Studien 2007

ServiceRating-Studie: Billigflieger mit mäßigem Kundenservice
Im hart umkämpften deutschen Flugmarkt bleibt der Kundenservice nicht selten auf der Strecke. Vor allem einige Billigflieger bieten den Passagieren vor und während des Fluges nur sehr eingeschränkten Service. Die Nase vorn bei der Servicequalität haben die Deutsche Lufthansa und die LTU. Dies zeigt eine im Dezember vorgelegte Studie der ServiceRating GmbH in Köln zur Servicequalität von neun großen Fluggesellschaften. Unter die Lupe genommen wurde der Kundenservice von Air Berlin, British Airways, Condor, Deutsche Lufthansa, Easyjet, Germanwings, LTU, Ryan Air und TUIfly. Rund 1000 Fluggäste wurden zu ihren Erfahrungen mit 33 Service- und Leistungsmerkmalen und ihrer Gesamtzufriedenheit mit den Airlines befragt.
Service-Testsieger mit jeweils 85 von 100 möglichen Service-Index-Punkten und dem Gesamturteil "sehr gut" sind die Deutsche Lufthansa und die LTU. Ebenfalls ein "sehr gut" erreicht Condor mit 83 Punkten. Im "guten" Mittelfeld landen Air Berlin (74), TUIfly (74) und British Airways (72). Die Discount-Flieger Germanwings (45; Gesamturteil: "voll zufrieden stellend"), Easyjet (36; "zufrieden stellend") und Ryan Air (29; "zufrieden stellend") fallen beim Kundenservice hingegen deutlich ab.
Der Service-Index umfasst die Beurteilung der Leistungsmerkmale "Zuverlässigkeit und Fehlerfreiheit", "Beratungsqualität" und "angebotene Zusatzleistungen". Bei der Gesamtzufriedenheit der Passagiere – in die neben der Servicequalität auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und weitere Faktoren einfließen – bleiben die genannten Low-Cost-Flieger ebenfalls deutlich hinter der Konkurrenz. Aber auch British Airways hinkt in der Gesamtzufriedenheit einer Reihe von Wettbewerbern hinterher.
Stärker als durch reine Preisargumente wird die Gesamtzufriedenheit der Flugpassagiere durch die Beratungsqualität der Airlines und deren Umgang mit Beschwerden und Reklamationen beeinflusst. Aber auch die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Initiative der Mitarbeiter tragen positiv zur Differenzierung von den Wettbewerbern und zur Kundenbindung bei.
Mit dem Engagement der Fluggesellschaften für die Umwelt und den Klimaschutz zeigt sich jeder dritte Passagier unzufrieden, die Gesamtzufriedenheit der Kunden wird davon allerdings wenig beeinflusst.

Barig-Studie zu Luftfahrtthemen
Der europäische Luftverkehr wird jährlich um fünf Prozent wachsen, damit rechnen die Manager von 35 international agierenden Airlines, die von der Unternehmensberatung Droege & Comp. in Zusammenarbeit mit Barig zu Luftfahrtthemen befragt wurden. Die Befragung begann Anfang 2007, die Ergebnisse wurden am 6. Dezember veröffentlicht.
Bisherige Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien zählen nach Auffassung der Befragten zu den wesentlichen Wachstumsmotoren. Allerdings reagiere der Luftverkehr sensibel auf wirtschaftliche Unwägbarkeiten, etwa die extreme Volatilität der Währungsrelationen im Dollar- und Euro-Raum oder die steigenden Ölpreise.
Etwa die Hälfte der befragten Airline-Manager erwartet, dass Transatlantik-Flüge zwischen den USA und Asien zukünftig über Hubs außerhalb Europas geführt werden. Gleichzeitig gehen 42,5 Prozent der Befragten davon aus, dass die Expansion der Airlines aus dem arabischen und asiatischen Raum zu einem Bedeutungsverlust der etablierten europäischen Netzwerk-Carrier führen kann, was mit erheblichen Umsatzeinbußen einhergehen dürfte.
Im Emissionshandel im Luftverkehr sehen mehr als drei Viertel der Befragten primär einen Nachteil für europäische Airlines im globalen Wettbewerb. 88 Prozent halten die Vereinheitlichung der fragmentierten europäischen Flugsicherungen, den „Single European Sky“, für das geeignete Mittel zur Senkung des CO2-Ausstoßes.
82 Prozent der Befragten erwarteten eine fortschreitende Konsolidierung der europäischen Airline-Branche, 85 Prozent gehen von einer Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb der Luftfahrtallianzen aus.
Über 80 Prozent der befragten Airline-Manager geben an, dass zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit weitere Kosteneinsparungen unbedingt erforderlich seien. Im Fokus künftiger Kostensenkungsmaßnahmen stehen die Beschaffung von Fluggerät und Kerosin sowie die Flugsicherungsgebühren und die Flughafenentgelte. 88 Prozent der Befragten fordern von den Flughäfen ein größeres Kostenbewusstsein.

