Studien 2013

Kostenkontrolle und Sicherheit haben Priorität

20. Dezember 2013 – Der Anteil von Flugkosten am Geschäftsreisebudget von Unternehmen hat drastisch abgenommen: Betrug er 2011 noch 53,0%, so sank er 2013 auf 37,0%. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der Hotelkosten von 19,5% auf 23,6% und der von Kosten für Bahnreisen von 10,0% auf 15,7%. Das geht aus dem American Express Global Business Travel 2013 EVP Barometer hervor. Die Umfrage zeigt, dass sich die Unternehmen weiterhin auf die Implementierung von Maßnahmen zur Kostenkontrolle konzentrieren. 87% der Unternehmen (Vergleich 2012: 79%) geben diesen Aspekt als wichtigste Herausforderung an und kontrollieren alle relevanten Kategorien wie Flug, Hotel, Bahn, Straßentransport sowie Nebenkosten sorgfältig.

Die Befragten nannten vor allem folgende Methoden zur Budgetoptimierung:

•Suche nach dem besten verfügbaren Preis

•Prüfung der Gesamtreisekosten

•Tracking von nicht genutzten Tickets

•Bessere Nutzung der Vorausbuchungsfristen

•Nutzung von Online-Tools

•Neuverhandlung von Lieferantenvereinbarungen

•Implementierung und zunehmende Nutzung von Kostenmanagement-Tools

•Bahnreisen als Alternative zu Flugreisen

•Zunehmende Nutzung von Audio-, Video-, Web- und Telefonkonferenzen

Als Gründe für Geschäftsreisen gaben die befragten Unternehmen eine zunehmende Teilnahme an Konferenzen und Messen an (63% im Vergleich zu 54% im Jahr 2012), während drei Viertel der Befragten neue Geschäftsentwicklungen als Reisegrund anführten (im Vergleich zu 63% im vergangenen Jahr). Für das kommende Jahr ergibt sich folgendes Ranking der fünf Prioritäten:

•Kostenkontrolle/Kosteneinsparungen (87%)

•Verbesserung der Sicherheit von Reisenden (64%)

•Vollständige Transparenz der Reisekosten (56%)

•Höhere Zufriedenheit/mehr Komfort der Reisenden (55%)

•Umsetzung der Reisevorschriften (50%)

 

Bahnreisen in benachbarte Länder günstiger als Fliegen

13. Dezember 2013 – Viele Geschäftsreisende fliegen in europäische Metropolen, anstatt mit der Bahn zu reisen. Aus ökologischer Sicht, aber auch mit Blick auf den Preis − eine Fehlentscheidung. Das zeigt der aktuelle Bahn-Flug-Preisvergleich des Verkehrsclub Deutschland (VCD). 374 Preisvergleiche zwischen Bahn- und Flugreisen und somit 748 Reisepreise auf elf Strecken in benachbarte Länder hat der Mobilitätsforscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Thomas Sauter-Servaes, im Auftrag des VCD nachgeprüft. Berücksichtigt wurden dabei verschiedene Reisetypen mit Bahn und Flugzeug und auch unterschiedliche Vorlaufzeiten der Ticketbuchung.

Das zentrale Ergebnis: Bei 93 Prozent der Reisen ist das Bahnfahren günstiger als Fliegen. Der durchschnittliche Flugpreis ist doppelt so hoch wie der Bahnpreis. Damit wird bestätigt, ob innerdeutsch oder europäisch, auf Kurzstrecken hat die Bahn einen Preisvorteil. Je näher das Buchungsdatum am Reisetermin liegt, desto mehr sparen Bahnreisende im Vergleich zu Flugreisenden. Die eintägige Geschäftsreise ist mit der Bahn bei allen getesteten Verbindungen preiswerter als mit dem Flugzeug. Nur bei den Wochenendreisen kann Fliegen mit Bahnfahren preislich konkurrieren.

Beispielhaft die Strecke Frankfurt-Paris: hier ist der Flug für zwei Erwachsene um durchschnittlich 146 Euro günstiger als die Bahnfahrt. Doch es bleibt bei Einzelfällen. Knapp 80 Prozent aller untersuchten Wochenend-Bahnreisen kosten weniger als der Flug.

Wachstum bei den Low Cost Airlines

09. Dezember 2013 – Das Geschäft mit günstigen Flugtickets erholt sich weiter: Im Sommer 2013 haben die Billigflieger 658 Strecken in und ab Deutschland bedient und nähern sich den Werten aus dem Rekordsommer 2010 wieder an. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 31 Prozent weitgehend stabil. Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Berlin-Tegel dominieren die Entwicklung mit deutlichen Steigerungen. Europaweit baut Ryanair seine Marktführerschaft zu einem Rekordangebot aus. Diese Ergebnisse enthält der "Low Cost Monitor 2/2013". Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.

 

Eigeninitiative bei Reisestörungen nicht selbstverständlich

05. Dezember 2013 – Kommt die Bahn zu spät oder fällt ein Flug aus, versuchen die meisten Geschäftsreisenden, sich selbst zu helfen. 55 Prozent erkundigen sich am Flughafen, am Bahnhof oder online nach einer anderen Verbindung oder suchen sich Alternativen wie Mietwagen. Der Rest ergibt sich anscheinend in sein Schicksal. Das zeigt eine Befragung von 100 Vorständen, Führungs- und Fachkräften im Auftrag des Deutschen ReiseVerband (DRV). Zwei Drittel der Geschäftsreisenden waren schon mindestens einmal von Bahnverspätungen wegen umgeleiteter Züge betroffen, ebenso viele von Ausfällen oder Verspätungen wegen eines Unwetters. Auch Streiks von Flughafenpersonal oder Piloten kennt die Mehrheit der Business Traveller als Ursache von Komplikationen. 42 Prozent versuchen in solchen Situationen, eigenständig am Bahnschalter oder am Flughafen eine neue Verbindung zu buchen. Weitere 13 Prozent suchen mobil, etwa mit ihrem Smartphone, nach einer Ausweichmöglichkeit. 23 Prozent bitten ihr Sekretariat oder andere Kollegen, sich um das Umbuchen zu kümmern. Nur 14 Prozent kontaktieren ihr Geschäftsreisebüro.

 

Maverick Buying bei Geschäftsreisen weit verbreitet

04. Dezember 2013 – Maverick Buying, also „wilder Einkauf“ bei Geschäftsreisen, ist weit verbreitet. Das zeigt eine Egencia-Umfrage unter 270 Managern aus mehr als 15 Branchen und unterschiedlich großen Unternehmen. In 51 Prozent der Unternehmen buchen Geschäftsreisende trotz eines vorhandenen Reisebüros über andere Kanäle. 58 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass bis zu 19 Prozent der Geschäftsreisen über fremde Portale gebucht werden. Und 35 Prozent sagen, es seien sogar 20 bis 39 Prozent.

Das freihändige Buchen vorbei an Richtlinien führt dabei auch zu mehr Kosten: 38 Prozent geben an, dass die durch Maverick Buying entgangenen Einsparungen bei bis zu 10 Prozent liegen, und weitere 17 Prozent gehen von 10 bis 19 Prozent aus. Dabei geben 61 Prozent der Befragten an, dass Mitarbeiter fremd buchen, weil sie denken, dass sie dadurch Kosten sparen. Es entstehen aber tatsächlich mehr Kosten, da zum Beispiel etwaige Rabatte durch Firmenverträge nicht genutzt werden. Hinzu kommen indirekte Kosten: Arbeitszeit für Recherche der Mitarbeiter nach dem günstigsten Preis sowie der Zeitverlust bei Umbuchung/Stornierung fallen ebenso darunter wie der Zeitaufwand der Rechnungsabteilung für die Zusammenfassung und Buchung der Einzelbelege.

Dass Maverick Buying ein Problem ist, haben 60 Prozent erkannt. 48 Prozent erkennen zudem mangelnde Reisesicherheit in Notfallsituationen aufgrund fehlenden Einblicks des Arbeitgebers.

 

Umsatzrückgang bei Geschäftsreise-Büros

14. November 2013 – Der Umsatz in den deutschen Geschäftsreise-Büros (stationär und online) sank im Jahr 2012/13 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund vier Prozent. Das gab der Deutsche ReiseVerband (DRV) bekannt.

 

Flüge und Hotels teurer, Mietwagen billiger

05. November 2013 – Nicht globale Wirtschaftstrends, sondern eher einzelne Ereignisse werden zu einer leichten Preiserhöhung bei Geschäftsreisen in verschiedenen Regionen führen. Dazu zählen beispielsweise die Vorbereitung Brasiliens auf zwei große internationale Sportereignisse. Daneben werden sich Deutschlands Wirtschaftsstärke in der Eurozone und das sich stabilisierende Wachstum Chinas auf die Preisgestaltung auswirken. Das prognostiziert der American Express Global Business Travel Forecast 2014.

In Deutschland werden die Flugpreise auf der Lang- und Kurzstrecke laut American Express steigen. Für die Business Class wird mit einer Preissteigerung zwischen zwei und fünf Prozent gerechnet. In der Economy Class werden die Preise bis zu 3,5 Prozent anziehen. Für Hotelzimmer wird, abhängig von der Region und der Hotelkategorie, mit einem Preisanstieg von zwischen zwei und 5,5 Prozent gerechnet. Bei Mietwagen geht American Express von einer Preissenkung von bis zu einem Prozent aus.

 

Öffentlicher Nahverkehr verschreckt Geschäftsreisende

04. November 2013 – Das sollte den Verkehrsbetrieben der deutschen Städte zu denken geben: 57 Prozent der Geschäftsreisenden sind mindestens einmal am Tarifsystem des öffentlichen Nahverkehrs am Zielort gescheitert und deshalb aufs Taxi umgestiegen. Das ergab eine Befragung unter 100 Vorständen, Führungs- und Fachkräften im Auftrag einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Der Nahverkehr vor Ort ist damit der von Geschäftsreisenden am häufigsten genannte Grund für Unannehmlichkeiten. Fast ebenso häufig scheitern sie an den Ticketautomaten der Deutschen Bahn und ihrer Wettbewerber.

Der Tarifdschungel von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen ist für Ortsfremde extrem verwirrend. Wer geschäftlich unterwegs ist, hat wenig Zeit, die komplexen Angebote zu studieren oder sich durchzufragen. Sechs von zehn Geschäftsreisenden haben sich deshalb schon mindestens einmal für ein Taxi entschieden, obwohl sie ursprünglich eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln geplant hatten. Doch auch die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten schrecken Geschäftsreisende ab. 52 Prozent der Befragten sagen, sie seien beim Fahrkartenkauf mit deren Automaten nicht zurechtgekommen.

Auffällig ist, dass solche Schwierigkeiten bei Mitarbeitern unter 40 Jahren häufiger auftauchen als bei älteren Befragten. So haben 63 Prozent der Jüngeren schon mindestens einmal vergeblich versucht, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Bei den älteren Geschäftsreisenden sind es zehn Prozent weniger. 65 Prozent der vermeintlich technisch versierteren jungen Kollegen beschweren sich zudem über Probleme mit dem Fahrkartenautomaten der Bahn, aber nur 43 Prozent der älteren Mitarbeiter.

Auch zwischen Frauen und Männern gibt es deutliche Unterschiede: Mit dem öffentlichen Nahverkehr kamen nach eigenen Angaben 68 Prozent der Frauen nicht zurecht, aber nur 46 Prozent der Männer. Am Ticketautomaten der Bahn verzweifelten 62 Prozent der Frauen und 42 Prozent der Männer.

 

Studie über Reiseverhalten verschiedener Generationen

23. Oktober 2013 – Eine Studie von Expedia und Egencia hat die Reisegewohnheiten der Generation Y untersucht; das sind diejenigen, die zwischen den frühen 1980ern und Mitte der 1990er geboren wurden. Demnach ist die Generation Y eher bereit, eine Geschäftsreise in einen Privaturlaub auszudehnen, als ältere Arbeitnehmer. 47 Prozent der deutschen Generation Y haben eine Geschäftsreise bereits für Privatzwecke verlängert, hingegen nur 12 Prozent der älteren Teilnehmer. 68 Prozent der Generation Y sagen, dass sie ihr Smartphone während der Reise nutzen – von der Planung über die Buchung bis hin zum Reisebericht. Bei der älteren Generation sind es nur 42 Prozent. Die Generation Y greift hierbei vor allem zum Smartphone, wenn es um die Reiseplanung geht (44 Prozent beziehungsweise 26 Prozent der älteren Generation). Und auch bei Buchungen zückt die Generation Y das Smartphone (23 Prozent) – die ältere Generation ist hier mit nur sieben Prozent eher zurückhaltend.

Für 71 Prozent aller Deutschen sind Reisebewertungen für den Privaturlaub wichtig. Für die Generation Y gilt dies noch mehr: 83 Prozent sagen, dass Bewertungen ihnen als Verbraucher wichtig sind. Interessanterweise sind für 56 Prozent aller Deutschen auch Bewertungen für Geschäftsreisen wichtig (68 Prozent Generation Y). Die Deutschen hinken international hinterher, wenn es um die Online-Speicherung persönlicher Daten zu Buchungszwecken geht. 52 Prozent speichern ihre Daten online – weltweit sind es 67 Prozent. Die Generation Y ist offener: 60 Prozent speichern online Daten, um künftige Buchungsprozesse zu erleichtern. Ältere Befragte sind hier mit 48 Prozent zurückhaltender.

54 Prozent der Deutschen achten im Privaturlaub und auf Geschäftsreisen gleichermaßen auf ihr Budget – bei der Generation Y sind es 43 Prozent. Hier zeigt sich aber: nur 13 Prozent der Generation Y achten während Geschäftsreisen auf ihr Portemonnaie – im Privaturlaub sind es hingegen 44 Prozent.

Für die Untersuchung „The Future of Travel” wurden 8.535 Erwachsene aus fünf Kontinenten zu ihren Reisegewohnheiten, Vorlieben und Erwartungen befragt.

