Studien 2005

AirPlus International Travel Management Study: Sparwille ausgeprägt
Obwohl das Geschäftsreisevolumen in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird, gehen Unternehmen nicht davon aus, dass ihre Kosten im gleichen Maße steigen. Dies ist ein Ergebnis der Ende November 2005 vorgelegten AirPlus International Travel Management Study. Der Vergleich von neun europäischen Geschäftsreisemärkten und den USA zeigt länderspezifische Strategien zur Realisierung Einsparpotenziale beim Managen von Geschäftsreisen.
„Die Studie liefert zum ersten Mal europäische und amerikanische Vergleichzahlen für das Managen von Geschäftsreisen“, erläutert AirPlus Geschäftsführer Patrick W. Diemer die Ergebnisse der aktuellen Studie. „Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich das Verständnis von Geschäftsreisemanagement in den verschiedenen Ländern ist und wie viel Einsparpotenzial noch ungenutzt bleibt.“
Im internationalen Durchschnitt rechnen lediglich acht Prozent der Firmen mit einer sinkenden Anzahl von Geschäftsreisen, aber 20 Prozent mit sinkenden Kosten. Ein tieferer Blick in die Kostenstruktur zeigt, dass Unternehmen europaweit zum einen über individuelle Verhandlungen mit Leistungsanbietern spezielle Firmentarife vereinbaren. Zum anderen spielt die Prozessoptimierung durch Reiserichtlinien, Selbstbuchungstools sowie der Einsatz von elektronischen Rechnungen eine entscheidende Rolle zur Reduzierung der indirekten Kosten.
Im Länderdurchschnitt verhandeln zwei von drei Unternehmen individuelle Hotelraten, knapp 60 Prozent einigen sich mit Airlines auf Firmentarife. Deutsche Unternehmen zeigen sich im internationalen Vergleich als überaus verhandlungsfreudig: Vier von fünf Firmen verhandeln Autovermieter-Raten – ansonsten tut das nicht einmal jede zweite. 69 Prozent der deutschen Travel Manager nutzen Firmenraten von Airlines. Die befragten Unternehmen beziffern die dadurch erzielten Einsparungen durchschnittlich auf 19 Prozent bei Hotelkosten, gefolgt von Mietwagen und Flug mit je knapp 17 Prozent. Für die Zukunft sieht jeder zweite Reisemanager weiteren Verhandlungsspielraum – in Deutschland vor allem bei Übernachtungen.
Die Studie zeigt darüber hinaus, welche Instrumente zu einem erfolgreichen Travel Management führen. Erfolg bemisst sich nicht nur an Preisverhandlungen mit Leistungsanbietern, sondern auch an effizienten Prozessen innerhalb des Unternehmens. In Deutschland, Großbritannien und in den USA ist das Geschäftsreisemanagement am professionellsten organisiert. In diesen drei Ländern kümmert sich am häufigsten eine eigene Abteilung im Unternehmen um Geschäftsreisen. Hier werden überdurchschnittlich häufig Firmenkreditkarten eingesetzt, elektronische Rechnungen in die Abläufe integriert sowie Analyse-Tools zur Auswertung der Reisekosten genutzt. Darüber hinaus haben in Deutschland 90 Prozent aller Firmen Reiserichtlinien definiert und fast jedes dritte Unternehmen lässt seine Reisenden mit einem Selbstbuchungstool arbeiten.
Dennoch ist ein professionelles Travel Management auch in diesen Ländern stark von der Unternehmensgröße abhängig. Während fast alle Großunternehmen in Deutschland ihre Kosten mit speziellen Tools auswerten, ist es beim Mittelstand nur jedes zweite Unternehmen. Zudem haben große Firmen die indirekten Kosten eher im Visier – kleine und mittlere Unternehmen können hier noch deutlich aufholen. Unabhängig von der Unternehmensgröße gehen 40 Prozent der Befragten davon aus, weitere Einsparpotenziale durch verbesserte interne Prozesse realisieren zu können. Erstaunlich ist, dass die Qualität deutscher Travel Manager verkannt wird: Ihr Stellenwert im Unternehmen ist mit Abstand der niedrigste im internationalen Ländervergleich.
Die Umfrage wurde im Sommer 2005 vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos Loyalty im Auftrag von AirPlus durchgeführt. Befragt wurden insgesamt über 1.000 Reiseverantwortliche. Die Untergliederung in Firmen mit geringem, mittlerem und hohem Reisevolumen zeigt zudem unterschiedliche Trends nach Firmengröße.

