. Dezember 2014 – 43% der geschäftsreisenden Frauen steuern Ziele innerhalb des eigenen Landes an, bei den Männern sind es nur 39%. Die fliegen dafür mit 17% mehr Interkontinentalstrecken, bei Frauen sind es 13%. Das ergibt eine Untersuchung von AirPlus. Eine weitere Erkenntnis: Frauen sind kostenbewusster. Sie buchen häufiger die Economy-Klasse, und das auf allen Strecken. Im Schnitt müssen Unternehmen 230 Euro für das Ticket einer Mitarbeiterin zahlen – bei ihren männlichen Kollegen sind es 277 Euro.

 

Großer Schaden durch Flugverspätungen

04. Dezember 2014 – Das deutsche Bruttoinlandsprodukt erlitt im vergangenen Jahr rund 766 Millionen Euro Verlust durch Störungen im Flugverkehr. Das schätzt der Entschädigungs-Dienstleister refund.me auf Grundlage von Berechnungen der Federal Aviation Administration (FAA) der USA.

Verspätungen und Annullierungen von Flügen erhöhen die Betriebskosten anderer Sektoren und verringern die Produktivität dieser angeschlossenen Betriebe. Für Unternehmen gibt es keine direkte Möglichkeit, diese Verluste gegenüber den Airlines geltend zu machen. Einzelne Passagiere jedoch können ihre Entschädigungsansprüche unter bestimmten Umständen einklagen. Dennoch fordern nur zwei Prozent der Entschädigungsberechtigten ihr Recht ein.

 

Studie zur Rentabilität von Geschäftsreisen

03. Dezember 2014 – Die überwiegende Mehrheit der Geschäftsreisenden ist mit ihren Reisen zufrieden. Das ist das Ergebnis der Studie „The value of business travel: The travelers‘ perspective“ der CWT Solutions Group, zu der 10.000 Reisende befragt wurden, wie sie die Rentabilität ihrer Geschäftsreisen bewerten.

88 Prozent der Befragten bewerteten ihre Reisen als erfolgreich, während nur 9,5 Prozent der Reisen als durchschnittlich – also ohne signifikante Vorteile im Vergleich zu den Kosten – eingestuft wurden. Lediglich 2,5 Prozent aller Reisen wurden als wenig effektiv bezeichnet.

Unter den Befragten, die eine Reise als höchst unbefriedigend bewerteten, gaben 68 Prozent an, dass sie dies erwartet hätten. Zu den wichtigsten Faktoren für das Misslingen von Reisen gehören die Zahl an Meetings während der Reise, die in Meetings verbrachte Gesamtzeit, und die Länge des Zeitraumes zwischen Buchung und Reise.

 

Kein Rückgang der Geschäftsreisen trotz Ebola

23. Oktober 2014 – Der Ebola-Ausbruch im März 2014 in Guinea hatte in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum keine Auswirkungen auf Geschäftsreisen nach Westafrika. Das geht aus dem aktuellen „Cities & Trends Report“ von BCD hervor. Ein Blick auf die sechszehn westafrikanischen Länder Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo zeigt: Die Anzahl geschäftlicher Flugreisen nahm sogar um 5% zu.

Die Anzahl der Geschäftsreisen nach Israel wuchs im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz des gewalttätigen Konflikts um 9%.

Die Anzahl geschäftlicher Flugreisen in die Ukraine hingegen sank im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44%, nach Venezuela sogar um über die Hälfte. Thailand verzeichnete ein Minus von 14%.

 

Effizienz wichtig für Geschäftsreisende

09. Oktober 2014 – Was ist für Geschäftsreisende jetzt und künftig wichtig, wollte der Deutsche ReiseVerband (DRV) in einer Umfrage wissen. Topwerte erzielte der Aspekt „Effizienz bei der Planung und Durchführung einer Geschäftsreise“: 97 Prozent finden dies bereits jetzt wichtig, 93 Prozent gehen von einer steigenden Bedeutung aus.

83 Prozent finden, dass die gezielte Bereitstellung von Informationen zu Reiserisiken für die Mitarbeiter wichtig ist. 88 Prozent denken, dass dies noch wichtiger werden wird.

Die sinnvolle Verbindung von Arbeit und Freizeit (Work-Life-Balance) halten 73 Prozent bereits jetzt für wichtig. 80 Prozent gehen von einer höheren Relevanz in der Zukunft aus.

70 Prozent der Geschäftsreisenden finden, dass das Thema Nachhaltigkeit derzeit bei der Buchung eine wichtige Rolle spielt. Doch 84 Prozent denken, dass die Bedeutung von Umweltschutzaspekten in den nächsten Jahren noch steigen wird.