Umfrage zum Thema „Umweltverträgliche Geschäftsreisen“
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) führt derzeit eine Umfrage zur Verkehrsmittelwahl bei Unternehmen und Geschäftsreisenden durch. Ziel ist es, die Umweltbilanz von Geschäftsreisen zu verbessern und Unternehmen zu zeigen, dass ökologische und ökonomische Ziele Hand in Hand gehen können. Alle Teilnehmer der Umfrage erhalten kostenlos den im Herbst 2008 erscheinenden Leitfaden „Umweltverträgliche Geschäftsreisen“. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gefördert und vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) unterstützt.

AirPlus International Travel Management Study 2007: Unternehmen erwarten mehr Reisen
Der Aufgabenbereich von Travel Managern nimmt weiter zu. Neben die klassischen Aufgaben tritt zunehmend das Meeting- und Eventmanagement, so ein zentrales Ergebnis der dritten International Travel Management Study von AirPlus, die Ende November vorgelegt wurde. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, wonach Verantwortung und Aufgabenvielfalt des professionellen Travel Managements stetig wachsen. Gleichzeitig rechnen Unternehmen für 2008 mit einem kräftigen Zuwachs bei Geschäftsreisen – vor allem in Kombination mit Flügen und Hotelübernachtungen. Die Folge: Auch die Kosten werden steigen, wenn auch nicht im gleichen Maße. Bei der Studie wurden 1.000 Reiseverantwortliche aus neun europäischen Ländern und den USA zu aktuellen Trends im Geschäftsreise-Management befragt.
Knapp die Hälfte der befragten Travel Manager (44 Prozent) in den zehn internationalen Geschäftsreisemärkten ist der Überzeugung, dass künftig auch Eventmanagement-Aufgaben in den eigenen Verantwortungsbereich fallen werden. Diese Erwartung ist in den Ländern Großbritannien und USA besonders ausgeprägt. Dagegen stehen Unternehmen aus den Niederlanden und Deutschland diesem Trend noch relativ verhalten gegenüber – und das, obwohl 38 Prozent der deutschen Reiseverantwortlichen eine Zunahme von Meetings- und Events erwarten. Zum Vergleich: Im Vorjahr rechneten nur 15 Prozent der deutschen Unternehmen mit einem Plus von MICE-Veranstaltungen.
„Auch wenn die Unterschiede zwischen den Ländern noch groß sind: An der Integration von MICE in das Travel Management führt kein Weg vorbei“, kommentiert AirPlus-Geschäftsführer Patrick W. Diemer die Ergebnisse der aktuellen Studie. Schließlich ähnelten viele Prozesse denen im klassischen Geschäftsreise-Management, wo die direkten Einsparpotenziale schon heute nahezu ausgeschöpft seien. „Deshalb setzt sich in vielen Unternehmen langsam das Bewusstsein durch, die Synergie-Effekte beider Bereiche stärker zu nutzen“, so Diemer weiter.
Insgesamt rechnen 58 Prozent der befragten Unternehmen mit einer steigenden Anzahl ihrer Geschäftsreisen – im Vorjahr waren es 48 Prozent. Eine Zunahme ihrer Reise-Budgets erwarten dagegen „nur“ 53 Prozent – 3 Prozentpunkte mehr als 2006. Das heißt: Die Reiseverantwortlichen wollen noch weitere Potenziale zur effizienten Kostenreduzierung ausschöpfen und versuchen, das Wachstum des Reisevolumens vom Kostenanstieg zu entkoppeln.
Firmenraten weiter auf dem Vormarsch, bei Flügen leicht rückläufig
Tatsächlich tragen Maßnahmen wie das Aushandeln von Firmentarifen, die Vereinfachung von Prozessen und ein effizienteres Controlling klare Früchte. So werden die realisierten Einsparungen duch Firmentrarife auf durchschnittlich 16 Prozent geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr haben Firmen 2007 wesentlich häufiger Firmenraten mit Hotels (plus 10%), Autovermietern (plus 6%), MICE-Dienstleistern (plus 8%) sowie der Bahn (+5%) verhandelt. Lediglich bei Airlines vereinbarten erstmals weniger Unternehmen als im Vorjahr eine spezielle Firmenrate (-4%).
Noch immer klarer Nachholbedarf beim Auswerten der Reisekosten
„Der Kampf um günstige Konditionen ist härter geworden – umso erstaunlicher, dass viele Unternehmen nach wie vor auf den Einsatz professioneller Analysetools als valide Basis für Verhandlungen mit Dienstleistern verzichten“, so Diemer. Im internationalen Durchschnitt nutzen lediglich 30 Prozent der befragten Unternehmen diesen Wissensvorsprung, in Deutschland sind es immerhin 43 Prozent. Interessant: In Unternehmen mit eigener Travel Management-Abteilung liegt die Nutzerquote bei 48 Prozent. „Dabei lässt sich erst mit speziellen Analysetools die erforderliche Kostentransparenz über alle Geschäftsreiseausgaben gewinnen und Kostentreiber identifizieren. Gleichzeitig können Firmen damit auch schnell und einfach die Einhaltung von Reiserichtlinien kontrollieren“.
Im Fokus des Travel Managements: Kosten und Prozesse
Bei der Suche nach Einsparpotenzialen rückt die Optimierung der internen Abläufe stärker in den Mittelpunkt: Neben der Kernaufgabe des Travel Managements, die Kosten zu senken, nennen Befragte aus sieben der insgesamt zehn Länder erstmals die Verbesserung der internen Prozesse als zweitwichtigste Aufgabe. Damit setzt sich der Trend des letzten Jahres fort, wonach Unternehmen verstärkt in ihren internen Abläufen bei der Planung, Bezahlung oder Analyse von Geschäftsreisen nach Kostensenkungspotenzial suchen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von elektronischen Rechnungen: Erhalten heute lediglich 14 Prozent der Unternehmen ihre Rechnungen in elektronischer Form, so wollen dies in Zukunft 37 Prozent tun. Ausnahmen von diesem Trend finden sich in der Schweiz und in Österreich. Hier wollen Travel Manager auch künftig überwiegend mit papierbasierten Rechnungen arbeiten. Vorreiter bei der elektronischen Rechnung sind derzeit die USA (23%) und die Niederlande (22%).
Die Studie
Auch in diesem Jahr wurde die Umfrage vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von AirPlus durchgeführt. Befragt wurden insgesamt über 1000 Reiseverantwortliche aus zehn Ländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Schweiz, Spanien, Niederlande, Österreich, Portugal, USA). Durch die Untergliederung in Firmen mit geringem, mittlerem und hohem Reisevolumen zeigen sich auch Trends zwischen den Unternehmensgrößen. Erstmalig wurde 2007 auch eine Differenzierung nach den Sektoren Industrie, Handel und Dienstleistung erfasst. Eine Management Summary der Studie ist unter www.airplus.com abrufbar.