 

Stabilisierung im Bereich Meetings und Events

22. Oktober 2013 – Die Unternehmensausgaben für Veranstaltungen werden nach zwei Jahren verhaltener Zuwächse bei Budgets und Aktivitäten 2014 voraussichtlich in allen Weltregionen auf gleichbleibendem Niveau bleiben oder leicht sinken. Das geht aus dem Global Meetings Forecast 2014 von American Express Meetings & Events hervor. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die steigende Zahl der Veranstaltungsrichtlinien. Den Erwartungen zufolge werde das Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen immer komplexer und strikter. Dies sei vor allem auf Verzögerungen bei der Erteilung von Genehmigungen und dem Trend zu externen und stärker umsatzorientierten Meetings zurückzuführen. Verzögert werde das Genehmigungsverfahren auch durch die Tatsache, dass Veranstaltungen ab einem bestimmten Budget beziehungsweise einer gewissen Teilnehmerzahl von leitenden Vorgesetzten genehmigt werden müssen.

Da sich die Budgetanforderungen voraussichtlich weiter verschärfen werden, setzen Planer für 2014 verstärkt auf die Organisation lokaler Meetings. Compliance, Kosten und Reisezeiten werden als größte Treiber dieses Trends genannt, da davon ausgegangen wird, dass Unternehmen auch weiterhin zunehmend alternative Wege der Kostenkontrolle und der Minimierung von Büroabwesenheitszeiten suchen werden.

Für Europa wird insgesamt von einer gleichbleibenden Anzahl an Veranstaltungen ausgegangen, während für die Gesamtausgaben der Unternehmen sowie die Teilnehmerzahlen pro Meeting ein Rückgang um jeweils 1,8 Prozent prognostiziert wird. Ausnahmen zu diesen Trends werden auf nationaler Ebene vermutlich unter anderem Deutschland und Großbritannien bilden. Diese beiden Länder werden aufgrund ihrer relativ starken wirtschaftlichen Situation voraussichtlich in allen Kategorien Zuwächse verzeichnen.

 

Test von Ausland-Krankenversicherungen

16. Oktober 2013 – Wer eine Flugreise ins Ausland plant, sollte eine Zusatz-Krankenversicherung haben. Denn die Karte der gesetzlichen Krankenkasse hilft selbst im EU-Ausland nur sehr begrenzt weiter. Während sich die Preise der zahlreichen Anbieter nur unwesentlich unterscheiden, weichen die Versicherungsleistungen zum Teil beträchtlich voneinander ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der Zeitschrift „Reise & Preise“. Sieben der untersuchten 32 Versicherungen bekamen das Testsiegel „sehr empfehlungswert“, 15 Anbieter wurden mit „empfehlenswert“ eingestuft, zehn fallen in die Kategorie „bedingt zufriedenstellend“ oder „weniger zufriedenstellend“. Sechs der sieben Testsieger gehören mit einer Jahresprämie von weniger als zehn Euro zu den günstigsten im Test, die drei teuersten Anbieter landeten indes auf den hinteren Plätzen. Zur Kasse gebeten werden vor allem ältere Reisende: Wer je nach Versicherung ein Alter von 60, 65, 70 oder 75 Jahre erreicht hat, muss einen Zuschlag von 100 bis 500 Prozent in Kauf nehmen. Wer auf Reisen schwer krank wird oder einen Unfall erleidet, benötigt oftmals einen Rücktransport in die Heimat. Dieser ist Bestandteil aller Auslandspolicen, doch auch hier sollte das Kleingedruckte sorgfältig studiert werden. Auch im Todesfall weichen die Leistungen der Versicherungen voneinander ab. Vorerkrankungen sind bei allen Policen mitversichert, drei der getesteten Versicherungen aber zahlen nicht für bereits vor der Reise diagnostizierte Fälle. Besonders schwer tun sich die Versicherer, wenn es um Zahnbehandlungen geht. Gerade einmal vier Versicherungen zahlen für provisorischen Zahnersatz. Bei allen anderen Anbietern bleiben die Reisenden auf den Kosten sitzen.

 

Nachfrage nach Mobile Devices explodiert

19. September 2013 – Obwohl Smartphones, Tablets und mobile Apps heute fester Bestandteil des Geschäftsalltags seien, gebe es in den meisten europäischen Unternehmen keine Strategie für den Umgang mit mobilen Technologien. In 60 Prozent der europäischen Unternehmen werde nach wie vor ad-hoc und abhängig vom aktuellen Bedarf über den Einsatz mobiler Endgeräte und Anwendungen entschieden, das geht aus einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) hervor. Das Analyse- und Beratungsunternehmen erwartet deswegen in den nächsten Monaten eine „Explosion“ der Nachfrage nach Mobile-Device-, Application- und Content-Management (MxM)-Lösungen sowie begleitenden Beratungsdienstleistungen.

Selbst jedes zweite Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verfolgt keine längerfristige Mobility-Strategie. Ebenso gibt es in vielen Unternehmen bislang auch keine Regeln für den Umgang mit mobilen Endgeräten und den darauf genutzten Anwendungen und Daten.

Vor allem die zunehmende Vielfalt mobiler Endgeräte und Anwendungen macht ITK-Verantwortlichen zu schaffen. Durchschnittlich kommen pro Unternehmen 2,4 verschiedene Betriebssysteme zum Einsatz. Ein wichtiger Grund dafür: Die geschäftliche Nutzung privater Endgeräte ist laut Studie auf dem Vormarsch. Auch die steigende Vielfalt mobiler Anwendungen hängt mit dem „Bring your own“-Trend zusammen. Denn zwei Drittel der Unternehmen lassen ihren Mitarbeitern bei der Nutzung mobiler Anwendungen freie Hand – also erlauben es ihnen, unreglementiert und nach Bedarf geschäftliche sowie private Anwendungen zu nutzen.

Dennoch: Nur jedes vierte Unternehmen hat bislang eine MxM-Lösung im Einsatz, und nur 15 Prozent der Unternehmen haben bislang die Sicherheit mobiler Daten durch eine entsprechende Lösung adressiert.

Für die Studie wurden mehr als 320 ITK- und Mobility-Verantwortliche in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz befragt. Die Studie wurde unterstützt von AirWatch sowie von Citrix, Cortado, Cosynus, T-Systems und Swisscom.

 

Schwache Nachfrage hält Preise im Zaum

11. September 2013 – Obwohl die europäischen und nordamerikanischen Airlines ihre Kapazität streng regulieren würden, werde die schwache Nachfrage voraussichtlich signifikante Preissteigerungen verhindern, so der Advito „2014 Industry Forecast“. Die stärksten Preiserhöhungen werden mit 2 bis 3% für Lateinamerika erwartet. Auf vielen Strecken zwischen Afrika, Europa und der Asien-Pazifik-Region könnten Überkapazitäten der drei Nahost-Airlines die Preise sogar drücken. In Asien seien die besten Angebote in der Business Class zu finden.

Im Mietwagengeschäft sorge die starke Konkurrenz für stabile Preise, die um maximal 4% steigen dürften.

Im Hotelbereich würden die Anbieter 2014 Preissteigerungen für Geschäftsreisende um 4 bis 6% testen, jedoch wahrscheinlich nur die Hälfte davon durchsetzen können. In Lateinamerika und Afrika werde die Nachfrage am stärksten steigen. In den internationalen Top-Städten wie New York und Hongkong wird eine Preissteigerung im zweistelligen Bereich erwartet. Dies gilt auch für aufstrebende Märkte mit geringem Angebot wie São Paulo und Luanda. In kleineren Städten werde es dagegen großen Verhandlungsspielraum geben.

Die Nachfrage nach Meetings wird als unverändert stark prognostiziert. Sie steige schneller als bei den regulären Geschäftsreisen. Advito erwartet hier für 2014 moderate Preissteigerungen.

 

Hotelpreise immer noch im Durchschnitt moderat

10. September 2013 – In Europa, im Nahen Osten und im Pazifischen Raum stiegen die Hotelpreise in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um durchschnittlich ein Prozent. In Lateinamerika wurden die Zimmer um sieben Prozent teurer, in Nordamerika um drei Prozent. Weltweit nähern sich die Preise laut Hotel Price Index (HPI) allmählich dem Niveau von 2006 an.

 

Bahnkunden wünschen sich Portalverbesserung

8. September 2013 – Kunden von bahn.corporate loben besonders die einfache Buchung und die Buchungsdauer, sehen allerdings Verbesserungspotenzial bei den Hilfestellungen in den Portalen. Für Geschäftsreisende sind die Faktoren Zugänglichkeit zu Informationen, Preise und Konditionen sowie die Benutzerfreundlichkeit des Online-Portals besonders wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Kundenzufriedenheitsanalyse der Deutschen Bahn. Befragt wurden 450 Kunden aus den Segmenten Top- und Key-Account, Account sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Airline-Studie fordert kundenorientiertes Verhalten

5. September 2013 – Die üblichen Prozesse für das Management von Verspätungen und Flugausfällen – einschließlich Zeitplanung, Kundenkommunikation und Umbuchung – stelle eher den Flug in den Mittelpunkt als die Kunden. Wenn Fluggesellschaften dagegen stärker kundenorientiert vorgingen, führe dies zu mehr Kundenbindung und minimiere die Auswirkungen von Unregelmäßigkeiten auf die Kunden. Zu diesem wenig überraschenden Schluss kommt eine PhoCusWright-Studie im Auftrag von Amadeus.

18 Prozent der befragten Passagiere konnten im vergangenen Jahr auf Grund von verspäteten oder ausgefallenen Flügen dem Zweck ihrer Reise nicht nachkommen, so die Studie, in China lag der Wert bei 30 Prozent. Die stärksten Frustfaktoren der Flugpassagiere weltweit:

1. Ungenügende Informationen über das Vorgefallene

2. Keine Kompensation

3. Widersprüchliche Informationen

4. Ich war wegen der Störung nicht in der Lage, dem ursprünglichen Zweck meiner Reise vollständig nachzukommen

5. Zusätzliche Kosten für andere Möglichkeiten der Weiterreise

Passagiere machen ihrem Ärger zunehmend über soziale Medien Luft: Weltweit gab rund ein Drittel der befragten Passagiere an, Kommentare zu Flugverspätungen über Twitter, Facebook oder ähnliche Medien an ihre Freunde gepostet zu haben.

 

Test von Ausland-Krankenversicherungen

16. Oktober 2013 – Wer eine Flugreise ins Ausland plant, sollte eine Zusatz-Krankenversicherung haben. Denn die Karte der gesetzlichen Krankenkasse hilft selbst im EU-Ausland nur sehr begrenzt weiter. Während sich die Preise der zahlreichen Anbieter nur unwesentlich unterscheiden, weichen die Versicherungsleistungen zum Teil beträchtlich voneinander ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der Zeitschrift „Reise & Preise“. Sieben der untersuchten 32 Versicherungen bekamen das Testsiegel „sehr empfehlungswert“, 15 Anbieter wurden mit „empfehlenswert“ eingestuft, zehn fallen in die Kategorie „bedingt zufriedenstellend“ oder „weniger zufriedenstellend“. Sechs der sieben Testsieger gehören mit einer Jahresprämie von weniger als zehn Euro zu den günstigsten im Test, die drei teuersten Anbieter landeten indes auf den hinteren Plätzen. Zur Kasse gebeten werden vor allem ältere Reisende: Wer je nach Versicherung ein Alter von 60, 65, 70 oder 75 Jahre erreicht hat, muss einen Zuschlag von 100 bis 500 Prozent in Kauf nehmen. Wer auf Reisen schwer krank wird oder einen Unfall erleidet, benötigt oftmals einen Rücktransport in die Heimat. Dieser ist Bestandteil aller Auslandspolicen, doch auch hier sollte das Kleingedruckte sorgfältig studiert werden. Auch im Todesfall weichen die Leistungen der Versicherungen voneinander ab. Vorerkrankungen sind bei allen Policen mitversichert, drei der getesteten Versicherungen aber zahlen nicht für bereits vor der Reise diagnostizierte Fälle. Besonders schwer tun sich die Versicherer, wenn es um Zahnbehandlungen geht. Gerade einmal vier Versicherungen zahlen für provisorischen Zahnersatz. Bei allen anderen Anbietern bleiben die Reisenden auf den Kosten sitzen.

 

Nachfrage nach Mobile Devices explodiert

19. September 2013 – Obwohl Smartphones, Tablets und mobile Apps heute fester Bestandteil des Geschäftsalltags seien, gebe es in den meisten europäischen Unternehmen keine Strategie für den Umgang mit mobilen Technologien. In 60 Prozent der europäischen Unternehmen werde nach wie vor ad-hoc und abhängig vom aktuellen Bedarf über den Einsatz mobiler Endgeräte und Anwendungen entschieden, das geht aus einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) hervor. Das Analyse- und Beratungsunternehmen erwartet deswegen in den nächsten Monaten eine „Explosion“ der Nachfrage nach Mobile-Device-, Application- und Content-Management (MxM)-Lösungen sowie begleitenden Beratungsdienstleistungen.

Selbst jedes zweite Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verfolgt keine längerfristige Mobility-Strategie. Ebenso gibt es in vielen Unternehmen bislang auch keine Regeln für den Umgang mit mobilen Endgeräten und den darauf genutzten Anwendungen und Daten.

Vor allem die zunehmende Vielfalt mobiler Endgeräte und Anwendungen macht ITK-Verantwortlichen zu schaffen. Durchschnittlich kommen pro Unternehmen 2,4 verschiedene Betriebssysteme zum Einsatz. Ein wichtiger Grund dafür: Die geschäftliche Nutzung privater Endgeräte ist laut Studie auf dem Vormarsch. Auch die steigende Vielfalt mobiler Anwendungen hängt mit dem „Bring your own“-Trend zusammen. Denn zwei Drittel der Unternehmen lassen ihren Mitarbeitern bei der Nutzung mobiler Anwendungen freie Hand – also erlauben es ihnen, unreglementiert und nach Bedarf geschäftliche sowie private Anwendungen zu nutzen.