 

Boom bei Linienfernbussen 2013

08. Oktober 2014 – Mit der Liberalisierung zum Januar 2013 ist der Linienfernverkehr mit Bussen stark expandiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Linienfernverkehr mit Bussen nach vorläufigen Ergebnissen 2013 von deutschen Unternehmen 8,2 Millionen Fahrgäste befördert. Gegenüber dem Jahr 2012 (3,0 Millionen Fernbusreisende) war dies ein Wachstum von fast 180%. Von den 8,2 Millionen Fahrgästen fuhren 6,7 Millionen (82%) im Inlandsverkehr und 1,5 Millionen (18%) im grenzüberschreitenden Verkehr. Insbesondere der Verkehr zwischen deutschen Städten war der Wachstumsmotor: hier haben sich die Fahrgastzahlen gegenüber dem Vorjahreswert von 2,1 Millionen mehr als verdreifacht (+ 226%). Im Verkehr mit dem Ausland wurde ein Zuwachs von 67% erzielt. Im Durchschnitt legten die Reisenden rund 330 Kilometer je Fahrt zurück. Die insgesamt erbrachte Beförderungsleistung betrug somit 2,7 Milliarden Personenkilometer (2012: 1,2 Milliarden Personenkilometer). Bei den Fahrten war durchschnittlich über die Hälfte der Sitzplätze besetzt; der Auslastungsgrad der Busse lag bei 55%. Die Zahl der Liniengenehmigungen für innerdeutsche Fernbusverbindungen stieg nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Jahresverlauf von 86 (am 31. Dezember 2012) auf 221 (am 31. Dezember 2013). Zum Vergleich: Im Eisenbahnfernverkehr blieb die Zahl der Reisenden im Jahr 2013 mit 131,4 Millionen konstant – trotz der wachsenden Fernbuskonkurrenz und der durch das Hochwasser im Juni 2013 verursachten nachhaltigen Verkehrsbehinderungen. Angesichts des starken Wachstums konnten die Fernbusse ihren Marktanteil im Linienfernverkehr bei den Fahrgästen jedoch von 2,2% auf 5,9% erhöhen.

 

Stabile Flugpreise 2015 in den meisten Märkten

11. September 2014 – Die Nachfrage im Flugbereich wird 2015 aufgrund der weltweit verbesserten wirtschaftlichen Situation schnell wachsen, das prognostiziert der „Industry Forecast“ von Advito. Laut Studien der Oxford Economics wächst die Weltwirtschaft im nächsten Jahr um 3,1 Prozent – gegenüber 2,6 Prozent dieses Jahr.

In vielen Regionen, speziell in Asien und Europa, werde der Wettbewerb auf Kurzstrecken durch Low Cost Carrier und auf Langstrecken durch Airlines aus dem Nahen Osten wachsen. Die Preiserhöhungen würden daher mit Ausnahme des US-Marktes nicht wesentlich über der Inflationsrate liegen. In manchen Märkten würden die Preise unverändert bleiben oder sogar sinken.

Im Hotelbereich würden die Betreiber 2015 eine durchschnittliche Preissteigerung von 6 bis 8 Prozent anstreben. In Europa und Nordamerika könnten die Steigerungen noch höher ausfallen.

 

Geschäftsreisebudgets werden kleiner

2. September 2014 – Die Budgets für Geschäftsreisen in deutschen Unternehmen sind im Langzeitvergleich kleiner geworden. Das geht aus der „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2014“ hervor. Bei Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern, die oft einen Travel Manager beschäftigen, ist das Reisevolumen in den vergangenen fünf Jahren um 17 Prozent gestiegen, die durchschnittlichen Geschäftsreisekosten wuchsen jedoch nur um zehn Prozent.

 

2015 moderate Preissteigerungen bei Flügen und Hotels

1. September 2014 — Die Flugpreise in Deutschland werden nächstes Jahr um 2,5 Prozent, die Hotelpreise um 2,0 Prozent steigen, so eine Studie von CWT und der GBTA Foundation. Mietwagen werden demnach voraussichtlich um 0,1 Prozent günstiger. Die Studie prognostiziert zudem weltweit mehr Veranstaltungen im jeweiligen Inland und kürzere Vorausbuchungszeiten. Mittelklasse-Hotels mit einem passenden Veranstaltungsangebot werden am beliebtesten sein.

 

Smartphones für die meisten Nutzer unverzichtbar

31. Juli 2014 – Smartphones sind für die meisten Nutzer zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Fast zwei Drittel der Besitzer (61 Prozent) erklären, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei Jüngeren unter 30 Jahre sind es sogar 74 Prozent. Damit sind Smartphones weit wichtiger für ihre Nutzer als andere Hightech-Geräte wie herkömmliche Mobiltelefone, Laptops oder Desktop PCs. Einzig Tablets Computer haben eine ähnlich hohe Bedeutung. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des BITKOM.

Jeder Fünfte (20 Prozent) kann sich vorstellen, auf sein Portemonnaie komplett zu verzichten und nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen.

 

Reisebudgets werden teils stark überschritten

28. Juli 2014 – Geschäftsreisende schätzen die Überschreitung von Reisekosten deutlich niedriger ein als durch das Controlling errechnet. Das ergibt eine Studie von Techconsult im Auftrag von Concur. So verzeichnet das Controlling hinsichtlich der Flugkosten eine Budgetüberschreitung von 37 Prozent, während Geschäftsreisende von nur zehn Prozent ausgehen. In Bezug auf die Bahnkosten gibt das Controlling eine Überschreitung von 14 Prozent an, während die Geschäftsreisenden sieben Prozent schätzen. Die Überschreitung der PKW-Kosten beziffert das Controlling mit 16 Prozent, die Geschäftsreisenden vermuten zehn Prozent. Bei den Überschreitungen der Übernachtungskosten gibt das Controlling 16 Prozent an, während die Geschäftsreisenden von zwölf Prozent ausgehen.