Enger Kontakt zu Reisenden wird wichtiger
Für Travel Manager weltweit ist es immer wichtiger, wirkungsvoll mit ihren Reisenden und dem Management zu kommunizieren. Das ist eines der Ergebnisse der „Client Benchmark Survey“ von BCD Travel, die Ende Juli veröffentlicht wurde. Insgesamt 219 Kunden aus den wichtigsten globalen Business Travel-Märkten wurden dazu befragt.
Während „Kostensenkung“ das wichtigste Ziel bleibt, rückte „Kommunikation“ auf Platz zwei vor. An dritter Stelle folgt „gute Vertragsverhandlungen“, was 2006 das zweitwichtigste Ziel war. Von Platz 6 im vorigen Jahr auf nunmehr Platz vier rückte „Einführung eines Online Booking Systems“ vor. Weiterhin Platz 5 belegt „Einhaltung der Reiserichtlinien“.
Travel Manager der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika sehen als größte Herausforderung „Content-Zugang“ (38% der Nennungen), gefolgt von „Einhaltung der Reiserichtlinien“ (32%) und „Erhöhung der Online-Akzeptanz“ (25%).
Die Umfrage analysiert unter anderem die Themen Flug, Hotel und Meetings. Zudem werden auch die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Krisenmanagement, Abrechnungssysteme, Kreditkarten und Online-Buchungsraten diskutiert. Advito, die Beratungssparte von BCD Travel, ergänzt die Umfrageergebnisse mit Datenanalysen, Prognosen und Empfehlungen.