US Survey Shows Workers Take Fewer Business Trips Today Than Five Years Ago
The bleary-eyed business traveler is becoming a less frequent sight in airports and hotels across the country, a new US survey suggests. Nearly half (48 percent) of employees polled said they travel for work less frequently compared to five years ago. The survey was developed by Robert Half Management Resources and includes responses from 972 men and women 18 years of age or older and employed in professional environments.
Workers were asked, “Are you currently traveling for business more or less frequently than you were five years ago?” Their responses:
Much more frequently: 15%
Somewhat more frequently: 21%
No change: 16%
Somewhat less frequently: 21%
Much less frequently: 27%
“Companies that scaled back travel allowances over the past several years continue to closely monitor expenses, despite an improving economy,” said Paul McDonald, executive director of Robert Half Management Resources. “Many firms are capitalizing on less-costly communication channels, such as webcasts and videoconferences, to facilitate project management and information sharing between remote parties.”

Booz Allen Hamilton-Studie: Europäische Flughäfen stehen vor radikalem Wandel

Von der erwarteten Erholung der Luftfahrtindustrie wird nur die Hälfte der derzeit rund 140 größeren europäischen Flughäfen nachhaltig profitieren können. Die andere Hälfte läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren und damit langfristig Marktanteile im Luftverkehr abzugeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Mai 2005 veröffentlichte Studie der internationalen Management- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton. "Das Flughafengeschäft wird weiterhin sehr volatil bleiben, trotz eines mittelfristigen Wachstums von 4 bis 6 Prozent pro Jahr. Vielen Flughäfen werden zunehmend traditionelle und ehemals verlässliche Einnahmequellen wegbrechen", so Jürgen Ringbeck, Luftfahrt-Experte von Booz Allen Hamilton. Der zunehmend aggressive Verdrängungswettbewerb zwinge Flughäfen, bisherige Geschäftsmodelle grundlegend zu überarbeiten. Neben der strategischen Ausrichtung würden zwei Faktoren entscheiden, welcher Flughafen im Wettbewerb bestehe:
- Die Verbesserung der Servicequalität für Passagiere in Bereichen wie Verbindungszeiten, Wartezeiten, allgemeiner  Komfort - aber auch Mehrwert durch Zusatzdienstleistungen.
- Weitere Effizienzsteigerungen und damit verbundene messbare Kostensenkungen, von denen die Airlines und Passagiere gleichermaßen profitieren. Die Erschließung zusätzlicher neuer Ertragsquellen am Boden wird eher Rand- als Kerngeschäft bleiben.
Speziell die großen interkontinentalen Verkehrsdrehkreuze seien gefordert, das Umsteigen für die Passagiere trotz Kostendruck noch unkomplizierter und bequemer zu gestalten. Nur durch überlegene Prozesse könnten die Airports selbst dazu beitragen, ihre Attraktivität für Passagiere und Airlines zu steigern und im Wettbewerb der Hubs zu bestehen. Netzcarrier und Flughäfen müssten sich den neuen Rahmenbedingungen gemeinsam stellen: sowohl gegenüber alternativen Hubsystemen als auch gegenüber der wachsenden Anzahl an Direktverbindungen zu kleineren Flughäfen. Gerade die so genannten Billigflieger sorgten hier für nachhaltigen Druck. "Die Flughäfen sehen sich nicht nur hohem Margen- und Preisdruck, sondern auch einem neuem Kaufverhalten der Kunden am Boden ausgesetzt. Das macht eine grundsätzliche Überprüfung des klassischen Geschäftsmodells erforderlich", so Ringbeck.
Flughäfen, die einen Low Cost-Anteil von einem Drittel und mehr verzeichnen, hätten in Europa auch während der Krise der letzten Jahre Wachstumsraten von bis zu 20 Prozent erzielt. Im gleichen Zeitraum hätten Hub-Airports mit einem Low Cost-Anteil von weniger als 10 Prozent stagniert. Dedizierte Low Cost-Airports (mit LCC-Anteil über 80 Prozent) hätten hingegen sogar ein Wachstum bis zu 80 Prozent aufweisen können. Mit überproportionalem Passagieraufkommen versuchten diese Airports, eine starke Wettbewerbsposition auf regionaler Ebene im Billigfliegersegment aufzubauen. Die Fokussierung auf den Low Cost-Verkehr habe aber auch Schattenseiten, etwa geringe Umsätze auf Luftseite durch eine rigide Kostenpolitik der Billigflieger. Sie lägen pro Passagier bei Airports mit nennenswertem LCC-Anteil (über 20 Prozent) durchschnittlich um 50 Prozent niedriger als bei Flughäfen mit Dominanz klassischer Netz-Airlines. Die Abhängigkeit von ein bis zwei Low Cost-Carriern beinhalte ein hohes Risiko der Abwanderung und damit den Verlust der Geschäftsgrundlage. Auf das Low Cost-Geschäft fokussierte Airports wie Hahn und Stansted wiesen starke Wachstumsraten auf. Hier dürfe in Zukunft ein Sättigungseffekt auftreten, in Abhängigkeit von der Größe des Einzugsgebietes. Bei einem anzunehmendem Wegfall staatlicher Subventionen könnten langfristig nur Low Cost-Flughäfen überleben, die die niedrigen Flughafengebühren durch auf Passagiere bezogenes Geschäft - wie Retail, Restaurants, Parken und Hotelbetrieb -ausgleichen können.