 

Drei von vier Berufstätigen im Urlaub erreichbar

12. Juli 2014 – Die große Mehrheit der Berufstätigen ist auch in den Sommerferien für Kollegen, Vorgesetzte oder Geschäftspartner erreichbar. Mehr als drei Viertel der Berufstätigen (76 Prozent), die im Sommer Urlaub haben, beantworten gleichwohl dienstliche E-Mails oder Anrufe. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von BITKOM ergeben. Ans Telefon gehen dabei 61 Prozent der Urlauber, E-Mails lesen und beantworten 54 Prozent. „Moderne Kommunikationsmittel zu nutzen, um im Notfall erreichbar zu sein, ist das eine, den Erholungswert eines Urlaubs jedoch durch regelmäßige dienstliche Korrespondenz zu gefährden, ist etwas anderes", kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Nicht einmal jeder vierte Urlauber (24 Prozent) schaltet komplett ab und ist beruflich nicht erreichbar. Bei den Jüngeren bis 29 Jahre sind es mit 30 Prozent die meisten, bei den Beschäftigten ab 30 Jahren sind es rund 22 Prozent. Die Jüngeren beantworten dabei seltener Telefonanrufe (50 Prozent), aber häufiger Mails (56 Prozent). Bei den 50- bis 64-Jährigen wird häufiger das Telefon genutzt (64 Prozent) als E-Mail (48 Prozent). Rund jeder fünfte Berufstätige (18 Prozent) hat in den Sommermonaten keinen Urlaub.

 

Mobile Dienste werden immer wichtiger

12. Juli 2014 – Bei Geschäftsreisen werde der Buchungsanteil durch mobile Services im Jahr 2017 rund 25 Prozent der gesamten Onlinebuchungen ausmachen. Dies bringe nicht nur aus Sicht der Reisenden enorme Veränderungen, sondern werde auch stark beeinflussen, wie Travel Manager ihr Reiseprogramm künftig steuern und ihre Reisenden unterstützen. Das prognostiziert Carlson Wagonlit Travel (CWT) in der Studie „Tap into mobile: managed travel in the digital economy”. Schon heute führen im Durchschnitt 62 Prozent der Reisenden ein Smartphone des Unternehmens mit sich. Weltweit bewerten Travel Manager die möglichen Auswirkungen von Mobilgeräten auf das Reisemanagement als hoch (6,8 auf einer Skala von 1 bis 10).

 

Weiter Sparkurs bei Ausgaben für Geschäftsreisen

02. Juli 2014 – 42 Prozent der Finanzverantwortlichen in deutschen Unternehmen gehen davon aus, dass die Investitionen in Geschäftsreisen in den kommenden Monaten erhöht werden. Das sind neun Prozentpunkte weniger als letztes Jahr. 48 Prozent erwarten gleichbleibende Ausgaben. Das zeigt eine Umfrage unter Chief Financial Officers (CFOs) und anderen hochrangigen Führungskräften im Finanzbereich im Auftrag von American Express. In internationalen Unternehmen hingegen erwarten 57 Prozent der Finanzverantwortlichen steigende Ausgaben für Geschäftsreisen in den kommenden zwölf Monaten. 32 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass zum Beispiel Rabatte oder günstigeren Alternativen bei Reisebuchungen genutzt werden könnten. Weitere 32 Prozent der Befragten wollen Geschäftsreiseausgaben besser kontrollieren. Die effizientere Nutzung von Prämien und Bonusprogrammen spielt für 29 Prozent der Befragten eine Rolle.

 

Organisationsform beeinflußt Buchungsverhalten

22. Juni 2014 – Nahezu 70 Prozent der Unternehmen in Europa mit Sitz in nur einem Land verwalten ihr Reisemanagement zentral. Das ergibt die Egencia-Studie „Die Auswirkung interner Organisationsmodelle auf das Reisebuchungsverhalten“. In Deutschland sind es über 60 Prozent. Multinationale Unternehmen hingegen setzen zu rund 60 Prozent auf die Dezentralisierung des Reisemanagements und lassen die Reisenden selbst buchen. Selbstbucher stornieren ihre Reservierungen nur halb so oft wie Reisekoordinatoren, und sie reservieren 40 Prozent weniger voll flexible Tickets.

 

Leichtes Wachstum im Geschäftsreisemarkt

22. Juni 2014 – Die Zahl der Geschäftsreisen ist von 2012 auf 2013 um 2,9 Prozent auf 171,1 Millionen gestiegen. Insgesamt gaben zehn Millionen Geschäftsreisende 48,2 Milliarden Euro aus. Das geht aus der „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2014“ hervor. Zum Vergleich: 2002 hatten zehn Millionen Geschäftsreisende auf knapp 230 Millionen Reisen knapp 50 Milliarden Euro ausgegeben.

Insgesamt sind die Reisen kürzer geworden. Der Anteil der Reisen mit Fluganteil ist gesunken. Die Ausgaben für Bahn und Mietwagen sind gestiegen.

Buchungssteigerungen in allen Leistungsbereichen sind 2015 laut VDR vorwiegend von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zu erwarten. Die größte Buchungssteigerung könnten Fluggesellschaften erfahren, und die Stagnation der Hotelübernachtungen könnte im kommenden Jahr wieder aufgeholt werden. Frankreich, die Niederlande, China, die USA und das Vereinigte Königreich sind die wichtigsten fünf Handelspartner Deutschlands geblieben und bilden neben drei weiteren Nachbarländern Deutschlands – Österreich, der Schweiz und Polen – voraussichtlich die Top 8 der Reiseziele für 2015.