Dennoch: Nur jedes vierte Unternehmen hat bislang eine MxM-Lösung im Einsatz, und nur 15 Prozent der Unternehmen haben bislang die Sicherheit mobiler Daten durch eine entsprechende Lösung adressiert.

Für die Studie wurden mehr als 320 ITK- und Mobility-Verantwortliche in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz befragt. Die Studie wurde unterstützt von AirWatch sowie von Citrix, Cortado, Cosynus, T-Systems und Swisscom.

 

Schwache Nachfrage hält Preise im Zaum

11. September 2013 – Obwohl die europäischen und nordamerikanischen Airlines ihre Kapazität streng regulieren würden, werde die schwache Nachfrage voraussichtlich signifikante Preissteigerungen verhindern, so der Advito „2014 Industry Forecast“. Die stärksten Preiserhöhungen werden mit 2 bis 3% für Lateinamerika erwartet. Auf vielen Strecken zwischen Afrika, Europa und der Asien-Pazifik-Region könnten Überkapazitäten der drei Nahost-Airlines die Preise sogar drücken. In Asien seien die besten Angebote in der Business Class zu finden.

Im Mietwagengeschäft sorge die starke Konkurrenz für stabile Preise, die um maximal 4% steigen dürften.

Im Hotelbereich würden die Anbieter 2014 Preissteigerungen für Geschäftsreisende um 4 bis 6% testen, jedoch wahrscheinlich nur die Hälfte davon durchsetzen können. In Lateinamerika und Afrika werde die Nachfrage am stärksten steigen. In den internationalen Top-Städten wie New York und Hongkong wird eine Preissteigerung im zweistelligen Bereich erwartet. Dies gilt auch für aufstrebende Märkte mit geringem Angebot wie São Paulo und Luanda. In kleineren Städten werde es dagegen großen Verhandlungsspielraum geben.

Die Nachfrage nach Meetings wird als unverändert stark prognostiziert. Sie steige schneller als bei den regulären Geschäftsreisen. Advito erwartet hier für 2014 moderate Preissteigerungen.

 

Hotelpreise immer noch im Durchschnitt moderat

10. September 2013 – In Europa, im Nahen Osten und im Pazifischen Raum stiegen die Hotelpreise in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um durchschnittlich ein Prozent. In Lateinamerika wurden die Zimmer um sieben Prozent teurer, in Nordamerika um drei Prozent. Weltweit nähern sich die Preise laut Hotel Price Index (HPI) allmählich dem Niveau von 2006 an.

 

Bahnkunden wünschen sich Portalverbesserung

8. September 2013 – Kunden von bahn.corporate loben besonders die einfache Buchung und die Buchungsdauer, sehen allerdings Verbesserungspotenzial bei den Hilfestellungen in den Portalen. Für Geschäftsreisende sind die Faktoren Zugänglichkeit zu Informationen, Preise und Konditionen sowie die Benutzerfreundlichkeit des Online-Portals besonders wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Kundenzufriedenheitsanalyse der Deutschen Bahn. Befragt wurden 450 Kunden aus den Segmenten Top- und Key-Account, Account sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Airline-Studie fordert kundenorientiertes Verhalten

5. September 2013 – Die üblichen Prozesse für das Management von Verspätungen und Flugausfällen – einschließlich Zeitplanung, Kundenkommunikation und Umbuchung – stelle eher den Flug in den Mittelpunkt als die Kunden. Wenn Fluggesellschaften dagegen stärker kundenorientiert vorgingen, führe dies zu mehr Kundenbindung und minimiere die Auswirkungen von Unregelmäßigkeiten auf die Kunden. Zu diesem wenig überraschenden Schluss kommt eine PhoCusWright-Studie im Auftrag von Amadeus.

18 Prozent der befragten Passagiere konnten im vergangenen Jahr auf Grund von verspäteten oder ausgefallenen Flügen dem Zweck ihrer Reise nicht nachkommen, so die Studie, in China lag der Wert bei 30 Prozent. Die stärksten Frustfaktoren der Flugpassagiere weltweit:

1. Ungenügende Informationen über das Vorgefallene

2. Keine Kompensation

3. Widersprüchliche Informationen

4. Ich war wegen der Störung nicht in der Lage, dem ursprünglichen Zweck meiner Reise vollständig nachzukommen

5. Zusätzliche Kosten für andere Möglichkeiten der Weiterreise

Passagiere machen ihrem Ärger zunehmend über soziale Medien Luft: Weltweit gab rund ein Drittel der befragten Passagiere an, Kommentare zu Flugverspätungen über Twitter, Facebook oder ähnliche Medien an ihre Freunde gepostet zu haben.

 

Messen in Deutschland Magnet für Ausländer

27. August 2013 – Die internationalen und überregionalen Messen in Deutschland verzeichneten im letzten Jahr 2,65 Millionen ausländische Besucher, so viel wie nie zuvor. Die bisher stärkste Beteiligung aus dem Ausland gab es 2008 mit 2,60 Millionen Besuchern. Dies ist ein Ergebnis einer Untersuchung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Der Anteil der internationalen Besucher stieg 2012 nochmals leicht auf 26,3% nach 26,2% im Jahr 2011 und 25% im Jahr 2008.

Unter den Besuchern aus Übersee dominierten Interessenten aus Süd-Ost-Zentralasien (220.000), gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten (95.000), Nordamerika (85.000) und Lateinamerika (80.000). Eine erhebliche Besucherzahl kommt inzwischen auch aus Afrika (65.000); aus Australien/Ozeanien kamen 35.000 Interessenten.

Von den über 2 Millionen Besuchern aus dem europäischen Ausland kamen 1,73 Millionen aus der EU und 335.000 aus den übrigen europäischen Staaten. Die wichtigsten Besucherländer waren 2012 die Niederlande (250.000), Italien (180.000), Österreich (160.000), Frankreich (155.000) sowie Belgien und die Schweiz (je 140.000). Unter den Ländern außerhalb Europas stehen die USA an der Spitze (70.000) vor der VR China (55.000) und Indien (50.000).

 

Luanda ist die teuerste Stadt für Expatriates

23. Juli 2013 – Luanda ist die weltweit teuerste Stadt für ins Ausland entsandte Mitarbeiter (Expatriates). Damit führt die Hauptstadt Angolas das Ranking vor Moskau und Tokio an. Auf Platz 4 folgt mit N’Djamena im Tschad eine weitere Stadt in Afrika. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährlich vom Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte weltweite Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebenshaltungskosten in 214 Großstädten.

In Europa belegt Moskau die Spitzenposition. Allerdings ist die Schweiz mit Genf (7), Zürich (8) und Bern (9) gleich drei Mal in der Liste vertreten. Das Ranking wird zudem von Städten aus dem asiatisch-pazifischen Raum dominiert. Mit Tokio, Singapur (5), Hongkong (6) und Sydney (10) befinden sich vier Städte aus dieser Region in den Top 10.

Im Rahmen der Studie werden die Preise für über 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter zum Beispiel Miete, öffentliche Verkehrsmittel sowie Haushaltswaren, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote, miteinander verglichen. Die Ergebnisse der Studie werden von multinationalen Unternehmen und Regierungen auf der ganzen Welt als Grundlage für die Festlegung der Vergütungszulagen zum Ausgleich der Lebenshaltungskosten für ihre Expatriates herangezogen.

Vergleiche Meldung vom 07. Juni 2013 „Oslo hat die höchsten Lebenshaltungskosten“

 

Produktivität auf Geschäftsreisen ausbaubar

22. Juli 2013 – Vier Fünftel der Geschäftsführer, Führungs- und Fachkräfte in Deutschland finden es wichtig, auf Geschäftsreisen produktiv zu sein. Nach der Schnelligkeit der Verbindung ist dies für sie das zweitwichtigste Kriterium bei der Buchung. Doch jeder Dritte kümmert sich nur manchmal oder gar nicht darum, die Voraussetzungen für produktives Arbeiten auf Reisen zu schaffen, und verschenkt so wertvolle Arbeitszeit. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Chefsache Business Travel 2013“ vom Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Wachstum in Europa trotz Sparmaßnahmen

11. Juli 2013 – Der europäische Geschäftsreisemarkt wuchs 2012 um 3,9 Prozent auf ein Volumen von 218 Milliarden Euro. Der Bereich Managed Travel kletterte dabei um 4,4 Prozent auf 38,9 Milliarden Euro. Bis 2014 soll der europäische Geschäftsreisemarkt ein Volumen von 230 Milliarden Euro erreichen. Für Online-Geschäftsreisebüros wird 2013 ein Wachstum von 16 Prozent, 2014 ein zusätzliches Plus von 13 Prozent erwartet. Das geht aus der Studie “European Managed Travel: Market Forces Fuel Innovation and Opportunity“ von PhoCusWright im Auftrag von Travelport hervor.

Wie PhoCusWright feststellt, werden Unternehmen langfristig an ihrer Sparpolitik festhalten und die Vorgaben zu Geschäftsreisen restriktiv gestalten. Weniger Reisen finden zukünftig in Premium-Klassen statt, und die Zusammenarbeit mit bevorzugten Partnern wird verstärkt. Reisende werden vermehrt Online-Lösungen verwenden.

 

Regulierte Buchungswege bleiben beliebt

9. Juli 2013 — Die meisten Travel Manager bleiben skeptisch gegenüber möglichen Lockerungen bei den Buchungswegen ihres Reiseprogramms. Doch auch Geschäftsreisende wünschen sich eher ein reguliertes Umfeld für ihre Geschäftsreisebuchungen. Das geht aus der aktuellen Studie von Carlson Wagonlit Travel „Where now for managed travel?“ hervor.

Nur neun Prozent der befragten Travel Manager gaben an, dass sie eine Freigabe der Buchungskanäle favorisieren, was hieße, Buchungen über beliebige Kanäle vornehmen zu können. Im Gegensatz hierzu stehen 62 Prozent, die sich dieser Idee gegenüber ablehnend äußerten. Sogar 87 Prozent der Travel Manager gaben an, dass ihr Unternehmen die Öffnung der Buchungskanäle noch nicht ausprobiert habe und auch nicht beabsichtige dies zu tun. Von den Travel Managern, die einen Pilotversuch planen oder bereits unternommen haben, erklärten die meisten, damit die Zufriedenheit der Reisenden steigern zu wollen. Allerdings zeigen die Reisenden eine große Zufriedenheit bei den Buchungen über die in der Reiserichtlinie vorgegebenen Kanäle.

 

Reisende sind mitteilungsfreudig im Internet

25. Juni 2013 – Jeder vierte Internetnutzer (26 Prozent) hat bereits ein Hotel oder seine Reise im Web bewertet, jeder sechste (16 Prozent) einen Restaurantbesuch. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM hervor.

 

"Loves & Hates" von Geschäftsreisenden

24. Juni 2013 – Verspätungen nerven – sie führen die „Flop-5-Liste“ an, die American Express nach einer Online-Umfrage unter Geschäftsreisenden erstellt hat. Weitere Ärgernisse sind „kein Internet verfügbar“, „komplizierte Buchunssprozesse“, „Reisen unter Zeitdruck“ und „Mitreisende, die lautstark telefonieren“. Die „Top-5-Liste“ wird angeführt von „kostenloser Internetzugang“, gefolgt von „eine gute Matratze“, „unkomplizierter Check-in und Check-out“, „regulierbare Klimaanlage“ und „zu öffnende Fenster im Hotelzimmer“.

Um sich nach einem Geschäftstermin zu entspannen, geht jeder Zweite am liebsten mit Kollegen ins Restaurant. 41 Prozent der Befragten besichtigen die Stadt alleine. Zudem dienen Filme (26 Prozent), Bücher (24 Prozent) und ein Saunabesuch (22 Prozent) der Erholung. Knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent) erwartet ein schönes Hotel als Belohnung für die geleistete Arbeit.

Sparsamkeit wird unter Geschäftsreisenden großgeschrieben: 52 Prozent nutzen die Minibar nicht, 16 Prozent bewahren im Kühlschrank sogar selbst mitgebrachte Lebensmittel auf. Fast jeder Zweite gibt an, schon einmal geschäftlich bedingte Ausgaben nicht mit der Reisekostenabrechnung eingereicht zu haben.

 

Schnelligkeit ist Top-Kriterium bei Geschäftsreisen

20. Juni 2013 – Deutschlands Geschäftsreisende haben klare Prioritäten: 58 Prozent achten bei der Buchung meist auf die schnellste Verbindung, 31 Prozent tun dies sogar immer. Zeit ist damit das wichtigste Kriterium, vor hoher Produktivität, persönlichen Präferenzen und Komfort. Erst an fünfter Stelle folgt der Preis: Für nur 14 Prozent ist er immer ausschlaggebend, für 39 Prozent bei den meisten Buchungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Chefsache Business Travel 2013“ des Deutschen ReiseVerbands (DRV).

Dass Zeit das wichtigste Kriterium bei der Buchung von Geschäftsreisen ist, darin sind sich die Befragten weitestgehend einig: 91 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände und 87 Prozent der übrigen Führungs- und Fachkräfte achten immer oder meistens auf die Schnelligkeit der Verbindung. Was die Wichtigkeit der übrigen Kriterien anbelangt, gehen die Meinungen stärker auseinander. So achten etwa nur 45 Prozent der Unternehmensleiter immer oder meistens auf die Kosten. Bei den übrigen Befragten sind es 60 Prozent.

Was Flugpassagiere glücklich macht

18. Juni 2013 – Die Freude über den eigenen Koffer unter den ersten auf dem Gepäckband führt die Hitliste der „kleinen Erfolgserlebnisse“ an, die die Reisesuchmaschine Skyscanner nach Befragung von 10.000 international Reisenden aufgestellt hat. 49 Prozent der Umfrageteilnehmer, freuen sich, wenn ihr Koffer als einer der ersten ausgeliefert wird. Zu den weiteren kleinen Triumphen gehören: Der Vordermann klappt seine Rückenlehne nicht zurück, freier Nachbarsitz, keine schreienden Babys an Bord und keine Kosten für Übergepäck am Check-in.