First Business Travel: Mittelstand bucht Geschäftsreisen offline
Der deutsche Mittelstand vertraut auch im Internetzeitalter bei Geschäftsreisen auf die Beratung im Reisebüro. Gerade bei der Abwicklung von Flug- und Bahnreisen bleibt der stationäre Vertrieb der mit Abstand wichtigste Partner. Dies ist das Ergebnis einer Studie von First Business Travel, die Ende Juni veröffentlicht wurde. 63 Prozent der befragten klein- und mittelständischen Betriebe gaben an, dass sie bei der Buchung von Geschäftsreisen auf Reisebüros zurückgreifen. Von dieser Gruppe wird die Unterstützung der Reisebüromitarbeiter vor allem bei Flugreisen (50 Prozent) und Bahnfahrten (35 Prozent) gesucht.
Auf das Internet setzen die Teilnehmer der Umfrage in erster Linie bei Hotel- und Mietwagenbuchungen. Bei der Reservierung von Unterkünften beträgt der Anteil der Onlinenutzer 34 Prozent, wobei sowohl die Buchungsmöglichkeiten auf den Hotel-Websites als auch die Angebote von Internet-Portalen genutzt werden. Viele Betriebe (44 Prozent) nehmen zudem per E-Mail oder Telefon direkt mit den Hotels Kontakt auf. Die Mietwagenbuchung erledigen 24 Prozent über das World Wide Web. 44 Prozent der Unternehmen wenden sich direkt an die Autoverleiher.
Den Reisebüros spricht der Mittelstand wesentliche Stärken vor allem bei den Faktoren „Kompetenz und Beratung“ (32 Prozent) und der „vereinfachten Abwicklung von Geschäftsreisen“ (25 Prozent) zu. Die große Mehrheit der befragten Betriebe (93 Prozent) ist mit den Leistungen der von ihnen genutzten Reisebüros zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Dabei wird der größte Wert auf eine freundliche, persönliche Betreuung und die regionale Präsenz gelegt.
First Business Travel hat in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut United Research rund 600 Unternehmen und Institutionen mit bis zu 1.500 Mitarbeitern in Deutschland zu ihren Geschäftsreiseaktivitäten befragt. Die an der Umfrage beteiligten Betriebe kamen dabei aus den Bereichen verarbeitendes und produzierendes Gewerbe, Bau, Handel, Dienstleistung sowie dem öffentlichen Sektor.

2007 National Business Travel Monitor: Not enough sleep
Yesawich, Pepperdine, Brown & Russell/Yankelovich Inc. have published the “2007 National Business Travel Monitor”. Some results, concerning the USA: 35% of active business travelers are planning to take more business trips this year than last, while only 27% are planning to take fewer. But life on the road has apparently become much more serious than it was back in the go-go days of 2000: only one third of business travelers now plan to extend their business trips to take some time for leisure in the year ahead versus 60% who planned to do so in 2000. Perhaps more would do so if they found the experience more enjoyable:
   Almost half (48%) of business travelers report they don’t get enough sleep on business trips; 
   43% think the new airport security measures are a big hassle; 
   27% don’t sleep well on business trips; 
   26% report eating too much on business trips; 
   19% get lonely on business trips.
It comes as no surprise, therefore, that 29% of business travelers report having participated in a video conference or Webcast as an alternative to a business trip last year, and fully one third now agree they are actively seeking ways to use new technology to reduce their need to travel for business in the future.

AirPlus Business Travel Index: Unternehmen buchen Geschäftsreisen immer langfristiger
Geschäftsreisen werden immer vorausschauender gebucht, das geht aus dem AirPlus Business Travel Index hervor. Während 2004 durchschnittlich noch elf Tage zwischen der Buchung einer Geschäftsreise und dem Reiseantritt lagen, sind es 2007 schon 15 Tage. Dabei spielt für das Buchungsverhalten die Unternehmensgröße eine entscheidende Rolle: Mittelständische Firmen buchen langfristiger als Großunternehmen mit einem sehr großen Reisevolumen. Im Zeitraum von 2004 bis 2007 hat sich der Abstand zwischen Reservierung und Antritt der Geschäftsreise im Mittelstand um vier bis fünf Tage verlängert, bei Großunternehmen um zweieinhalb Tage. Während 2007 bei großen Konzernen durchschnittlich elf Tage von der Buchung zum Reiseantritt vergehen, sind es beim Mittelstand 17.
Der AirPlus Business Travel Index basiert auf der Auswertung von jährlich mehr als 10 Millionen Flugcoupons von über 20.000 deutschen Firmenkunden.