 

Sicherheit und Schnelligkeit haben Priorität

22. Juni 2014 – Sicherheit ist für Geschäftsreisende das maßgebliche Kriterium bei der Buchung. Ohne Risiko ans Ziel zu gelangen, ist wichtiger als Schnelligkeit und deutlich wichtiger als persönliche Vorlieben für Hotels und Airlines sowie geringe Flug- und Gesamtkosten. Dies sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2014“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Mehr Geschäftsreisen nach Brasilien

22. Juni 2014 – Derzeit gehen 35 Prozent aller Lateinamerika-Flüge deutscher Geschäftsreisender nach Brasilien (zum Vergleich: Mexiko: 30 Prozent, Argentinien: 6 Prozent). Das zeigt der Business Travel Index 2014 von AirPlus. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 hat sich die Anzahl der geschäftlichen Brasilien-Flüge um fast 11 Prozent erhöht. Es dominieren Unternehmen der Bau- und Automobilindustrie.

 

Geschäftsreiseumsatz 2013 im Minus

05. Juni 2014 – Der im stationären Vertrieb erzielte Geschäftsreiseumsatz sank 2013 um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 7,3 Milliarden Euro. Das geht aus dem aktuellen fvw Dossier „Deutscher Reisevertrieb“ hervor.

 

Einkauf bleibt beim Fuhrpark häufig außen vor

05. Juni 2014 – Der Pkw-Fuhrpark zählt in vielen Betrieben zu den Bereichen, die von der Einkaufsabteilung vernachlässigt werden. Lediglich in knapp jedem zweiten Unternehmen ist die Beschaffung involviert, so der "BME-Benchmarking-Report Pkw-Flottenmanagement 2014", für den mehr als 50 Unternehmen befragt wurden. Der Report stellt weiter fest, dass die durchschnittlichen Vollkosten des Fahrzeuges bei 0,37 €/ km liegen und damit konstant zum Vorjahr geblieben sind. Rund 90 Prozent der Teilnehmer bevorzugen Dieselfahrzeuge. Der Anteil dieser Fahrzeuggruppe ist damit weiterhin stabil. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen liegen mit 144 g/km deutlich über dem von der EU vorgegebenen und bis 2020 zu erreichenden Grenzwert von 95 g/km.

Travel Manager bei neuen Technologien abwartend

26. Mai 2014 – Datensicherheit, Sicherheit des Reisenden und Reisebedingungen sind die zentralen Themen für deutsche Travel Manager. Das ergibt die AirPlus International Travel Management Study.

Für 69 Prozent der Geschäftsreiseverantwortlichen ist das Thema „Datensicherheit“ von zentraler Bedeutung. 67 Prozent beschäftigen sich mit „Sicherheit auf Reisen“ und 61 Prozent mit „Reisekomfort“. Bei allen drei Themen bewegen sich die deutschen Travel Manager damit im globalen Durchschnitt.

Neuen Technologien stehen sie allerdings äußerst kritisch gegenüber. Den Einsatz von Apps haben 19 Prozent in ihrem Unternehmen etabliert, Mobile Payment nutzen 16 Prozent. Auf Social Media-Anwendungen greifen  nur 13 Prozent zurück – weltweit sind es dreimal so viele. Nur bei der langjährig etablierten Technologie „Corporate Booking Tools“ kommen deutsche Reiseverantwortliche knapp an den globalen Durchschnitt heran.

Und auch das Thema „Beschaffungsmanagement“ spielt für deutsche Travel Manager nur eine untergeordnete Rolle. Zu dieser Kategorie gehören die Themen „Konsolidierung aller Ausgaben“, „Benchmarking“, „Verschärfung der Reiserichtlinien“ sowie „globale/regionale Abrechnung“. Bei allen vier Bereichen gaben wesentlich weniger deutsche Travel Manager an, diese bereits in ihrem Unternehmen etabliert zu haben, als der globale Durchschnitt.

Das Managen von Großfuhrparks wird komplexer

20. Mai 2014 – Rund 40 Prozent der deutschen Fuhrparkmanager rechnen damit, dass der Kostendruck auf den Fuhrpark steigen wird. Zwölf Prozent der kleinen Unternehmen bezeichnen es als „wahrscheinlich“ oder „sicher“, in den nächsten zwei Jahren Elektrofahrzeuge anzuschaffen; bei den großen sind es sogar 28 Prozent. Das geht aus dem Corporate Vehicle Observatory (CVO, Fuhrpark-Barometer) 2014 hervor, für den über 300 deutsche Fuhrparkmanager befragt wurden. Acht Prozent der befragten Verantwortlichen kleiner Fuhrparks rechnen damit, dass die Zahl ihrer Firmenfahrzeuge zunehmen wird. Bei den sehr großen Fuhrparks betrug dieser Wert 19 Prozent. 23 Prozent der deutschen Kleinfuhrparks meinen, dass die Verwaltung der Firmenflotte immer komplexer wird. Bei den Großfuhrparks waren es 72 Prozent.

 

Unternehmen vernachlässigen Fürsorgepflicht

20. Mai 2014 – Geschäftsreisende sind bei unvorhergesehenen Problemen immer häufiger auf sich gestellt: 45 Prozent müssen sich bei Krisen vor Ort selbst helfen und bekommen keine Unterstützung vom Arbeitgeber. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Chefsache Business Travel 2014“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV). Für die Studie wurden 220 Geschäftsführer, Vorstände, Fach- und Führungskräfte befragt, die regelmäßig beruflich reisen.