 

Wirtschaft weiterhin auf Sparkurs bei Geschäftsreisen

18. Juni 2013 – Die Anzahl der Geschäftsreisen in Deutschland betrug im letzten Jahr 166,3 Millionen und hat somit nur knapp den bisherigen Höchststand (2007 mit 166,6 Millionen) erreicht. Das geht aus der „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2013“ hervor. Die Gesamtkosten von 46,7 Milliarden Euro liegen sogar deutlich unter dem 2007er Wert (48,7 Milliarden Euro).

Die durchschnittlichen Kosten pro Geschäftsreise sanken von 316 Euro im Jahre 2007 auf 308 Euro im letzten Jahr. Kostensenkungspotenzial wird hauptsächlich im Bereich Übernachtung gesehen, gefolgt von Flug und Mietwagen.

 

Oslo hat die höchsten Lebenshaltungskosten

07. Juni 2013 – Oslo ist die teuerste Stadt der Welt. Die Hauptstadt Norwegens löst Tokio als kostspieligstes Pflaster weltweit ab. Das geht aus der neuesten Studie des Personalberatungsunternehmens ECA International hervor. Die „Cost of Living"-Studie untersucht und vergleicht die Lebenshaltungskosten für ausländische Geschäftsleute an 430 Standorten in der ganzen Welt. Hinter Oslo rangiert Luanda. In der angolanischen Hauptstadt sind typische von ausländischen Geschäftsleuten konsumierte Waren und Dienstleistungen schwer erhältlich und somit entsprechend teuer. Stavanger in Norwegen, das südsudanesische Juba und Moskau folgen auf den Plätzen drei bis fünf.

Die meisten untersuchten deutschen Städte sind im weltweiten Ranking im Jahresvergleich für Ausländer günstiger geworden: Berlin rutscht von Platz 47 auf Rang 49, München von 68 auf 74, Stuttgart von 80 auf 89, Frankfurt/Main von 88 auf 90. Hamburg schiebt sich hingegen von Platz 99 auf Rang 93 in diesem Jahr vor. Düsseldorf belegt jetzt Rang 94 nach Platz 90 im Jahr 2012, und Bonn „verliert" zehn Plätze und landet auf Rang 105. Das liegt aber nicht an günstigeren Preisen, sondern in erster Linie am billigeren Euro.

 

Geschäftsreiseumsatz mit geringem Wachstum

07. Juni 2013 – Die großen deutschen Geschäftsreisebüros haben letztes Jahr 7,49 Milliarden Euro Umsatz gemacht, plus 0,8 Prozent im Vergleich zu 2011. Das ist etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes im Reisebürosektor. Die Zahl der Firmendienstbüros ging von 791 auf 777 zurück. Dies geht aus dem neuen fvw Dossier „Deutscher Reisevertrieb 2012“ hervor.

Bei Marktführer BCD Travel sank der Umsatz von 1,813 Milliarden Euro auf 1,761 Milliarden Euro. Leicht gestiegene Umsätze verzeichnen DER/FCm Derpart, LCC Business Plus und CWT.

 

Geschäftsreisende buchen häufiger mobil

31. Mai 2013 – Jeder zweite Geschäftsreisende (48 Prozent) hat mindestens schon einmal ein Hotelzimmer mobil gebucht. Jeder Vierte (23 Prozent) plant, es in Kürze zu tun. Vor zwei Jahren buchten rund 30 Prozent der Geschäftsreisenden mobil und rund 20 Prozent hatten es vor. Geschäftsreisende nutzen insgesamt deutlich häufiger mobile Endgeräte für Hotelbuchungen als Privatreisende: Mehr als 20 Prozent haben schon öfter als fünfmal von unterwegs gebucht. Das geht aus einer Umfrage von eResult im Auftrag von HRS hervor.

 

Das nervt Reisemanager unterwegs

28. Mai 2013 – Entscheider aus der Reisebranche fühlen sich unterwegs oft genervt. Auf die „Störfaktoren-Hitliste“ des Travel Industry Clubs setzen 70 Prozent der Manager Verspätungen bei Flugreisen, 64 Prozent nennen Streiks an Flughäfen als großes Übel. An der engen Bestuhlung in der Economy Class stoßen sich 62 Prozent, der Verlust von Gepäck ärgert 61 Prozent. Am unfreundlichen Service durch das Kabinenpersonal stören sich 53 Prozent. Das Beanspruchen der Armlehne durch den Sitznachbarn stresst 53 Prozent, und über angetrunkene Mitreisende in unmittelbarer Nähe regen sich 50 Prozent der Befragten auf. Verständnis zeigen die Manager für schreiende Kleinkinder in unmittelbarer Nähe. Daran stören sich nur 36 Prozent. Über eine schlechte Bordverpflegung regen sich nur 28 Prozent der Befragten auf, und die Telefonie an Bord stört 27 Prozent. Ein fehlendes Inflight-Angebot stellt bei nur neun Prozent der Befragten einen Stressfaktor dar.

In Hotels stören sich 85 Prozent der Befragten an einem schmutzigen Bad und 81 Prozent an abgestandenem Zigarettenrauch. Durchgelegene Matratzen geben 78 Prozent als Stressfaktor an. Genervt zeigen sich 72 Prozent der Befragten, wenn die W-LAN-Verbindung im Hotel kostenpflichtig ist. Und über den unfreundlichen Service an der Rezeption können sich noch 68 Prozent ärgern. Dagegen fällt das Fehlen eines Fitness-Angebotes mit zwölf Prozent und das Fehlen eines Swimmingpools mit nur vier Prozent kaum ins Gewicht.

Bei der Taxifahrt geben 70 Prozent der von Trendscope im Mai 2013 befragten 236 Manager an, dass sie sich durch ein ungepflegtes Fahrzeug irritieren lassen. Ein unfreundlicher Taxifahrer geht 68 Prozent der Befragten auf die Nerven, gefolgt von unüberschaubaren Taxitarifen (56 Prozent) und einer „abenteuerlichen“ Fahrweise (53 Prozent).

Auf Flugreisen empfinden 44 Prozent der befragten Entscheider Gespräche mit mitreisenden Passagieren durchaus als anregend. 37 Prozent legen auf den Kontakt zu Mitreisenden dagegen keinen Wert und wollen ihre Ruhe. Und 16 Prozent empfinden es als störend, sich mit dem Nachbarn unterhalten zu müssen. Nur vier Prozent der Befragten gehen von sich aus auf Mitreisende zu und suchen die Unterhaltung.

Regierung: Geschäftsreisen sind wichtiger Wirtschaftsfaktor

23. Mai 2013 – 27 Prozent aller europäischen Reisen nach Deutschland sind geschäftlich begründet. Jeder zweite Euro, der in deutschen Hotels ausgegeben wird, kommt von Geschäftsreisenden. Geschäftsreisende lassen mehr Geld am Ort als Urlaubsreisende, die so genannte Umwegrentabilität (indirekter Nutzen durch Ausgaben für Taxi, Hotel, Restaurant, Geschäfte etc.) ist hoch. Das geht aus dem „Tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung 2013“ hervor.

48% der Konsumausgaben im Geschäftsreisemarkt durch Übernachtungsgäste kommen von ausländischen Gästen. Die USA, China und Großbritannien sind die wichtigsten Quellmärkte für Geschäftsreisen nach Deutschland.

Deutschland ist weltweit Nummer eins für internationale Messen, drei der fünf größten Messegelände der Welt liegen in Deutschland. Deutschland ist in Europa Tagungs- und Kongressland Nummer eins.

 

MICE: Schwache Nachfrage nach „Green Meetings“

23. Mai 2013 – Die Nachfrage nach „Green Meetings“ verharrt in Deutschland auf niedrigem Niveau. Das ergibt die MICE-Studie der Best Western Hotels Deutschland. Für nur etwa jedes zehnte befragte Unternehmen (12 Prozent) spielen umweltverträgliche Tagungsangebote bei der Buchungsentscheidung eine wichtige Rolle (2012: 21 Prozent, 2011: 18 Prozent). Für 88 Prozent der MICE-Bucher ist „Green“ nach wie vor kein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium bei der Tagungshotelauswahl.

In der Umfrage, zu der MICE-Kunden der Hotelgruppe befragt wurden, gaben die Teilnehmer auch an, welche Veranstaltungsarten vorwiegend gebucht werden. Dabei fällt ein Drittel aller gebuchten Veranstaltungen auf Trainings, Seminare und Schulungen (33 Prozent). Dahinter schließen sich mit jeweils 16 Prozent Kongresse und klassische Fachtagungen an. Incentives sowie Weihnachtsfeiern oder Jubiläen folgen mit jeweils neun Prozent.

Während im vergangenen Jahr zwei Drittel der Umfrageteilnehmer direkt im Hotel angefragt und gebucht haben (65 Prozent), sind dies 2013 noch knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent). Stattdessen nehmen Anfragen über die Internetseiten von Hotels wie auch über Online-Portale zu: Über die Homepage des gewählten Hotels fragt jeder Fünfte an (21 Prozent, 2012: 12 Prozent), über Online-Portale jeder Zehnte (zehn Prozent, 2012: sieben Prozent). 17 Prozent fragen über den Best Western Tagungsservice an (2012: 16 Prozent).

90 Prozent nutzen das Internet zur Recherche bei der Veranstaltungsplanung. 41 Prozent der Befragten greifen dabei sowohl auf Online- als auch zusätzlich auf Printmedien zurück. Jeder zehnte Umfrageteilnehmer bevorzugt Printmedien zur Information.

Während 2012 für knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (45 Prozent, 2011: 40 Prozent) Rahmenprogramme bei ihren Veranstaltungen zum festen Bestandteil gehörten, schließen sich nur 16 Prozent der Umfrageteilnehmer im Jahr 2013 dieser Aussage an. Ein Drittel der Unternehmen findet Rahmenprogramme wichtig, kann aber kein Budget dafür aufbringen (31 Prozent, 2012: 24 Prozent, 2011: 37 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten hat kein Interesse an Rahmenprogrammen bei Tagungen (53 Prozent). 2012 lag dieser Wert noch bei 31 Prozent, 2011 bei 23 Prozent.

 

Deutlicher Rückgang im Inlandsflugverkehr

23. Mai 2013 – Die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere ging in den ersten drei Monaten 2013 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,5% auf 20,4 Millionen zurück. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war das ein Rückgang um 0,5 Millionen Fluggäste. Mehr Fluggäste als im Vorjahr waren ausschließlich auf Interkontinentalrouten unterwegs: Hier gab es ein Plus von 2,1%. Der Europaverkehr ging leicht zurück (minus 0,2%), der innerdeutsche Verkehr sank deutlich um 10,3%. Hier machten sich vor allem die mehrfachen Streiks an deutschen Flughäfen im ersten Quartal bemerkbar, in deren Folge zahlreiche innerdeutsche und europäische Flüge gestrichen wurden.

Einen höheren Rückgang im innerdeutschen Verkehr in einem ersten Quartal hatte es zuletzt im Jahr 2002 gegeben. Für nahezu sämtliche Flughäfen waren von Januar bis März 2013 im Vorjahresvergleich zum Teil drastische Rückgänge zu registrieren, die sich zwischen minus 2,6% und minus 99,4% bewegten.

Im Verkehr mit europäischen Zielen kamen die Wachstumsimpulse von den Zunahmen der Passagierzahlen in die Türkei (plus 5,3%) und nach Russland (+ 6,1%). Ohne Berücksichtigung dieser beiden Staaten wäre das Ergebnis für Europa um 1,0% zurückgegangen.

Im Interkontinentalverkehr erhöhten sich die Fluggastzahlen nach Asien als aufkommensstärkste Zielregion im ersten Quartal 2013 um 1,0%. Das bedeutendste Zielland in Asien, die Vereinigten Arabischen Emirate, erzielte ein Plus von 15,9%. Hier waren bereits seit dem vierten Quartal 2011 jeweils im Vorjahresvergleich die Zuwachsraten durchgehend zweistellig. Die Fluggastzahlen nach Amerika stiegen um 2,5% und die nach Afrika um 4,4%. Einen Rückgang um 5,6% gab es dagegen für Australien.

 

Schwächen im Meeting- und Event-Management

23. Mai 2013 – Bei der Durchführung von Meetings und Events gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf, das geht aus einer Studie von American Express hervor. 64 Prozent der befragten Meeting-Planer und 50 Prozent der Führungskräfte gaben an, dass sie nicht in der Lage sind, in Krisenzeiten den Überblick über Meeting-Teilnehmer zu behalten. Darüber hinaus erklärten 62 Prozent aller Planer, dass sie in Krisenzeiten keinen Zugang zu internationaler medizinischer Versorgung und Sicherheitsunterstützung haben.

27 Prozent der Führungskräfte sind nicht in der Lage, Meeting-Kosten zu verfolgen, und 32 Prozent können nicht alle Meeting-Kosten angeben. 52 Prozent der Planer erhalten zu Projektbeginn kein Budget. 68 Prozent der Führungskräfte sind der Ansicht, dass Transparenz aller Daten von größter Bedeutung ist. Dennoch verwenden 85 Prozent der Meeting-Planer nur einfache Tabellenkalkulationen für die Budgetüberwachung.

 

Hoher Anstieg der Geschäftsreisen nach Deutschland

22. Mai 2013 – Die Zahl der beruflich motivierten Reisen aus Europa nach Deutschland ist 2012 im Vergleich zu 2011 um 9,4 Prozent auf rund 12,5 Millionen Reisen gestiegen. Der europäische Geschäftsreisemarkt ist 2012 um fünf Prozent gewachsen. Das geht aus dem IPK World Travel Monitor hervor.