ICCA: Deutschland weiterhin populär als Kongress- und Tagungsdestination
Deutschland hat seinen Spitzenplatz in Europa als Standort für Kongresse und Tagungen behauptet: Laut der Mitte April 2007 veröffentlichten Studie "International Association Meetings Market 2006" der International Congress & Convention Association (ICCA) ist Deutschland bereits zum dritten Mal in Folge europaweit auf Platz eins und weltweit nach den USA auf Platz zwei. Auf den weiteren Plätzen herrscht Bewegung: So ist beispielsweise Spanien, dritter im Vorjahr, im neuen Ranking auf den fünften Platz abgerutscht.
Die jährliche ICCA Statistik "International Association Meetings Market" für den Tagungs- und Kongressmarkt präsentiert eine umfassende Auswertung der Trends im internationalen Meetingmarkt. Die Verbandskongresse, die von der ICCA untersucht werden, müssen mindestens 50 Teilnehmer haben, regelmäßig stattfinden und zwischen mindestens drei Ländern rotieren. Die ICCA, 1963 gegründet und mit Sitz in Amsterdam, sammelt seit 1972 Informationen über Veranstaltungen von Verbänden weltweit.

CWT-Studie: Globale Horizonte: Die Konsolidierung eines Firmenreiseprogramms
Wenn multinationale Unternehmen ihr Travel Management konsolidieren, sparen sie hierdurch durchschnittlich 20 Prozent ihrer Reiseausgaben. Dies ist ein Kernergebnis der neuen Studie des CWT Travel Management Institute von Carlson Wagonlit Travel, die Ende März 2007 veröffentlicht wurde. Die Analyse zeigt zudem, dass fast zwei Drittel der untersuchten Unternehmen positive Auswirkungen der Konsolidierung auf Service und Sicherheit feststellen.
Den größten Anteil an den Einsparungen trägt die Standardisierung der Reiserichtlinien bei (12 Prozent), gefolgt von einem konsolidierten Einkauf (7 Prozent) sowie Buchungen und Fulfillment (1 Prozent). Eine konsistentere Servicequalität entsteht durch standardisierte Servicevereinbarungen und Tools. Bezüglich Sicherheit verbessert ein konsolidiertes Travel Management die Lokalisierung von Reisenden und die Reaktionsfähigkeit bei Notfällen.
Nicht alle Unternehmen können das volle Potenzial an Vorteilen ausschöpfen, so die Studie. Um maximale Einsparungen etwa beim Flug- und Hoteleinkauf zu erzielen, brauchen Unternehmen je nach Kategorie ein Mindestreisebudget, denn die Rabatte steigen mit höheren Umsätzen. Zudem benötigen Firmen ein geeignetes Reisemuster. Für Preisnachlässe beim Flugeinkauf bedeutet dies, dass ein Unternehmen signifikanten bi-direktionalen Streckenverkehr hat. Eine weitere Voraussetzung ist eine passende Unternehmenskultur. Hier sind der Grad der Zentralisierung und Kostendruck entscheidend. Ein international agierendes Travel Management ist ein weiterer Erfolgsfaktor. So haben bereits 60 Prozent der befragten Unternehmen ein globales Team ernannt.
Die wesentlichen Konsolidierungsbereiche sind Datenkonsolidierung, Standardisierung der Reiserichtlinien und Leistungsüberwachung als Basis zum Beispiel für eine Einkaufsstrategie. Hierbei kooperieren  über 80 Prozent mit einem primären Geschäftsreiseanbieter. Die Unternehmen beziehen ihren Hauptpartner so früh wie möglich in die Konsolidierung ein. Zudem sind die Unterstützung durch die Führungsebene im eigenen Haus und ein personell gut ausgestattetes Travel Management-Team unerlässlich. Zu beachten ist, dass die Konsolidierung in jeden Unternehmen unterschiedlich verläuft und für gewöhnlich mindestens drei Jahre für die wichtigsten Bereiche in Anspruch nimmt.
Die Studie „Globale Horizonte: Die Konsolidierung eines Firmenreiseprogramms“ basiert hauptsächlich auf der Befragung von 120 Unternehmen weltweit, neun tief greifenden Fallstudien und der Berechnung der Einsparungen durch Konsolidierung bei 30 Unternehmen. Die Untersuchung geht den Vorteilen der Konsolidierung auf den Grund, nennt Voraussetzungen und untersucht die Schlüssel zum Erfolg bei der Zusammenführung der verschiedenen Komponenten des Geschäftsreisemanagements auf lokaler, internationaler und globaler Ebene.
Die vollständige, gedruckte Studie kann auf Deutsch unter info@carlsonwagonlit.de kostenlos bestellt werden.