 

Veranstaltungsbranche weiter im Aufwind

20. Mai 2014 – Der deutsche Veranstaltungsmarkt ist laut Meeting & EventBarometer 2014 weiter auf Wachstumskurs: 371 Millionen Teilnehmer zählten die deutschen Veranstaltungsstätten im vergangenen Jahr – das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 2009 sind die Besucherzahlen damit kontinuierlich gestiegen. Die Zahl der Veranstaltungen lag mit 3,01 Millionen Tagungen, Kongressen und Events 1,3 Prozent über dem Ergebnis des letzten Jahres. Von 2006 bis 2013 hat sich die Anzahl ausländischer Teilnehmer an Veranstaltungen in Deutschland von 14,3 auf 23,4 Millionen erhöht. Zudem sind 38 Prozent der im Rahmen der Studie befragten deutschen Anbieter und 45 Prozent der deutschen Veranstalter der Meinung, dass die Bedeutung internationaler Veranstaltungen auch in Zukunft weiter zunehmen wird. Die Organisatoren verfügen über immer höhere Budgets. Hatten 2007 noch knapp ein Viertel (23 Prozent) aller Veranstaltungsplaner mehr als 500.000 Euro zur Verfügung, geben 2013 bereits 45 Prozent aller Organisatoren an, mehr als eine halbe Million Euro für ihre Tagungen, Kongresse und Events ausgeben zu können. Auch der Ausblick ist positiv: 79 Prozent der deutschen und 84 Prozent der internationalen Veranstalter gehen davon aus, dass ihr Budget 2014 im Vergleich zu 2013 steigt oder gleich bleibt. Besonders positiv sehen die europäischen Veranstalter in die Zukunft: 88 Prozent der Befragten rechnen hier mit höheren oder gleichbleibenden Budgets, 96 Prozent gehen davon aus, dass sie 2014 mehr oder gleich viele Veranstaltungen durchführen werden als 2013.

Vertriebschancen auf Messen werden verschenkt

15. Mai 2014 – Ausstellende Unternehmen verschenken Vertriebschancen auf Messen. Denn Gespräche am Messestand werden oft nicht weiterverfolgt – und das, obwohl die Aussteller die Kontaktdaten der potentiellen Kunden erfaßt haben. So gibt deutlich mehr als jeder zweite Besucher von Fachmessen (57%) an, nach einem Gespräch am Messestand nichts mehr von den Firmen gehört zu haben. Bei Verbrauchermessen ist es knapp jeder Dritte (31%), der trotz Interesse keine Rückmeldung erhalten hat. Basis ist eine Befragung der Firma quickLead von 96 B2B-Entscheidern und eine repräsentative Online-Umfrage unter 1.000 Deutschen vom März 2014. Idealerweise sollten die Unternehmen so schnell wie möglich nach der Messe nachfassen, denn dann ist der Eindruck noch frisch und das Interesse an Produkten und Dienstleistungen am größten. Nur 26% der Fachmessebesucher geben an, dass die Unternehmen sie maximal eine Woche nach der Messe kontaktiert haben. Zwar sind die Fallzahlen dieser Untersuchung relativ gering. Aber sie bestätigen weitgehend die Ergebnisse einer umfangreicheren AUMA-Studie aus dem Jahr 2008. Damals wurden 500 B2B-Entscheider verschiedenster Branchen zu ihren Messebesuchen befragt. Während 72% mit ihrem Messebesuch insgesamt sehr zufrieden oder zufrieden waren, fiel der Wert auf 48% Zufriedenheit, wenn sie die Kontaktaufnahme durch die besuchten Aussteller nach der Messe einschätzen sollten. Die Effizienz von Messebeteiligungen könnte sich schlagartig erhöhen, wenn die Messenacharbeit professioneller durchgeführt werden würde.

 

Weniger Business Class auf Langstrecken

29. April 2014 – Der Anteil der Business Class auf internationalen Strecken ab Deutschland geht zurück. Betrug er 2012 bei Flügen nach Nordamerika noch 40 Prozent, so lag er 2013 bei 36 Prozent. Bei Flügen nach Asien sank der Anteil um vier Prozentpunkte auf 41 Prozent. Einzig Australien stellt eine Ausnahme dar: Hier stieg der Anteil der Business Class um drei auf 48 Prozent. Das geht aus der Flugsegment-Marktanalyse von FCm Travel Solutions Deutschland hervor.

Schlecht geplante Geschäftsreisen verursachen Stress

08. April 2014 – Lange Fahrzeiten wegen schlecht gewählter Unterkünfte sind der Hauptgrund für Stress auf Geschäftsreisen. 55 Prozent der reisenden Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte beklagen sich darüber. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Deutschen ReiseVerband (DRV). Darüber hinaus sagen 40 Prozent der Befragten, dass die Orientierung am Reiseziel ihnen Stress verursacht. Dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte erhöht. Drittgrößte und ebenfalls wachsende Stressursache sind schlecht geplante Reiseverbindungen, also beispielsweise ungünstige Anschlüsse bei Flügen und Zügen, mit zu viel oder zu wenig Umsteigezeit. 36 Prozent beklagen dies – acht Prozentpunkte mehr als 2013. 27 Prozent empfinden außerdem mangelnde Flexibilität in der Reiseplanung als Belastung, zum Beispiel wenn bei kurzfristigen Änderungen die Umbuchungen umständlich sind. Immerhin in diesem Punkt zeigt sich eine Verbesserung: Im Vorjahr hatten sich noch 38 Prozent aller Befragten über zu wenig Flexibilität beschwert.