Die Anzahl europäischer Geschäftsreisen zu Kongressen und Konferenzen in Deutschland ist 2012 im Vergleich zu 2011 um fast ein Viertel auf insgesamt 3,3 Millionen gestiegen (plus 23,5 Prozent). Ihr Anteil am gesamten Geschäftsreiseaufkommen aus Europa nach Deutschland ist dadurch von 24 Prozent im Jahr 2011 auf 26 Prozent gewachsen.

Auch deutsche Messen und Ausstellungen sind im Aufwind: 2012 generierten sie rund 2,6 Millionen Deutschlandreisen von Europäern, was ein Plus von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Traditionelle Geschäftsreisen führten europäische Berufstätige 6,3 Millionen Mal nach Deutschland – drei Prozent häufiger als im Vorjahr.

Mit Konsumausgaben in Höhe von 57,2 Milliarden Euro ist der Geschäftstourismus in Deutschland auch wirtschaftlich ein bedeutender Faktor. Davon gehen allein 14,7 Milliarden Euro auf Businessreisen aus dem Ausland zurück. Denn der Anteil der beruflichen Reisen am gesamten Incoming aus Europa ist in Deutschland sehr hoch, 2012 betrug er 27,3 Prozent. Zum Vergleich: Europaweit wurde der Marktanteil der Geschäftsreisen am gesamten Auslandstourismus mit 14,6 Prozent berechnet. Insgesamt sind 2,9 Millionen Menschen in Deutschland direkt im Tourismussektor beschäftigt, das sind rund sieben Prozent aller Erwerbstätigen im Land.

Mit den 12,5 Millionen Geschäftsreisen aus Europa liegt Deutschland im Jahr 2012 auch in absoluten Zahlen weiter deutlich an der Spitze der wichtigsten Geschäftsdestinationen europäischer Reisender. An zweiter und dritter Stelle stehen Frankreich und Großbritannien mit je 4,5 Millionen Geschäftsreisen aus Europa, gefolgt von Österreich mit 3,3 Millionen sowie Spanien (3,1 Millionen) und Italien (2,9 Millionen). Von den außereuropäischen Zielen liegen derzeit USA (2,6 Millionen, Platz 7) und China (1,5 Millionen, Platz 9) in den Top Ten europäischer Business-Reisender. Jede fünfte beruflich motivierte Auslandsreise der Europäer führte 2012 nach Deutschland.

 

Fluggesellschaften und Flughäfen unter Druck

21. Mai 2013 – Über die Hälfte (54 Prozent) der Top-Entscheider von europäischen Fluggesellschaften und Flughäfen rechnen mit steigenden Kerosinpreisen im laufenden Jahr. Das geht aus dem "European Aviation Radar 2013" von Roland Berger Strategy Consultants hervor. 96 Prozent prognostizieren eine schnellere Marktkonsolidierung, 79 Prozent eine stärkere Präsenz der Billig-Airlines und 88 Prozent eine weitere Expansion der Golf-Fluggesellschaften nach Europa.

80 Prozent der Passagier-Airlines planen, die Kosten entlang der Wertschöpfungskette weiter zu senken, um dem verschärften Wettbewerb und den Treibstoffsteigerungen entgegenzusteuern. "Die europäischen Passagier-Airlines wollen auf den höheren Wettbewerbsdruck auch mit strategischen Joint-Ventures und mit neuen Pricing-Modellen und Services reagieren", kommentiert Roland Berger-Stratege Björn Maul. "Übernahmen in der Branche stehen derzeit nicht im Fokus."

 

Travel Manager rechnen mit Preisanstieg

8. Mai 2013 – 32 Prozent der internationalen Travel Manager erwarten einen Anstieg ihres Reiseaufkommens. Das ist seit drei Jahren der niedrigste Anteil an Befragten, die mit Wachstum beim Reisevolumen rechnen. Ein höherer Anteil von 39 Prozent erwartet dagegen einen Anstieg bei den Ausgaben für Geschäftsreisen. Das geht aus der 8. AirPlus International Travel Management Study hervor, für die bis Ende 2012 insgesamt 2.101 Geschäftsreiseverantwortliche in 24 Ländern befragt wurden.

Der Anteil der Unternehmen, die alle Aspekte ihrer Geschäftsreisen durch Richtlinien regeln, stieg von 67 auf 72 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil jener Unternehmen, die mit den Fluggesellschaften Sonderpreise ausgehandelt haben, von 54 auf 58 Prozent. 42 Prozent haben mindestens einen Sonderpreis für Konferenzen und Tagungen (MICE) vereinbart – ein Rekord für diese Unterkategorie. Die Anzahl von Unternehmen, die spezielle Tools nutzen, um ihre Reiseausgaben zu analysieren, stieg deutlich von 34 auf 43 Prozent. Das Interesse an einem nachhaltigen, umweltverträglichen Reisemanagement ist im dritten Jahr in Folge auf gleichem Niveau geblieben.

 

Außendienst möchte flexiblere Reiseregelungen

8. Mai 2013 – Zwei Drittel der deutschen Unternehmen (69 Prozent) schränken in Folge der schwierigen Wirtschaftslage in Europa ihre Ausgaben für Geschäftsreisen und Einladungen für Kunden und potentielle Neukunden ein. Das geht aus einer Studie von Concur hervor, für die Vertriebsmitarbeiter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt wurden. 82 Prozent der deutschen Befragten glauben außerdem, dass sie ihre Umsätze verbessern könnten, wenn sie die Zahl ihrer Geschäftsreisen erhöhen.

30 Prozent der deutschen Befragten halten eine Einladung zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen für einen sehr wichtigen Einfluss auf den Verkaufsabschluss. Eintrittskarten zu Sportveranstaltungen (15 Prozent) oder Ausflüge und Team-Events (13 Prozent) werden als weitere hilfreiche Wege zum erfolgreichen Abschluss gesehen.

70 Prozent der deutschen Außendienstmitarbeiter sind Beschränkungen auferlegt, wie viel Geld sie für Geschäftsreisen ausgeben dürfen. Zu 81 Prozent sind diese Beschränkungen schriftlich festgehalten, beispielsweise in einem Vertrag. 56 Prozent glauben, dass sie ihre Verkaufsergebnisse signifikant verbessern könnten, wenn sie ihre Reisebudgets selbständig und flexibel einsetzen dürften.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass viele Außendienstmitarbeiter nicht genau Buch führen über ihre Geschäftsreisen und die damit verbundenen Ergebnisse. 43 Prozent der deutschen Vertriebsmitarbeiter machen sich keine professionellen Notizen, welche Ergebnisse sie durch die Treffen erzielten.

 

Geschäftsreisen sind strategischer Faktor der Wirtschaft

24. April 2013 – Geschäftsreisen sind ein wesentlicher Faktor für unternehmerische Rentabilität, dieser Meinung sind 85% der westeuropäischen Führungskräfte, die von der Economist Intelligence Unit im Auftrag von American Express befragt wurden. 84% meinen, Geschäftsreisen dienen der Umsatzsteigerung, und 82% sind der Auffassung, dass Geschäftsreisen entscheidend für die Kundenbindung sind. 86% der Befragten gaben an, dass Reisen in die verschiedenen Märkte entscheidend dazu beitragen, mehr über die Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu erfahren und diese zu verstehen. 81% der Führungskräfte sagen aus, dass Geschäftsreisen durch Fortschritte in der Technologie und im Kommunikationsbereich produktiver geworden sind.

Die Befragung für die Studie „Business on the move: How globalisation is changing the travel plans of European executives" wurde im Dezember 2012 durchgeführt.

 

Geschäftsreisen: Work-Life-Balance wird unterschätzt

24. April 2013 – Neun von zehn Geschäftsreisenden in Deutschland (91%) ist es wichtig, auf Dienstreisen berufliche Termine mit privaten Interessen zu verbinden. Doch nur die Hälfte (52%) der in Deutschland ansässigen Unternehmen erlaubt dies generell. 34% lassen es nur in Einzelfällen zu, und 14% geben an, dies sei gar nicht im Sinne ihres Unternehmens. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Business Travel 2013“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Studie zum Thema „Arbeiten in der digitalen Welt“

23. April 2013 – 55% aller Berufstätigen in Deutschland, die mobile Geräte nutzen, arbeiten zumindest gelegentlich unterwegs: 22% arbeiten zeitweise im Auto, 20% in der Bahn und je 19% im Hotel sowie in Bussen oder Bahnen des Nahverkehrs. Das ist das Ergebnis einer Bitkom-Studie zum Thema „Arbeiten in der digitalen Welt“, für die zwei repräsentative Umfragen unter 505 Berufstätigen und Personalverantwortlichen von 854 Unternehmen durchgeführt wurden.

79% aller Erwerbstätigen nutzen für ihre tägliche Arbeit mobile Geräte, also Notebooks, Tablet Computer, Smartphones oder Handys. In 62% aller Betriebe gibt es keinerlei Vorgaben, wann Mitarbeiter elektronisch erreichbar sein sollten und wann nicht.

 

Auf Kurzstrecken wird an Komfort gespart

22. April 2013 – Der Business Class-Anteil bei innereuropäischen Flügen ab Deutschland ist von 2007 bis 2012 von 13 auf 5% gesunken. Bei innerdeutschen Flügen sieht es ähnlich aus. Dies ist ein Ergebnis der Flugsegment-Marktanalyse von FCm Travel Solutions.



Flugreisen: 300 Rennstrecken weltweit

22. April 2013 – Rund ein Fünftel (22%) des weltweiten Flugreiseverkehrs konzentrierte sich 2012 auf lediglich 300 Strecken. Auf jeder davon flog jährlich mehr als eine Million Passagiere. 69% des weltweiten Flugreiseverkehrs läuft auf Hauptstrecken mit jeweils 100.000 Passagieren jährlich. Das zeigt eine Auswertung von Amadeus Air Traffic Travel Intelligence.

Sieben der zehn aufkommenstärksten Passagierstrecken der Welt liegen in Asien. Die Verbindung zwischen den Städten Jeju und Seoul in Südkorea blieb die verkehrsreichste Flugstrecke der Welt. Die Strecke Peking–Shanghai ist in der Liste der führenden Strecken der Welt 2012 gegenüber 2011 vom siebten auf den vierten Platz vorgerückt. Die Strecke Sapporo–Tokio hat Rio de Janeiro–São Paulo überholt und steht jetzt an zweiter Stelle. Die Strecke Okinawa–Tokio ist neu in den Top Ten und nimmt Rang neun ein.

Asien ist der Airline-Markt mit dem stärksten Wettbewerb. 75% des Flugverkehrs dieser Region wird von drei oder mehr Fluggesellschaften abgewickelt, 27% von fünf oder mehr. In Europa und dem Nahen Osten wird nur die Hälfte des Flugverkehrs von drei oder mehr Airlines bedient.

Der Anteil des Low-Cost-Carrier-Flugaufkommens 2012 betrug in Europa 38% des Gesamtvolumens. Von den europäischen Ländern hat Spanien mit 57% den höchsten Anteil an Low-Cost-Carrier-Abflügen, gefolgt von Großbritannien mit 52%, einem Plus von 4% im Vergleich zu 2011 und erstmals mehr als 50%.

Beim Flugverkehr zwischen Asien und Europa sowie zwischen Europa und dem Südwestpazifik laufen über die drei Flughäfen Dubai, Doha und Abu Dhabi bereits rund 15%. Während das Gesamtverkehrsaufkommen zwischen Europa und Asien im Jahresvergleich um knapp 7% wuchs, kam das Volumen zwischen den Regionen, das über den Nahen Osten läuft, von 2011 bis 2012 auf ein Wachstum von fast 20%.

 

Mobile Apps können Risikofaktor auf Geschäftsreisen sein

16. April 2013 - Mobile Anwendungen leisten Reisenden wertvolle Hilfe. Doch zwei Drittel der Unternehmen machen keine Vorgaben zu ihrer Nutzung und gefährden die Sicherheit der auf den mobilen Endgeräten enthaltenen sensiblen Firmendaten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage „Chefsache Business Travel“ des Deutschen ReiseVerband (DRV).

 

Nutzung privater Geräte für den Job

12. April 2013 –Fast drei Viertel (71%) aller Berufstätigen in Deutschland nutzen privat angeschaffte Geräte wie Computer und Handys für ihre tägliche Arbeit. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM ergeben. Danach nutzen 35% der Erwerbstätigen einen privat gekauften, tragbaren Computer für den Job, 31% setzen ihr privates Handy ein und 19% ihr Smartphone. Acht Prozent gebrauchen einen privaten Tablet-Computer für ihre tägliche Arbeit.

Nach den Ergebnissen einer weiteren BITKOM-Umfrage geben 27% aller deutschen Unternehmen an, dass Mitarbeiter mit ihren privaten Geräten Zugriff auf das interne Netzwerk der Organisation haben.

 

Starkes Wachstum bei Auslandsflügen

11. April 2013 – Während sich die Zahl der innerdeutschen Passagiere innerhalb der letzten zehn Jahre um 19% erhöhte, stieg die Zahl der internationalen Fluggäste um 65%. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes flogen 2012 insgesamt 23,5 Millionen Passagiere innerhalb Deutschlands. 23% aller Einsteiger entfielen auf den innerdeutschen Verkehr, 2002 hatte der Anteil noch bei 29% gelegen. Wichtigster Flughafen im innerdeutschen Verkehr ist München, gefolgt von Berlin-Tegel und Frankfurt.

 

GBTA: Wenig Wachstum für internationale Reisen

07. April 2013 – Die Ausgaben für Geschäftsreisen in Deutschland werden dieses Jahr 53 Milliarden Dollar betragen, das sagt die Global Business Travel Association (GBTA) voraus. Dies entspricht einer Steigerung von 5% gegenüber 2012. Für nächstes Jahr prognostiziert der Verband Ausgaben in Höhe von 55,7 Milliarden Dollar, plus 5%. Während die Ausgaben 2013 für inländische Geschäftsreisen laut GBTA um 5,7% steigen werden (2014: plus 6%), erhöhen sie sich für grenzüberschreitende Reisen nur um 2% (2014: plus 0,6%).