 

VDR-Umfrage: CO2-Zertifikate als Kompensation für Geschäftsreisen
Das Thema Klimaschutz und Geschäftsreisen ist in vielen Unternehmen auf der Tagesordnung und wird zum Teil bereits in die Tat umgesetzt. Einer Blitzumfrage des Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) von Ende März 2007 zufolge beschäftigen sich rund ein Drittel mit der Möglichkeit, freiwillig CO2-Zertifikate als Kompensation für Dienstreisen zu erwerben. In einem Viertel der Unternehmen wird das Thema derzeit als mögliche Maßnahme diskutiert. Je drei Prozent praktizieren dies bereits oder planen es in naher Zukunft.
37% der Befragten gaben allerdings an, dass dies derzeit nicht geplant sei. 31% antworteten, nicht über den Stand der Dinge Bescheid zu wissen.

Amadeus-Studie fordert Humanisierung von Technologien
Amadeus und die Zukunfts- und Marktforschungsgesellschaft Henley Centre HeadlightVision haben im März 2007 eine Studie zum Thema "Future Traveller Tribes 2020" herausgebracht. Sie identifiziert vier Zielgruppen, deren Bedürfnisse die von Fluggesellschaften erbrachten Dienstleistungen weit reichend verändern könnten. Wollen Airlines die Bedürfnisse ihrer Kunden auch in Zukunft erfüllen, müssen Technologien menschlicher werden und Passagiere über die ganze Reise hinweg begleiten. Dies betrifft die Bereiche digitale persönliche Identitäten, integrierte Informationssysteme sowie neue Kommunikationstechnologien.
Technologien sollten künftig intuitiv und während des gesamten Reiseprozesses auf die Bedürfnisse der Reisenden eingehen und insgesamt menschlicher werden. Die "Humanisierung von Technologien" betrifft im Wesentlichen folgende Bereiche: sichere digitale Identitäten, integrierte Informationssysteme, geographische Echtzeit-Informationen sowie neue Kommunikationstechnologien.
Zu den Gruppen, die innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre für die Reisebranche an Bedeutung gewinnen werden, zählen die "Aktiven Senioren", "Globale Klans", "Weltoffene Berufspendler" und "Internationale Führungskräfte".
Mit der Studie "Future Traveller Tribes 2020" benennt Amadeus wichtige soziale, geopolitische und ökonomische Trends in der Reisebranche. Sie beziehen sich auf das Konsumverhalten sowie die technologischen Entwicklungen und beeinflussen, wer in Zukunft auf welche Art reisen wird sowie welche Bedürfnisse die jeweiligen Zielgruppen haben werden. Die Studie stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse, Umfragen und das Know-how von Tourismus- und Airline-Experten.

American Express-Studie „Loves and Hates“
Deutsche Geschäftsreisende empfinden den Businesstrip oft als belastende Trennung von Familie und Freunden. 70 Prozent nennen dies den größten Nachteil von Dienstreisen. Andere begrüßen die Dienstreise als willkommene Gelegenheit zur beruflichen wie persönlichen Weiterbildung: Die Chance, fremde Kulturen kennen zu lernen, hat für den Geschäftsreisenden des 21. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert. Das ergibt die Studie von American Express „Loves and Hates“, die im März 2007 veröffentlicht wurde.
Gleichzeitig gewinnen ökologische Gesichtspunkte an Bedeutung: 29 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass sich ihr Unternehmen heute mit umweltfreundlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Travel Management auseinandersetzt. Die wichtigsten Kriterien jedoch, dies zeigt die Studie sehr deutlich, sind nicht die Kosten einer Dienstreise. Die wichtigsten Kriterien sind Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der Reisebuchung.
„Wissensdurst“ ist einer der Schlüsselbegriffe, wenn es darum geht, den modernen Geschäftsreisenden zu beschreiben: Bereits bei der Buchung möchten 82 Prozent der Europäer gut über ihre Destination informiert sein. Für sie macht Reisen den Beruf nicht nur interessanter, wie zum Beispiel 81 Prozent der Deutschen angeben, sondern bietet ihnen zugleich die Gelegenheit, andere Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Im europäischen Vergleich sind die Deutschen am zurückhaltendsten. Nur 63 Prozent schätzen den Aufbau neuer Kontakte. Demgegenüber vermissen 70 Prozent der Deutschen während einer Geschäftsreise ihre Familie und Freunde und liegen damit im Ländervergleich vorn. Von den Franzosen teilen dieses Leid nur 57 Prozent.
Obwohl die Bedeutung von sozialen und kulturellen Faktoren hoch ist, steht für Geschäftsreisende größtmögliche Effizienz und Flexibilität im Fokus des Interesses.
Im Vergleich zu anderen Europäern legen die Deutschen besonders großen Wert auf perfekten Service. Ganz oben auf der Prioritätenskala steht die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit des jeweiligen Kundenservices (49 Prozent). Für die Franzosen ist dies dagegen weniger essenziell (29 Prozent). Der hohe Dienstleistungsanspruch der Deutschen zeigt sich auch in anderen Bereichen: 56 Prozent möchten ihre Flugzeiten unkompliziert variieren können (Franzosen: 47 Prozent). Auch auf den Online-Check-in wollen 52 Prozent der Deutschen nicht verzichten (nordische Länder: 42 Prozent). Zudem ist für 24 Prozent von Bedeutung, auch während eines Fluges in Kontakt mit ihrem Büro bleiben zu können. Hoch sind die die deutschen Erwartungen an einen Hotelaufenthalt: 53 Prozent betrachten schlechten Service seitens des Hotelpersonals als den gravierendsten Missstand. Bei den Briten lassen sich nur 41 Prozent von schwachem Service stören.
Die Studie bestätigt, dass die Themen Zuverlässigkeit und Sicherheit nach wie vor eine elementare Rolle bei der Reiseplanung spielen. Länderübergreifend ist für 99 Prozent der Befragten die Zuverlässigkeit der Anbieter das wichtigste Kriterium – dicht gefolgt von Sicherheit bei der Buchung (96 Prozent). Kostenaspekte rangieren mit 84 Prozent deutlich hinter diesen beiden Entscheidungskriterien. So unterschiedlich die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse ausfallen mögen: Der Wunsch nach Sicherheit hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt und steht bei allen Geschäftsreisenden auf der Prioritätenliste oben.
American Express befragte im Dezember 2006 insgesamt 500 Geschäftsreisende aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den nordischen Ländern online zu ihren Ansprüchen und Abneigungen in Bezug auf den Verlauf von Geschäftsreisen (125 Interviews je Markt). Durchgeführt wurde die Studie von Loudhouse Research.