 

Asien treibt weltweites Geschäftsreisewachstum

02. April 2014 – Die weltweite Reisebranche steht vor einem Jahrzehnt nachhaltigen Wachstums. Das zeigt „Shaping the Future of Travel: Macro Trends Driving Industry Growth over the Next Decade“, eine Studie von Oxford Economics im Auftrag von Amadeus. Getrieben werde die Entwicklung zum Teil von China, dessen Anteil an weltweiten Auslandsreisen bis zum Jahr 2023 etwa 20 Prozent erreichen werde.

Die Studie gibt einen makroökonomischen Ausblick für das weltweite Reiseaufkommen der kommenden zehn Jahre. Mit einem jährlichen Wachstum von 5,4 Prozent werde die Branche das globale Bruttoinlandsprodukt um etwa zwei Prozentpunkte übertreffen. Außerdem werde das globale Reisegeschäft signifikant stärker wachsen als während der Finanzkrise. Damals betrug das Wachstum 4,1 Prozent pro Jahr.

Asien werde in den kommenden zehn Jahren für 55 Prozent des weltweiten Geschäftsreisewachstums stehen. Im Westen würden die Geschäftsreisen auf der Kurzstrecke erst 2018 wieder das Niveau der Zeit vor 2008 erreichen.

 

Leichte Zunahme der Auslandsreisen

01. April 2014 – Die Anzahl geschäftlicher Flugreisen aus Deutschland wuchs von 2012 auf 2013 auf innereuropäischen Strecken um 2% und auf interkontinentalen Strecken um 1%. Die Zahl geschäftlich motivierter Flüge auf innerdeutschen Strecken ging um 7% zurück, so der Cities & Trends Report von BCD Travel.

Beliebteste Ziele in Europa waren Großbritannien, Österreich und Frankreich, im außereuropäischen Ausland die USA, China und Indien.

Chefs schicken Mitarbeiter ins Ungewisse

13. März 2014 – Jeder zweite Geschäftsreisende in Deutschland wird von seinem Unternehmen nicht über politische Unruhen im Zielland informiert, obwohl sich 81 Prozent dies wünschen. Doch nur bei 48 Prozent erfüllt der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht. Zu diesen Ergebnissen kommt die DRV-Studie „Chefsache Business Travel 2014“. Bei Fernreisen sind auch Informationen über Einreisebestimmungen wichtig, zum Beispiel, ob der Mitarbeiter ein Visum beantragen muss. 83 Prozent der Geschäftsreisenden legen Wert auf Hilfe des Arbeitgebers in solchen Fragen, aber nur 60 Prozent bekommen sie.

 

Viel Blauäugigkeit bei der Reisesicherheit

12. März 2014 – Travel Manager bewerten die Reisesicherheit beziehungsweise Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter mit (nur) 4,22 von fünf möglichen Punkten. Dennoch haben ein Drittel aller Befragten keinen Sicherheitsmanager im Unternehmen. Das ergab eine Egencia-Umfrage unter Travel Managern. Die Reisesicherheit ist bei 22 Prozent im Travel Management, zu 23 Prozent bei Reisekoordinatoren angesiedelt.

35 Prozent geben an, dass ein reisender Mitarbeiter schon einmal in eine unsichere Situation während einer Geschäftsreise geraten ist. 29 Prozent wissen nicht, ob es schon einmal eine unsichere Situation gab.

Nur ein Viertel der Befragten nutzt ein Traveller Tracking Tool. Fast die Hälfte (42 Prozent) sagt, dass ihnen Begriff und Funktion eines solchen Tools bekannt ist. Die Erreichbarkeit eines Mitarbeiters im Notfall wollen je 91 Prozent durch die Hinterlegung der Telefonnummer oder die Reisedaten des Reisenden sicherstellen. 84 Prozent reicht dazu das Kennen des Aufenthaltsorts des Reisenden, 71 Prozent die Adresse der Angehörigen. 32 Prozent der Befragten wissen nicht, ob die Hinterlegung von Mitarbeiterkontaktdaten gegen Datenschutzrichtlinien verstößt.

 

Europäer reisen geschäftlich nach Deutschland

11. März 2014 – Im letzten Jahr wurden 12,7 Millionen Geschäftsreisen aus Europa nach Deutschland registriert. Das ist laut IPK International und World Travel Monitor (WTM) ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2012. Sieben Millionen Reisen davon entfallen auf den MICE-Bereich.

 

Megatrend "Gesundheit und Wohlbefinden"

27. Februar 2014 – Die Arbeit des Travel Managers wird mittlerweile zu 50 Prozent vom Aspekt Gesundheit und Wohlbefinden der Reisenden beeinflusst. Auch das Umweltbewusstsein (49 Prozent), die Arbeit in der Cloud sowie der Zugriff auf eine breite Datenbasis (beide 47 Prozent) empfinden Travel Manager als besonders maßgeblich für ihre Arbeit, gefolgt vom Thema „mobile Arbeitswelten“ (41 Prozent). Das ergab die AirPlus International Travel Management Study 2014.

31 Prozent der Travel Manager gehen von einem Anstieg des Reisevolumens in ihrem Unternehmen aus. 53 Prozent erwarten keine Veränderung zum Vorjahr. Und mit 42 Prozent prognostiziert ein wachsender Anteil der Reiseverantwortlichen steigende Reiseausgaben.