 

Zahl der Bahn- und Busfahrgäste gestiegen

03. April 2013 – Im Jahr 2012 fuhren nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland erstmals mehr als 11,0 Milliarden Fahrgäste im Linienverkehr mit Bahnen und Bussen, plus 0,7% gegenüber 2011. Im Fernverkehr stieg 2012 die Zahl der Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahr um 4,9% auf 134 Millionen. Seit 2004 ist die Zahl der Fahrgäste im Linienverkehr insgesamt um 9,3% gestiegen.

 

Persönlicher Geschäftskontakt für Chefs unverzichtbar

03. April 2013 - Auch in Zeiten des Internets bleibt der persönliche Kontakt aus Sicht der Unternehmen unerlässlich für den Geschäftserfolg. Knapp 90 Prozent der Firmen schicken ihre Mitarbeiter auf Reisen, um Geschäftspartner besser kennenzulernen und Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Chefsache Business Travel“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

Auch der Aufbau von Netzwerken und der formlose Austausch mit Geschäftspartnern nach offiziellen Terminen zählen zu den Hauptgründen, warum deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter auf Reisen schicken. Trotz neuer technologischer Möglichkeiten wie Videokonferenzen spielen Dienstreisen also eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg. Denn das persönliche Aufeinandertreffen schafft Vertrauen und Sympathie und damit die Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen. Diese große Bedeutung schlägt sich jedoch oftmals nicht im professionellen Management der Dienstreiseetats nieder. Daher haben viele Unternehmen keinen Überblick über sämtliche anfallenden Kosten – schon gar nicht über verschiedene Firmenstandorte oder gar Ländergrenzen hinweg. Wichtige Stellschrauben zur Kostensteuerung und -optimierung bleiben daher ungenutzt. Eine fehlende strategische Ausrichtung von Dienstreisen führt darüber hinaus dazu, dass Unternehmen durch ineffiziente Planung wertvolle Zeit und Geld verlieren.

 

Emerging Markets erwarten Geschäftsreise-Boom

30. März 2013 – Jeweils 43 Prozent der befragten Reiseverantwortlichen in Asien-Pazifik und Lateinamerika prognostizieren, dass sich das Reisevolumen ihres Unternehmens dieses Jahr erhöhen wird. Travel Manager in Indien rechnen sogar zu 64 Prozent und in der Türkei zu 50 Prozent mit einem Anstieg der Geschäftsreisen. Mit 33 und 31 Prozent sehen ihre Kollegen aus Russland und Kanada die Entwicklung der Geschäftsreisetätigkeit etwas verhaltener. In Westeuropa gehen nur 24 Prozent der Reiseverantwortlichen von einer Zunahme an Geschäftsreisen in ihren Unternehmen aus. In Nordamerika sind es 29 Prozent. Das geht aus der achten International Travel Management Study von AirPlus hervor.

Recht unterschiedlich fallen die Antworten auf die Frage aus, ob es im Unternehmen der Befragten Reiserichtlinien gibt. Mit „Ja, in allen Bereichen“ antworteten in der Türkei 93 Prozent und in Indien 77 Prozent der Befragten. Damit bewegen sie sich in einem ähnlichen Rahmen wie etwa Deutschland mit 88 Prozent und die USA mit 78 Prozent. In Kanada haben lediglich 59 Prozent der Unternehmen Reiserichtlinien in allen Bereichen implementiert – und Russland hinkt mit 23 Prozent hinterher.

Bei der Überprüfung der Compliance schafft es die Türkei mit satten 100 Prozent auf Platz eins, dicht gefolgt von Italien mit 99 Prozent. Russland dagegen zeigt auch in Sachen Reiserichtlinieneinhaltung Nachholbedarf: Nur 78 Prozent der dortigen Unternehmen überprüfen, ob ihre Mitarbeiter sich an die Vorgaben halten.

In Sachen Klimaschutz sind der Asien-Pazifik-Raum mit 25 Prozent und Lateinamerika mit 22 Prozent schon deutlich weiter als Nordamerika, wo bisher nur 16 Prozent der Befragten angeben, das Thema klimaneutrales Reisen in ihre Reiserichtlinien integriert zu haben. In Westeuropa sind es 27 Prozent. Einen starken Nachholbedarf zeigt hier allerdings die Türkei: Green Travel ist hier erst bei fünf Prozent der Unternehmen Teil der internen Reiserichtlinien.

 

Hohe Nachfrage bei Flügen Richtung Osten

30. März 2013 – Russland und China sind die Schwergewichte, wenn es um interkontinentale Flüge von Geschäftsreisenden in Deutschland geht. Nach Auskunft von AirPlus waren dies die Top-5-Strecken im Jahr 2012:

1. Frankfurt-Shanghai

2. Frankfurt-Moskau

3. Frankfurt-New York

4. Düsseldorf-Moskau

5. Frankfurt-Beijing

 

Deutschland ist Geschäftsreiseziel Nummer eins

11. März 2013 – Die Zahl der Geschäftsreisen der Europäer nach Deutschland stieg im Jahr 2012 auf fast 13 Millionen an, plus 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Deutschland belegt damit auch 2012 wieder den ersten Platz unter den Geschäftsreisedestinationen der Europäer", kommentierte Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, auf der ITB Berlin.

Fast die Hälfte des Geschäftsreisevolumens entfällt auf die Bereiche Messen, Meetings, Incentives, Kongresse und Events (MICE). Die Zahl dieser promotablen Geschäftsreisen aus Europa nach Deutschland ist im Jahr 2012 um 16,5 Prozent auf über sechs Millionen Reisen gewachsen. 

 

Viele Unternehmen missachten Fürsorgepflicht

04. März 2013 – Bei Geschäftsreisen unterstützen nur 51 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter aktiv in Bezug auf Reiserisiken und durch eine entsprechende Betreuung bei Problemen während der Reise. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Chefsache Business Travel“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Damit setzen Unternehmen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch sich selbst unnötigen Risiken aus. Denn Arbeitgeber sind zur Fürsorge gegenüber ihren Beschäftigten verpflichtet. Das heißt, sie müssen in ausreichendem Maße dafür Sorge tragen, dass der Mitarbeiter vor möglichen Gefahren, die im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit auftreten können, geschützt ist. Diese Pflicht besteht auch auf Geschäftsreisen.

„Die Missachtung der arbeitsrechtlichen Vorgaben kann im Ernstfall haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In jedem Fall ist die Nichteinhaltung belastend für das Verhältnis zum Mitarbeiter, wenn sich dieser von seinem Arbeitgeber allein gelassen fühlt“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel.

 

Drei Hotel-Buchungsportale teilen sich den Markt

02. März 2013 - Rund 87 Prozent der Hoteliers in Deutschland sind an mindestens ein Buchungsportal angeschlossen. Das ergibt eine für die AHGZ erhobene Studie der Business Target Group. Die am weitesten verbreiteten Portale sind Booking.com, HRS und Hotel.de. 83 Prozent der befragten Hotelbetriebe haben 2012 das Portal Booking.com genutzt, 77 Prozent nutzten HRS und 72 Prozent Hotel.de. Danach folgen – weit abgeschlagen – Expedia.de und Venere.com mit je 21 Prozent.

 

Deloitte-Studie: Tablets sind Ergänzung, nicht Ersatz

02. März 2013 – In Deutschland verfügen 27 Prozent der Haushalte über ein Tablet – bis 2012 waren es noch sechs Prozent. Dennoch wird das Tablet auch künftig aller Voraussicht nach weder Laptop noch Smartphone ernsthaft in ihrer Existenz bedrohen. 79 Prozent derjenigen, die über Laptop und Tablet verfügen, ist der Laptop deutlich wichtiger. Wer Tablet und Smartphone besitzt, verzichtet deutlich weniger gerne auf das smarte Mobiltelefon. Altersübergreifend können 74 Prozent mehr mit einem Smartphone anfangen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Deloitte, die Nutzungsszenarien und Präferenzen hinsichtlich smarter, mobiler Endgeräte analysiert.

Verantwortlich für den rasanten Anstieg des Tablet-Absatzes in Deutschland im vergangenen Jahr ist primär die Gruppe der Verbraucher zwischen 30 und Mitte 40. Innerhalb dieses Alterssegments besitzen bereits 36 Prozent ein Tablet. Mit je 34 und 32 Prozent sind auch die Altersgruppen von 24 bis 29 sowie von 14 bis 23 Jahren stark vertreten, während sich bei den älteren Verbrauchern maximal ein Fünftel zum Kauf entscheiden konnte.

 

DRV: Großunternehmen reduzieren Reiseausgaben

28. Februar 2013 – Das Bild im Geschäftsreisemarkt zeigt sich zu Beginn des Jahres nach Aussage des Deutschen ReiseVerbands (DRV) sehr uneinheitlich. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in zahlreichen Auslandsmärkten hätten viele Großunternehmen sowie multinational tätige Konzerne ihre Reiseausgaben in den vergangenen Wochen reduziert. Auf der Suche nach weiteren Kosteneinsparungspotenzialen hätten sie vorrangig massiv ihre Reiseetats gekürzt. Mittelständische Firmenkunden hingegen sorgten bei den Geschäftsreiseketten für eine stabile Reisetätigkeit. Allerdings würden bei der Suche nach Einsparpotentialen auch zunehmend Verkehrsmittelvergleiche angestellt.

Der Umsatz 2012 der Reisebüros mit Urlaubs- und Geschäftsreisen stieg um drei Prozent auf 22,5 Milliarden Euro – ein neuer Spitzenwert. Davon entfielen auf die Business-Travel-Büros 7,4 Milliarden Euro (stabil gegenüber dem Vorjahr).

 

VDR: Preisdruck auf Hotellerie wächst

28. Februar 2013 – Der Druck von Travel Managern bei Preisverhandlungen mit der Hotellerie wird vermutlich zunehmen. Das legen Erhebungen des Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) nahe. 67 Prozent der befragten Dienstreiseverantwortlichen von Unternehmen mit mehr als 1500 Mitarbeitern sind der Meinung, dass vor allem bei Übernachtungen noch gespart werden könne.

Die Bahn werde nächstes Jahr als Verkehrsmittel stark aufholen, erwarten 33 Prozent der befragten Großunternehmen, das sind 16 Prozentpunkte mehr im Vergleich zur Prognose aus dem vergangenen Jahr. 40 Prozent der Travel Manager prognostizieren, dass Reisen mit dem Flugzeug am meisten zunehmen werden.

 

Nachlässige Verlustmeldungen bei Mobilgeräten

26. Februar 2013 – Nur etwa jeder fünfte Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen informiert seinen Arbeitgeber innerhalb einer Stunde über den Verlust eines firmeneigenen Mobilgeräts. Gleichzeitig ist die Mehrheit der befragten IT-Entscheider davon überzeugt, dass die auf dem Gerät gespeicherten vertraulichen Daten über ein Passwort hinreichend geschützt sind. Das geht aus einer Kaspersky-Umfrage, durchgeführt von TNS Infratest, hervor. „Ein gewiefter Cyberkrimineller braucht nur wenige Minuten, um ein vierstelliges Gerätepasswort, zum Beispiel das eines Smartphones, zu knacken“, warnt David Emm, Senior Security Researcher bei Kaspersky Lab.

 

Bei Geschäftsreisen fehlt die Nachhaltigkeitsstrategie

26. Februar 2013 – Das Thema Nachhaltigkeit spielt mittlerweile eine wichtige Rolle in deutschen Unternehmen – nur bei Geschäftsreisen zumeist nicht: In gerade einmal acht Prozent der Firmen ist die Umweltverträglichkeit der Reisen fester Bestandteil der
Geschäftsreisestrategie. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Chefsache Business Travel“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Bei Geschäftsreisen legen die befragten Vorstände und Geschäftsführer vor allem Wert auf eine schnelle Verbindung (38 Prozent) und eine hohe Produktivität ihrer Mitarbeiter (32 Prozent).

Viele Entscheider gingen davon aus, so Stefan Vorndran, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel, dass umweltbewusste Dienstreisen zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden seien. Das stimme so nicht. Denn nachhaltig zu reisen bedeute nicht automatisch, andere Faktoren wie Kosten und Reisezeit zu vernachlässigen. Vielmehr könne umweltbewusstes Reisen diese sogar vorteilhaft beeinflussen. Geschäftsreisebüros könnten Unternehmen dabei unterstützen, das Thema Nachhaltigkeit gewinnbringend in ihre Geschäftsreisestrategie zu integrieren, sinnvoll in den Reiserichtlinien abzubilden und so für alle Mitarbeiter transparent und verständlich zu machen.

 

Bahn-Fernverkehr wird kräftig wachsen

25. Februar 2013 – Der europäische Bahn-Fernverkehr wird bis zum Jahr 2020 um schätzungsweise 21 Prozent (2,2 Prozent pro Jahr) wachsen und mehr als 1,36 Milliarden Passagiere zählen – 238 Millionen mehr als 2011. Das zeigt die Studie „The Rail Journey to 2020“ von Amadeus. Das erwartete Wachstum kommt der Studie zufolge vor allem aus vier Kernmärkten: Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland.

In Deutschland wird die Zahl der Fernverkehrs-Passagiere von 2011 bis 2020 im Durchschnitt um zwei Prozent pro Jahr wachsen und 2020 bei 152 Millionen liegen (2011: 127 Millionen). Im Hochgeschwindigkeits-Fernverkehr wird Deutschland 118 Millionen Passagiere zählen und damit europaweit an zweiter Stelle hinter Frankreich (163 Millionen) liegen.