TNS Infratest untersucht Low Cost-Markt in Europa
Billigflugreisen werden in den fünf wichtigsten europäischen Märkten von der Bevölkerung mehrheitlich weiterhin gut angenommen. Dabei haben Low Cost Carrier das größte Potenzial in Großbritannien, Frankreich und Italien, wo jeweils etwa 60 Prozent der Bevölkerung an Reisen mit Billigfliegern interessiert sind. In Spanien kommen für 56 Prozent und Deutschland für 51 Prozent der Bevölkerung derartige Reisen in Frage. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Low Cost Carrier Monitors (LCCM), einer repräsentativen Konsumentenbefragung in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien, die von TNS Infratest zum fünften Mal durchgeführt und im März 2007 veröffentlicht wurde.
Abgesehen von Großbritannien, wo nahezu die Hälfte der Bevölkerung (48 Prozent) schon über erste Erfahrungen mit Low Cost Carriern verfügt, wird in den anderen europäischen Märkten das vorhandene Potenzial erst in geringem Maße ausgeschöpft. So ist in Deutschland, Frankreich und Italien erst etwa jeder fünfte, in Spanien sogar nur jeder neunte Konsument schon einmal mit einem Low Cost Carrier geflogen.
Auf Low Cost-Flügen trifft man laut LCCM vor allem besser verdienende, gut gebildete Konsumenten, die auch ansonsten häufig das Flugzeug als Reisemittel nutzen. Die Low Cost-Angebote erreichen vor allem diejenigen, die ohnehin Flugreisen unternehmen und auch weiterhin Flugreisen mit Billiganbietern intensiver nutzen wollen. Des Weiteren profitieren die Low Cost-Anbieter davon, dass bei einem günstigen Flugpreis eine Reise spontaner unternommen wird. In Deutschland trifft das auf 79 Prozent der Low Cost-Flugreisenden zu. Auch in den anderen europäischen Ländern ist die spontane Flugreise mit einem Billigflieger für jeweils rund zwei Drittel ausschlaggebend.
Die Verkehrforscher gewannen aus über 12.000 Interviews, darunter über 5.000 aktuelle Nutzer von Billigflugangeboten, umfassende Informationen über die Struktur von Billigflugreisen, die Bewertung von Fluggesellschaften im Low Cost-Segment sowie das Potenzial für zukünftige Reisen mit Low Cost Carriern in den einzelnen europäischen Ländern.