Für die neunte Auflage ihrer Studie hat AirPlus im Herbst 2013 insgesamt 958 Reiseverantwortliche aus 24 Ländern befragen lassen.

Internet im Auto nicht nur für Jüngere relevant

17. Februar 2014 – Die Hälfte (49 Prozent) der Europäer wünschen sich einen schnellen Internetzugang in ihrem Fahrzeug. Das ergab eine repräsentative Studie von AutoScout24 in sieben europäischen Ländern. Bei den 40- bis 49-Jährigen ist der Anteil der Interessierten am höchsten (53 Prozent), während nur 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen diesen Wunsch hegen.

Im Ländervergleich sind vor allem die Südeuropäer aus Spanien (66 Prozent) und Italien (61 Prozent) Befürworter dieser Funktion. Die Deutschen sind mit 39 Prozent etwas zurückhaltender, während die Niederländer mit 33 Prozent eher skeptisch sind. Die digitale Vernetzung des Automobils beinhaltet jedoch weitaus mehr als einen Internetzugang. Denn das Auto wird zunehmend „intelligenter“ und übernimmt verstärkt Aufgaben, die bisher beim Fahrer liegen.

Sicherheitsfunktionen wie frühzeitige Gefahrenerkennung und aktives Eingreifen des Autos in brenzligen Situationen sind für durchschnittlich 82 Prozent der befragten Europäer besonders wichtig (Deutschland: 79 Prozent). Ebenso befürworten 82 Prozent (D: 76 Prozent) den so genannten eCall, der nach einem Unfall automatisiert einen Notruf abgibt. Somit stehen fahrerunterstützende Features länderübergreifend an erster Stelle. Auf Platz zwei sehen 77 Prozent der Europäer Informationsangebote in Form eines „intelligenten“ Stauvermeidungssystems (D: 75 Prozent), gefolgt von der Darstellung relevanter Verkehrsinformationen auf der Windschutzscheibe (EU: 68 Prozent, D: 57 Prozent). Auch hier zeigt sich, dass die Aufgeschlossenheit gegenüber technischen Neuerungen in Europa von Norden nach Süden hin zunimmt: So liegen die Niederlande mit 55 Prozent klar unter und Italien mit 77 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

 

Isolierte Betrachtung von Travel und Fleet

14. Februar 2014 – MIS-Daten von Travel und Fleet werden in Unternehmen kaum gesamthaft aufbereitet. Wie eine Online-Umfrage von BCD Travel unter 128 Kunden mit einem Reisevolumen von über 1 Million Euro ergab, bilden lediglich 3% die Zahlen aus beiden Bereichen ganzheitlich ab. 75% arbeiten mit getrennten Daten, 10% handhaben es teils/teils.

Die strategische Ausrichtung des Fuhrparks wird zu 35% von Fleet Managern gesteuert, zu 33% von Travel und Fleet Managern zusammen und zu 23% von anderen Abteilungen.

Höchste Prioritäten bei der künftigen Planung der Fuhrparkprozesse haben die Berücksichtigung von Green Fleet-Konzepten (52%), verbessertes Reporting (45%) und die Nutzung von Synergien zwischen Travel und Fleet Management (40%).

Smartphones werden zum mobilen Büro

06. Februar 2014 – Smartphones ersetzen für immer mehr Berufstätige unterwegs das Büro. Office-Apps sind auf beruflich genutzten Smartphones am weitesten verbreitet: Am häufigsten werden Programme zur Verwaltung von Kontakten verwendet. So gut wie jeder, der sein „intelligentes“ Mobiltelefon auch im Beruf einsetzt, nutzt diese Funktion. Auch E-Mail (77 Prozent), Internet-Browser (65 Prozent) und Kalender (63 Prozent) werden von den meisten Berufstätigen auf ihren Smartphones eingesetzt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Aris im Auftrag von Bitkom. Insgesamt bekommt jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland ein Smartphone von seinem Arbeitgeber gestellt, weitere 6 Prozent erhalten eines zu bestimmten Anlässen. Umgekehrt werden auch viele private Smartphones im Berufsleben eingesetzt. 40 Prozent der Arbeitnehmer greifen zumindest gelegentlich auf ihr eigenes Gerät für die Arbeit zurück. Damit ist der Anteil der Berufstätigen gestiegen, die ein Smartphone einsetzen. 2011 gaben nur 8 Prozent an, ein Smartphone vom Arbeitgeber gestellt zu bekommen. Jeder Dritte nutzte damals sein privates Mobiltelefon auch beruflich. Auf Cloud-Speicherdienste, bei denen Dateien abgelegt und mit anderen geteilt werden können, greifen 17 Prozent mit ihrem Mobiltelefon zu.

 

Reisekostenbudgets werden oft überschritten

05. Februar 2014 – Zwei von fünf Unternehmen überschreiten ihr geplantes Budget für Reisekosten. Firmen aus Industrie und Handel sind mit durchschnittlich 50 und 49 Prozent die Spitzenreiter. Dahinter folgen öffentliche Verwaltung und Non-Profit-Unternehmen mit Überschreitungen von 43 Prozent. Der Dienstleistungsbereich liegt mit 32 Prozent noch unter dem Durchschnitt. Am seltensten überschreiten Energie- und Wasserversorger ihr Budget (22 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Concur und techconsult. Ansprechpartner waren rund 270 Business- und IT-Verantwortliche sowie Abteilungsleiter und Mitarbeiter. Die Reisekostenüberschreitungen hinsichtlich des Transportmittels unterscheiden sich nur wenig: Im Durchschnitt überschreiten 14 Prozent die Flugkosten, 11 Prozent die Bahnkosten, 13 Prozent die Pkw-Kosten und 13 Prozent die Übernachtungskosten.