„The Rail Journey to 2020“ liefert einen Überblick über den heutigen europäischen Markt für Bahnreisen und skizziert sechs zentrale Trends, die bis 2020 die Entwicklung des Passagierbahnverkehrs und seine Verknüpfungen mit anderen Verkehrsmitteln formen werden. Die sechs Trends sind:

•Liberalisierung (Öffnung der nationalen Märkte für ausländische Bahnen),

•neue Marktteilnehmer (vor allem durch Expansion bestehender Bahnunternehmen ins Ausland),

•Fertigstellung von Hochgeschwindigkeitsstrecken (5.000 Kilometer neue Trassen bis 2020),

•neue intermodale Drehkreuze (bis 2030 unterstützt die EU die Verknüpfung von

Bahn und Flug durch die Förderung von Bahnhöfen an 37 wichtigen Flughäfen),

•die Zusammenarbeit zwischen Bahnen untereinander sowie zwischen Bahnen und Airlines,

•Kosten für Bahnbetreiber (und die Notwendigkeit, über neue Services zu wachsen).

Die Studie entwirft zudem auf der Grundlage dieser Trends ein Szenario, um das geschäftliche Potenzial für den Passagier-Bahnverkehr im Jahr 2020 abzuschätzen, sie liefert Schlussfolgerungen dazu, wie Bahnunternehmen aus den genannten Trends den größten Nutzen ziehen und wie sie sich aufstellen können, um die Chancen zu nutzen, die gegenwärtig noch jenseits ihrer Grenzen liegen.

 

Avis-Umfrage: Service und Komfort wichtiger als Kosten

14. Februar 2013 - Deutsche Geschäftsreisende planen, häufiger zu verreisen und dabei größere Distanzen zurückzulegen als letztes Jahr. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Avis Autovermietung im Dezember 2012 durchführte. 26 Prozent der Befragten schätzen, dass sie dieses Jahr im Vergleich zu 2012 häufiger reisen werden. Letztes Jahr waren 42 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat geschäftlich unterwegs. 29 Prozent der deutschen Geschäftsreisenden wollen dieses Jahr neue Destinationen besuchen, um neue Wachstumsmärkte zu erschließen.

Bei der Suche nach Reiseanbietern sind Services der wichtigste Faktor – und nicht die Kosten: Qualität und flexible Reiselösungen wurden an erster und zweiter Stelle für die Wahl eines Anbieters genannt (mit 16 beziehungsweise15 Prozent der Stimmen), gefolgt von Online-Buchungslösungen (11 Prozent), exklusiven Incentives (6 Prozent) und Loyalty-Angeboten (5 Prozent).
Eine solch starke Affinität zum Service erklärt auch das hohe Maß an Loyalität mit Anbietern: 82 Prozent der Befragten nutzen immer oder häufig dieselbe Marke. Für 64 Prozent der befragten Geschäftsreisenden ist das Auto das bevorzugte Transportmittel. 57 Prozent gaben an, dass es am bequemsten und komfortabelsten ist. 28 Prozent der Befragten bevorzugen eine gute Abholung und Zustellung des Fahrzeugs, gefolgt von Winterzubehör (19 Prozent) und GPS-Verfügbarkeit (16 Prozent).

 

Online-Flugbuchungen sind noch keine Routine

14. Februar 2013 – Einen Flug im Internet zu buchen, ist noch lange keine Routine und dauert manchmal tagelang. Dabei sind die Deutschen im europäischen Vergleich sogar noch am zögerlichsten. Denn ein Drittel der Deutschen, die einen Flug online buchen wollen, braucht dazu über 16 Tage. Ein Drittel der Italiener braucht mehr als neun Tage und bei den Franzosen und Engländern braucht jeder dritte User mehr als fünf Tage bis zur endgültigen Flugbuchung. Das ergab eine Daten-Analyse des Werbetechnologie-Unternehmens intelliAd, das rund 640.000 Buchungen exemplarisch ausgewertet hat. Auf diese Weise konnte intelliAd ermitteln, wie lange der Prozess von der Recherche bis zur Buchung eines Fluges im Netz dauert.

Betrachtet man umgekehrt nur die Flugbuchungen, die innerhalb von weniger als zehn Minuten erfolgen, fallen besonders die Briten durch Kurzentschlossenheit auf. Fast jeder zehnte Engländer kauft sein Ticket online in unter zehn Minuten. In Frankreich und Deutschland sind es nur sechs Prozent und in Italien fünf Prozent der User, die einen Flug in unter zehn Minuten buchen.

 

Führungskräfte sind durch Smartphones gestresst

13. Februar 2013 – Fast neun von zehn (86 Prozent) der Führungskräfte in Deutschland sind durch die ständige Erreichbarkeit über ihre Smartphones zumindest zeitweise höherem Stress ausgesetzt, 35 Prozent spüren diese Mehrbelastung sogar häufig oder jederzeit. Nur zwei Prozent sind nach Feierabend für Kollegen oder Geschäftspartner nicht zu erreichen und lesen auch keine arbeitsrelevanten E-Mails. Selbst im Urlaub ist mit 84 Prozent ein Großteil der Führungskräfte geschäftlich erreichbar. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie, für die das Beratungsunternehmen Mercer in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München mehr als 150 Führungskräfte in Deutschland befragt hat.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass das Smartphone eine Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit fördert. 70 Prozent der Manager gaben an, ein und dasselbe Smartphone sowohl beruflich als auch privat zu nutzen. Als Hauptvorteil dieser Nutzungsweise wurden die Unabhängigkeit von Ort und Zeitzonen und die damit verbundene Verkürzung von Prozessen genannt. Laut Prof. Volker Nürnberg, Leiter Health Management bei Mercer, kann diese kontinuierliche Vermischung von Privat- und Berufsleben jedoch auch unerwünschte Folgen haben: „Die ständige Erreichbarkeit über das Ende der regulären Arbeitszeit hinaus und die damit verbundene Einschränkung der Freizeit können für erhöhten Stress sorgen und verkürzen die Regenerationszeit, was sich langfristig negativ auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Führungskräfte auswirken kann.“

Die zusätzliche Belastung durch Smartphones außerhalb der Arbeitszeiten hat deshalb bereits einige Unternehmen dazu veranlasst, Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter zu ergreifen, zum Beispiel das Abschalten der Geräte am Abend oder das Löschen von E-Mails im Urlaub. Diese Regelungen betreffen derzeit jedoch hauptsächlich Tarifmitarbeiter; Führungskräfte bleiben hiervon gewöhnlich (noch) ausgenommen, wie auch die Studie zeigt: Lediglich drei Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen entsprechende Regelungen zur Smartphone-Nutzung eingeführt hat.

„Verbindliche Regelungen können ein Instrument sein, bestimmte Aspekte der Smartphone-Nutzung sinnvoll zu steuern. Darüber hinaus müssen Mitarbeiter geschult werden, das Smartphone auch einmal bewusst auszuschalten und Prioritäten zu setzen“, so Prof. Volker Nürnberg weiter. Stress- und Zeitmanagementseminare seien genauso wichtig wie Führungskräfte in der gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung zu schulen. Neben der Eigenverantwortung der Mitarbeiter sei auch der Arbeitgeber gefordert, im Rahmen eines integrierten Gesundheitsmanagements einem Burnout bei Führungskräften vorzubeugen.

 

Kostenkontrolle bleibt Topthema für Travel Manager

05. Februar 2013 — Kostenkontrolle bildet für Travel Manager weltweit das vorrangige Thema für das Jahr 2013 – und zwar unabhängig von der Unternehmensgröße, der Branche, dem Reisevolumen oder dem Umfang des Reiseprogramms. Das ist das zentrale Ergebnis der jährlichen Studie CWT Travel Management Priorities von Carlson Wagonlit Travel (CWT). Folglich konzentrieren sich Travel Manager 2013 stärker auf die Bereiche, die die größten Kostensenkungspotenziale versprechen als auf Faktoren, die die Bedürfnisse der Geschäftsreisenden positiv beeinflussen. Das setzt den Trend aus dem Vorjahr fort.

Die Maßnahmen zur Zielerreichung unterscheiden sich von Region zu Region: Travel Manager in Europa, dem Nahen Osten und Afrika verschärfen die Reiserichtlinien für Flüge und Bahnfahrten, um die Reisekosten zu senken. Außerdem rücken die Hotelausgaben verstärkt in ihren Fokus.
Nordamerikanische Travel Manager dagegen streben die weitere Konsolidierung ihrer
Reiseprogramme und die Standardisierung der Prozesse an. Ihre Kollegen in der Region Asien/Pazifik legen den Fokus auf eine stärkere Durchsetzung der Reiserichtlinien sowie die Vorgabe bevorzugter Buchungskanäle. In Lateinamerika konzentrieren sich Travel Manager auf die Implementierung von Vorausbuchungsfristen bei Flügen und auf striktere Richtlinien für Mietwagen.

Die Einhaltung von Reiserichtlinien in Verbindung mit „Technologie 2.0“ spielt nur für Travel Manager mit weltweiter Verantwortung eine Rolle. Die drei wichtigsten Maßnahmen dafür sind mobile Services für Reisende, die Einrichtung von Social Media Tools oder Apps sowie die Bereitstellung eines webbasierten Reisendenportals. Regional verantwortliche Travel Manager planen eher traditionellere Maßnahmen zur Förderung der Reiserichtlinie, zum Beispiel bessere Kommunikation und Trainings.

Die Studie zeigt auch die Geschäftsreisetrends des Jahres 2013 auf. Welche Veränderungen erwarten Travel Manager für dieses Jahr, welche Herausforderungen stehen an? Die wichtigsten Ergebnisse:

•Die weltweite Inflation wird insgesamt moderate Auswirkungen auf die Reisepreise haben. Die Steigerungen werden unter fünf Prozent liegen.

•Gleichzeitig fordern steigende Kosten für Zusatzentgelte und Treibstoffzuschläge die besondere Aufmerksamkeit der Travel Manager.

•Technik, die für Endkonsumenten entwickelt wurde, hält immer stärkeren Einzug in Produkte für den Geschäftsreisemarkt. Dazu gehören Bewertungsportale und mobile Applikationen speziell für Geschäftsreisende.

•Auch das Risikomanagement wird an Bedeutung zunehmen, da Unternehmen ihre Reisenden vermehrt in Hochrisikogebiete schicken. Die Fürsorgepflicht für Geschäftsreisende wird zu einem festen Bestandteil der rechtlichen Verantwortung des Unternehmens gegenüber seinen Angestellten.

Die Studie beruht auf einer internationalen Umfrage von über 700 Travel Managern. Sie umfasst sowohl Unternehmen mit mittelgroßen nationalen Reiseprogrammen und jährlichen Reiseausgaben im Bereich von zwei Millionen US-Dollar als auch Unternehmen mit großen, internationalen Reiseprogrammen, die im Jahr mehr als 100 Millionen US-Dollar für Reisen ausgeben.

 

ECA-Mietpreisstudie: Moskau am teuersten

01. Februar 2013 – Moskau hat das höchste Mietpreisniveau weltweit. Das geht aus der Mietpreisstudie „Accommodation Reports“ von ECA International hervor. Das Personalberatungsunternehmen untersucht in der Studie die Mietpreise für ausländische Geschäftsleute an weltweit über 130 Standorten.
Moskau verdrängt Tokio als Standort mit den höchsten Mieten. Platz zwei – vor Tokio (3.) – belegt Caracas. Ein Dreizimmerapartment in Moskau in guter Lage kostet pro Monat fast 5.000 Euro. London, die europaweit zweitteuerste Stadt, belegt im weltweiten Vergleich Platz 5. Genf behält in Europa den dritten Platz (weltweit 9.). Der billigste untersuchte Standort in Europa ist Sarajewo (119. weltweit). Im weltweiten Durchschnitt kostet eine Dreizimmerwohnung inzwischen 1.740 Euro pro Monat.

Innerhalb Deutschlands sind die Mietpreise in den vergangenen zwölf Monaten in München am meisten gestiegen. Die bayerische Landeshauptstadt liegt als teuerstes Pflaster Deutschlands im innereuropäischen Vergleich auf Platz 20. Im weltweiten Vergleich rangiert München auf Platz 65. Im innerdeutschen Mietpreisvergleich hat München die Bankenmetropole Frankfurt (Platz 68 im weltweiten Vergleich) im Segment der unmöblierten Dreizimmerwohnungen in begehrten Wohngegenden überholt. Es folgen Hamburg (74.), Düsseldorf (83.) und Berlin (96.).

Hotelportale nicht immer transparent und günstig

28. Januar 2013 – Hotelportale im Internet zeigten große Unterschiede in ihren Leistungen. Das ergab eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv. Betrachtet wurden nur große und umsatzstarke Hotelketten.

Nicht jedes angefragte Hotel war auf allen neun getesteten Portalen verfügbar. Bei jeder neunten Anfrage wurde das gesuchte Hotel auf den Ergebnisseiten nicht angezeigt. Zudem offenbarte die Studie zum Teil erhebliche Preisunterschiede zwischen den Hotelportalen. So zahlten Verbraucher im Einzelfall für das gleiche Hotel beim teuersten Angebot fast doppelt so viel wie bei dem günstigsten Anbieter. Oft lohnt es sich, bei der Suche nach dem günstigsten Hotel, die Preise von mehreren Portalen zu vergleichen.

Die Internetseiten erwiesen sich zwar als gut navigierbar und erleichterten durch zahlreiche Filter- und Sortierfunktionen die Suche nach dem passenden Angebot. Jedoch waren die Buchungsvorgänge weniger transparent. Hier traten teilweise unerklärliche Preiserhöhungen auf, und Stornobedingungen konnten bei manchen Portalen erst nach Abschluss der Buchung eingesehen werden.
Große Defizite gab es außerdem bei der E-Mail-Bearbeitung. Knapp die Hälfte der im Test versendeten E-Mails wurde überhaupt nicht beantwortet, bei den übrigen Anfragen blieben die Informationen in der Antwortmail oft unvollständig. Auskünfte am Telefon waren zwar hilfreicher, jedoch musste man hier längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Als Testsieger und damit „Bestes Hotelportal 2013“ ging ehotel aus der Untersuchung hervor. Das Portal hatte alle angefragten Hotels im Angebot und punktete mit einem sehr transparenten Buchungsprozess und der besten E-Mail-Bearbeitung. Den zweiten Rang nahm hotel.de ein und zeigte Top-Service in allen Teilbereichen. Booking.com wurde Dritter. Die Preise des Portals gehörten zu den niedrigsten, und über eine rund um die Uhr erreichbare Hotline erhielten Anrufer kompetent Auskunft. Bei der Serviceanalyse setzte sich HRS an die Spitze. Bester bei der Preisanalyse wurde Hotelreservierung.de.