Hotelstudie von HRG belegt stark steigende Preise
Die durchschnittlichen Hotelpreise sind im vergangenen Jahr weltweit drastisch gestiegen, das ergibt eine Auswertung der Hogg Robinson Group (HRG) von Anfang Februar 2007. Am teuersten sind die Hotelpreise für Geschäftsreisende weiterhin in Moskau. Der Durchschnittspreis stieg 2006 in der russischen Hauptstadt um 25 Prozent von 260 auf 325 Euro pro Übernachtung. Die durchschnittlichen Hotelpreise in Hongkong wuchsen um rund 20 Prozent von 190 auf 228 Euro und in New York City um 15 Prozent von 238 auf 273 Euro.
In Europa legten Stockholm (plus 12 Prozent), Mailand (plus 8 Prozent) und Paris (plus 8 Prozent) am meisten zu und halten ihren Platz in den „HRG Top 10 der teuersten Städte“. In Rom sanken die Hotelpreise im vergangenen Jahr um 8 Prozent. 2005 stiegen sie durch den Tod von Papst Johannes Paul II. und die Ernennung seines Nachfolgers so stark wie nie zuvor.
Die Hotelpreise in Deutschland legten moderat um fünf Prozent zu. Obwohl die Zimmerpreise während der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer im Schnitt signifikant erhöht wurden, erscheint keine deutsche Stadt in der Top 10 der weltweit teuersten Hotelpreise. Selbst zur Fußballhochsaison zahlten Geschäftsreisende in deutschen Städten für eine Übernachtung durchschnittlich 155 Euro. Am stärksten stiegen die Hotelpreise in Frankfurt, um sieben Prozent von 181 Euro auf 194 Euro. Die Mainmetropole liegt damit weltweit auf Platz 19. München folgt auf Platz 29 mit Preissteigerungen von 144 Euro auf 158 Euro. In Düsseldorf stiegen die Preise von 141 Euro auf 151 Euro (Rang 34).
Die HRG-Studie basiert auf Marktdaten, aktuellen Übernachtungsbuchungen und Preisen, die von Kunden in Großbritannien von Anfang Januar bis Ende Dezember 2006 gezahlt wurden im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr Fahr- und Fluggäste im öffentlichen Personenverkehr in Deutschland
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden rechnet für das Jahr 2006 damit, dass in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 2,0% und die Fluggastzahlen im Luftverkehr um 5,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.
Der Personenverkehr in der Luftfahrt wuchs im Jahr 2006 nicht ganz so stark wie in den zurückliegenden Jahren: Mit 154 Millionen Fluggästen wurde 2006 gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5% verzeichnet (2005: + 7,2%, 2004: + 9,4%). Die starke Zunahme im Juni aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft (+ 10%) wurde dabei durch unterdurchschnittliche Wachstumsraten in anderen Monaten abgeschwächt. Im Verkehr mit dem Ausland stieg die Zahl der Fluggäste im Jahr 2006 um 5,5% auf 131 Millionen Passagiere, das Inlandsaufkommen (23 Millionen Fluggäste) wuchs um 5,0%.
Im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen wurden von den Fahrgästen voraussichtlich rund 10,2 Milliarden Fahrten unternommen, das waren 2,0% mehr als im Jahr 2005. Die Fahrgäste fuhren dabei durchschnittlich neun Kilometer weit. Die Beförderungsleistung – als Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag damit bei 94,0 Milliarden Personenkilometern (Pkm) und um 3,0% höher als 2005. Vor allem die schienengebundenen Verkehrsmittel wurden im Jahr 2006 im Liniennahverkehr stärker genutzt als im Vorjahr. So wuchsen die Fahrgastzahlen bei den Eisenbahnen (einschließlich S-Bahnen) um 3,5% und bei den Straßenbahnen (einschließlich Stadtbahnen, U-Bahnen, Schwebebahnen) um 1,7%. Im Liniennahverkehr mit Bussen stieg die Fahrgastzahl ebenfalls an, der Zuwachs fiel mit 0,6% jedoch geringer aus als im Schienennahverkehr.
Auch im Fernverkehr war die Schiene der Wachstumsträger. Fernreisende benutzten 122 Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 2,5% mehr Fahrten als im Jahr 2005. Die Beförderungsleistung wuchs hier um 3,8% auf 35,0 Milliarden Personenkilometer, da die durchschnittliche Reiseweite von 283 Kilometer auf 287 Kilometer gestiegen ist. Im Linienfernverkehr mit Omnibussen wurden dagegen geringere Verkehrsleistungen als im Vorjahr erbracht. Mit knapp 5 Millionen Reisenden waren es 5,2% weniger Fahrgäste, die Beförderungsleistung sank um 5,0% auf 1,5 Milliarden Personenkilometer.