Deutsche Unternehmen reglementieren Veranstaltungen

04. Februar 2014 – Deutsche Unternehmen planen für dieses Jahr deutlich mehr Ausgaben für Veranstaltungen als 2008. Das geht aus der Studie „Kunden-erwartungen 2014 – Trends und Entwicklungstendenzen der Veranstaltungs-wirtschaft in Deutschland“ hervor, die jetzt von der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren, degefest und der Hochschule Heilbronn vorgelegt wurde. 56% aller befragten Corporate Planner bestätigen, dass in ihrem Unternehmen feste Richtlinien für die Veranstaltungsplanung existieren, davon 19% im Rahmen von Reiserichtlinien und 37% in Form spezieller Veranstaltungsrichtlinien. Gegenüber der Umfrage 2008 hat die Bedeutung von Richtlinien zugenommen. Die Rolle des Sekretariats in der Veranstaltungsorganisation hat im Vergleich zu 2008 abgenommen. 58% der Befragten sind davon überzeugt, dass mit einer zentralen Veranstaltungs-abteilung im Unternehmen beziehungsweise einem strategischen Einkauf Kosteneinsparungen im Veranstaltungsbereich erzielt werden können. Bei der Recherche von Veranstaltungsstätten stützen sich Corporate Planner primär auf Empfehlungen (79%) und das Internet (78%). Die eigenen Webseiten der Anbieter folgen an dritter Stelle.

Travel Manager achten vor allem auf Kostensenkungen

31. Januar 2014 — Die Ermittlung innovativer Wege zur Kostensenkung, mehr Online-Buchungen, die Optimierung eines nahtlosen Gesamtreiseprozesses und die stärkere Durchsetzung der Reiserichtlinien – das sind die wichtigsten Prioritäten der Travel Manager für das Jahr 2014. Das geht aus einer Studie hervor, für die Carlson Wagonlit Travel (CWT) 970 Travel Manager befragt hat. Die Prioritäten sehen weltweit, in der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und in Deutschland fast gleich aus. Am häufigsten geben Travel Manager der Ermittlung innovativer Wege zur Kostensenkung hohe Priorität (weltweit: 70 Prozent, EMEA: 66 Prozent, Deutschland: 61 Prozent), gefolgt von steigender Nutzung von Online-Buchungssystemen (weltweit: 55 Prozent, EMEA: 53 Prozent, Deutschland: 42 Prozent). Die Optimierung des gesamten Reiseprozesses kommt weltweit (54 Prozent) und in EMEA (52 Prozent) auf den dritten Platz, in Deutschland allerdings steht dort die Förderung der Reiseprogramme (39 Prozent). Außerdem bildet das Thema „Mobile“ ein Feld mit viel Wachstumspotenzial – weltweit räumen 37 Prozent der Travel Manager, in EMEA 21 Prozent, mobilen Anwendungen hohe Priorität ein.

 

Chefs sollten Geschäftsreisende besser unterstützen

28. Januar 2014 – Je besser ein Unternehmen seine Mitarbeiter bei Geschäftsreisen unterstützt, desto attraktiver ist es als Arbeitgeber. Diese Ansicht vertreten sieben von zehn Geschäftsreisende. Jeder fünfte sagt sogar, professionelles Reisemanagement spiele für die Arbeitgeberattraktivität eine sehr große Rolle. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Chefsache Business Travel 2014“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV). Wie die Studie ebenfalls zeigt, ist vielen Unternehmen dieser Zusammenhang nicht bewusst: So geben 45 Prozent der Geschäftsreisenden an, bei unvorhergesehenen Problemen auf sich gestellt zu sein. 96 Prozent der Geschäftsreisenden wünschen sich, dass sie tagesaktuell über Ereignisse informiert werden, die die Reise beeinträchtigen können, wie Streiks oder Extremwetter. Doch nur jeder zweite gibt an, dass sein Arbeitgeber dies leistet. Alle anderen müssen sich eigenständig informieren und können sich somit nicht hundertprozentig auf die Vorbereitung der Auswärtstermine konzentrieren. Zudem geben 45 Prozent der Reisenden an, bei Krisen und unvorhergesehenen Problemen vor Ort auf sich gestellt zu sein. Sie müssen zum Beispiel selbst Ersatzverbindungen suchen und Umbuchungen vornehmen. Wie viel Wert Mitarbeiter auf Unterstützung durch ihren Arbeitgeber bei Geschäftsreisen legen, ist auch abhängig von Position, Geschlecht und Alter. 74 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände finden dies wichtig, bei den übrigen Fach- und Führungskräften sind es 66 Prozent. Im Geschlechtervergleich liegen die Frauen vorne: Für 76 Prozent aller weiblichen Befragten spielt das Thema Reisemanagement eine große Rolle hinsichtlich der Arbeitgeberattraktivität, im Vergleich zu 67 Prozent bei den Männern. Und in der Gruppe der Nachwuchskräfte bis 39 Jahre sind es sogar 78 Prozent, während nur 62 Prozent der älteren Geschäftsreisenden ab 40 dort einen Zusammenhang sehen.