 

Mehr Smartphone-Nutzung für Reisen erwartet

25. Januar 2013 – Deutsche Reisende mit Smartphones wollen dieses Jahr ihre Geräte signifikant stärker nutzen, wenn es um die Recherche für ihre Reisen, um Buchungen, Check-in und Umbuchungen geht. Dieser Vorsatz zeigt sich im „Consumer Travel Report 2012“, den das Marktforschungsunternehmen PhoCusWright im Auftrag von Amadeus erstellt hat. Über alle Prozessschritte des Reisens hinweg zeichnet sich eine Steigerung der geplanten Mobil-Nutzungsquote um zehn bis 15 Prozentpunkte ab, was in einigen Fällen eine Verdoppelung bedeutet.

So geben 15 Prozent der befragten Reisenden an, im Jahr 2012 mit einem Smartphone nach einem Flug oder einem Hotel gesucht zu haben – in den kommenden zwölf Monaten wollen sich 26 Prozent mobil um Transport und Unterkunft kümmern. Bei der Buchung von Hotels oder Flügen lag die Quote 2012 bei zehn Prozent, 2013 wollen doppelt so viele Nutzer (20 Prozent) über ihr Smartphone buchen. Als Check-in-Instrument (für Flug, Hotel, Bahn oder Mietwagen) nutzten 2012 neun Prozent der Befragten ein mobiles Telefon – diese Quote kann 2013 auf 22 Prozent steigen.

Auch die Funktion des Smartphones als Ticket für Flug oder Bahn gewinnt an Bedeutung: Haben 2012 noch neun Prozent der Befragten ihr Ticket im Telefon bei sich getragen, so sind 2013 bis zu 23 Prozent möglich. Ihre Reservierung mobil ändern wollen dieses Jahr 17 Prozent der befragten Reisenden, 2012 lag die Quote bei sieben Prozent.

Als Recherche-Instrument sind Smartphones schon lange etabliert – aber auch hier nehmen sich die Reisenden mit Smartphone vor, den mobilen Kanal künftig stärker zu nutzen. So haben letztes Jahr 26 Prozent der Befragten mobil auf Karten navigiert, 2013 wollen das 33 Prozent tun. Ähnlich sieht es für Unternehmungen am Zielort aus: Heute suchen 23 Prozent über ihr Telefon danach, die Quote könnte 2013 auf 35 Prozent steigen. Auch für die Buchung von Veranstaltungen am Zielort wird das Smartphone immer wichtiger: Die Quote kann von zehn Prozent (2012) auf 23 Prozent klettern. Gaben im Jahr 2011 noch 22 Prozent der Befragten an, täglich oder mehrmals täglich das weltweite Netz auf ihrem Smartphone aufzurufen, lag die Quote 2012 schon bei 36 Prozent.

„Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll, wie stark sich der Megatrend ,Mobiles Internet‘ in der Reisebranche etabliert“, sagt Uta Martens, Vertriebsleiterin von Amadeus Germany. „Natürlich sind solche Ankündigungen für zukünftiges Handeln mit etwas Vorsicht zu betrachten. Das durchgehend hohe abzusehende Wachstum deutet aber auf Signifikanz.“

Die Grenzen des Wachstums sind eher technisch bedingt. Die Amadeus-Studie „Empowering Inspiration“ zeigte im Jahr 2012 harte Faktoren, die Smartphone-Besitzer davon abhalten, mit ihrem Endgerät in Sachen Reisen aktiv zu werden: Für 55 Prozent ist beispielsweise der Bildschirm zu klein, um komfortabel an Informationen zu kommen, 37 Prozent halten die Kosten für das mobile Surfen für zu hoch, insbesondere für das Roaming, 35 Prozent finden die Verbindungen zu schlecht und die Ladezeiten zu lang.

Trotz dieser Kritikpunkte erwartet Uta Martens, dass auf Dauer der Nutzen überwiegt: „In dem Maß, in dem sich Flatrates etablieren und in dem Reiseanbieter ihre technischen Plattformen auch auf Smartphones abstimmen, werden Mobiltelefone zum Dreh- und Angelpunkt jeder Reise.“

 

Reisebüroumsatz mit Geschäftsübernachtungen rückläufig

22. Januar 2013 – Der Reisebüroumsatz mit Geschäftsreisenden bei Unternehmen der Tourismuswirtschaft (insbesondere Sektor Beherbergung, keine Verkehrsträger) ist seit 2007 in jeder Saison im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Im Sommer 2012 betrug das Minus 12,8 Prozent. Das geht aus der „Bilanz der Sommersaison 2012“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.

 

Neue Dimension politischer Risiken für Unternehmen

21. Januar 2013 – „Risiken können nicht mehr nur auf Entwicklungs- und Schwellenländer bezogen werden. Die Krise, in der Europa steckt, führt zu einer neuen Dimension politischer Risiken für Unternehmen. Das politische Risiko in den entwickelten Ländern ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr." Das sagte Hans Jürgen Stephan, Geschäftsführer der Control Risks Deutschland GmbH, anläßlich der Veröffentlichung des jährlichen Berichts "RiskMap 2013" über die Entwicklung der globalen Risiken.

Generell würde die politische und unternehmerische Führung in Zeiten wachsender Ungewissheit immer komplexer: "Das Management von Unternehmen oder Ländern erfordert heute in gleichem Maße Flexibilität, wie Einführung von Strategien und Richtlinien", so Stephan weiter. In Zeiten geringen Wirtschaftswachstums würden Unternehmen, wie die international tätigen deutschen Großunternehmen und Mittelständler, stetig das Maß ihrer Risikobereitschaft abwägen müssen. Es werde schwierig sein, das Ziel, weitere Märkte zu erschließen und neue Chancen wahrzunehmen, mit immer komplexerer Regulierung und Risikoaversion von Stakeholdern zu verbinden.

 

Viele Unternehmen nutzen kein eProcurement

21. Januar 2013 - Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzt heutzutage eine Beschaffungssoftware. Am wenigsten verbreitet ist sie in der Konsumgüterindustrie (38%) und im Maschinen- und Anlagenbau (36%). Das zeigt eine empirische Studie zum Thema eProcurement, die die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting GmbH von Mai bis Juni 2012 unter 165 Einkaufsmanagern und Geschäftsführern durchgeführt hat.

Das Thema Beschaffungssoftware ist aber stark im Kommen. 15% der Teilnehmer haben ihre Software erst in den letzten zwölf Monaten eingeführt. 13% vor ein bis zwei Jahren. Nur 18% nutzen schon seit über fünf Jahren eine Beschaffungssoftware. 53% der Befragten geben an, dass sie in der Einkaufsabteilung keine Beschaffungssoftware nutzen.

Am häufigsten erfüllen Softwarelösungen die Funktionen Lieferantenmanagement (36%) und Ausschreibungen (33%). Lieferantenbewertung, Einkaufscontrolling und Lieferantenkataloge folgen knapp dahinter. Es folgen Workflow Management, Vertragsmanagement, Auktionen, Spend Analysen, Aktionspläne & Einsparungs-nachverfolgung sowie Risikomanagement.

Die große Mehrheit der Befragten äußert sich positiv über ihre Beschaffungssoftware. Drei von vier Teilnehmern, die bereits eine Beschaffungssoftware nutzen, sind zufrieden mit ihrer Lösung. Nur neun Prozent sind unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden. 16% geben sich teilweise zufrieden. Mit dem Implementierungsprozess des Anbieters sind ebenfalls nahezu drei Viertel der Teilnehmer zufrieden gewesen. Mit 85 % der Teilnehmer ist die große Mehrheit der Meinung, dass der Einsatz von Beschaffungssoftware die Effizienz im Einkauf steigert. Lediglich fünf Prozent vertreten die Meinung, dass dies nicht der Fall ist. Zehn Prozent geben an, dass sie es nicht wissen.

Gefragt nach den Gründen, die gegen den Einsatz von Beschaffungssoftware sprechen, ist die häufigste Antwort „zu hohe Investitionskosten“ (47%). Es lässt sich erkennen, dass Teilnehmer von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro überdurchschnittlich oft die Aussage treffen, dass die Investitionskosten gegen die Anschaffung einer eSourcing Software sprechen. 39% geben an, dass das Beschaffungsvolumen zu gering sei. Zwölf Prozent sehen Sicherheitsbedenken und für 13% sind die Prozesskosten zu gering für eine Beschaffungssoftware. Jeder dritte Teilnehmer kann keinen Nachteil erkennen.

 

Nachholbedarf beim mobilen Risikomanagement

16. Januar 2013 – Weniger als ein Viertel (23%) der Unternehmen in Deutschland verfügen über ein professionelles Risikomanagement, wenn sie ihre Mitarbeiter auf Reisen schicken. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Chefsache Business Travel“ des Deutschen ReiseVerbands (DRV). Bei Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern verfügen nicht einmal 20% über ein professionelles Risikomanagement auf Geschäftsreisen. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten sind es mit 41% zwar doppelt so viele. Allerdings verfügt auch hier nur die Minderheit über entsprechende Notfallpläne.

Die Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter und sich selbst gegen Risiken auf Geschäftsreisen abzusichern, sind vielfältig und reichen von der Unterstützung bei gestohlenen Papieren über einen jederzeit verfügbaren Ansprechpartner bis zum Auffinden einzelner Reisender in Krisen, so dass diese im Notfall kontaktiert werden können. „Voraussetzungen sind die Bereitstellung einer soliden Datenbasis und gezielt gesteuerte Informationen von einem professionellen Geschäftsreisebüro“, betont Stefan Vorndran, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel. Dadurch wissen Unternehmen jederzeit, wo sich ihre Mitarbeiter aufhalten und welche potenziellen oder bereits eingetretenen Gefahren es in diesen Gebieten gibt. Sie sind damit in der Lage, frühzeitig zu reagieren und zum Beispiel die Route zu ändern oder die Geschäftsreise zu verschieben.

Unternehmen ohne ein professionelles Risikomanagement setzen in Fällen wie diesen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch sich selbst einem Risiko aus. Denn sie sind gesetzlich zur Fürsorge gegenüber ihren Angestellten verpflichtet. Kommen sie dem nicht nach, drohen finanzielle und juristische Sanktionen sowie ein damit verbundener Imageschaden.

 

Deutsche Flughäfen erwarten Nullwachstum

15. Januar 2013 – Der Flughafenverband ADV erwartet für 2013 einen Anstieg der Passagierzahlen von 0,4 Prozent an den 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Das wäre der geringste Zuwachs seit 2009. Vor allem Flughäfen mit einem hohen Anteil an Low-Cost-Verkehren würden einen Wachstumseinbruch hinnehmen müssen. Zusätzlich zögen sich Airlines im Linien- und Charterverkehr verstärkt aus der Fläche zurück und konzentrierten sich mit Frequenzanpassungen auf die mittelgroßen Flughäfen und Drehkreuze.

Die ADV-Auswertungen zeigen, dass für die aktuelle Flugplanperiode in Deutschland mit 6,2 Prozent weniger Flügen zu rechnen sein wird. Der Abwärtstrend in den Flugbewegungen werde sich auch über den Sommerflugplan 2013 hinaus fortsetzen.

 

Mobile Devices verdrängen EC-Karten

10. Januar 2013 – Im Jahr 2020 zücken die Kunden zum Bezahlen an der Kasse einfach ihr Handy. Denn bis dahin werden die Plastikkarten von Bezahlmöglichkeiten über Mobilgeräte wie Smartphones verdrängt. Das erwarten fast 90 Prozent der befragten Bankmanager in der Trendstudie „Zukunft der Banken 2020“ der Lünendonk GmbH in Zusammenarbeit mit Steria Mummert Consulting. Noch ist die EC-Karte der Deutschen liebstes bargeldloses Zahlungsmittel. Gemessen am Umsatz wird sie bei 28 Prozent der nicht regelmäßigen Zahlungen verwendet – beliebter ist nur Bargeld. Weitere 7 Prozent entfallen auf Kreditkarten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der Bundesbank hervor. Doch bis zum Jahr 2020 werden sich die bargeldlosen Bezahlmethoden von den Plastikkarten weg und hin zu Smartphones und anderen so genannten Mobile Devices wie Tabletcomputern verlagern. Dies halten 51 Prozent der befragten Bankmanager für sehr wahrscheinlich, weitere 37 Prozent für wahrscheinlich. Nur 2 Prozent von ihnen erwarten dies nicht.

 

Messewirtschaft erwartet leichtes Wachstum

07. Januar 2013 – Für das Jahr 2013 rechnet der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) mit stabilen bis leicht wachsenden Zahlen im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Insgesamt sind im Inland 140 Messen mit überregionaler und internationaler Bedeutung geplant. An ihnen werden sich voraussichtlich gut 165.000 Aussteller beteiligen, rund 1% mehr als bei den jeweiligen Vorveranstaltungen. Ebenso stark wird voraussichtlich die Standfläche wachsen. Die Besucherzahl dürfte stabil bei rund 10 Millionen liegen.

Vor allem das relativ starke Wirtschaftswachstum in weiten Teilen Asiens und Südamerikas werde laut AUMA für zusätzliche Teilnehmer an deutschen Messen sorgen. Andererseits drücke aber die Konjunkturschwäche in den größeren Staaten Süd- und Westeuropas die dortigen Investitionen und Konsumausgaben, was vor allem Auswirkungen auf die Zahl der Besucher aus diesen Ländern haben werde.