Ein gravierender Strukturwandel treffe vor allem mittelgroße Hubs. Sie seien n der Regel für 40 bis 60 Prozent Transferanteil ausgelegt. Infolge von Umstrukturierungen würden in Europa aber inzwischen für mehr als 70 Prozent aller Flugziele Direktverbindungen angeboten. Die mittelgroßen Hubs und Punkt-zu-Punkt-Flughäfen seien  damit zunehmend auf neue Passagieraufkommen angewiesen, das wegfallende Transfergeschäft müsse durch Direktverkehr ausgeglichen werden.
Wachstumschancen ergäben sich durch Geschäftsinnovationen, da bei diesen Flughäfen noch Kapazitätsreserven vorhanden seien. So könnten mittelgroße Transfer-Flughäfen ihre Rolle in der Reisekette neu definieren und als Anbieter verschiedener Zusatzservices - bis hin zur Veranstalterrolle - auftreten.
Europäische Airlines hätten in den letzten drei Jahren die Stückkosten um bis zu 20 Prozent gesenkt. Die meisten Airports in Europa stünden allerdings erst am Anfang dieses Prozesses. Die Personalkosten als größter Kostentreiber böten signifikante Verbesserungshebel. Im Vergleich zu anderen Industrien sei die Wertschöpfungstiefe bei vielen Flughäfen immer noch zu hoch. Vor allem in den Hochlohnregionen werde das Herausbilden von spezialisierten Dienstleistern notwendig sein, um die Faktorkostennachteile in den arbeitsintensiven  Abfertigungsprozessen wettzumachen. Airports wie Stockholm oder Kopenhagen hätten bereits einen Großteil outgesourct und dadurch den eigenen Wertschöpfungsanteil auf 20 bis 25 Prozent reduziert. Die deutschen Hub-Airports Frankfurt und München befänden sich auf einem guten Weg, die Strukturen und Prozesse an diese internationalen Standards anzupassen.
Steigendes Verkehrsaufkommen sei mit einer Reihe von Problemen verbunden: Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nähmen ab, Wartezeiten erhöhten sich, die Kundenzufriedenheit leide. Daher müssten die in der Krisenzeit vernachlässigten Prozessoptimierungen wieder konsequent angegangen werden. Auch mit "operational excellence" lasse sich im härter werdenden Wettbewerb gewinnen. Nach einem Benchmark-Vergleich von Booz Allen Hamilton könnten beispielsweise durch Depeaking, den Einsatz von RFID-Chips in Kunden- und Boarding-Karten oder durch biometrische Sicherheitstechnik im Kontrollbereich  bis zu 30 Prozent Optimierungspotenzial erzielt werden. Besondere Bedeutung käme dabei einem integrierten gemeinschaftliches Vorgehen von Flughafen und "Home Carrier" zu.
Booz Allen Hamilton hat im Rahmen der Airport-Benchmark-Studie global Daten von über 60 Flughäfen ausgewertet und die Ergebnisse in Gesprächen mit rund 20 Führungskräften vertieft. Ziel der Studie war die Identifikation veränderter Rahmenbedingungen, Handlungsmuster, strategischer Optionen sowie operativer "best practices". 

Travel Industry Association of America’s (TIA) Annual Travel Forecast
Building on the travel recovery that began last year, a relatively healthy economy, and a favorable exchange rate, Americans and international visitors are traveling and spending more in the U.S., according to the Travel Industry Association of America’s (TIA) Annual Travel Forecast. In 2004 overall travel expenditures for both U.S. residents and international visitors surpassed the $600 billion mark for the first time, and the 2005 forecast is a healthy 5.6 percent increase, pushing the total travel expenditures number to $633.5 billion.
“Increasing travel demand is benefiting most sectors of the travel industry,” remarked Dr. Suzanne Cook, senior vice president of research for the Travel Industry Association of America, “and with it has come a corresponding increase in U.S. travel expenditures by both domestic and international travelers.”
A weak dollar overseas continues to help bring more international visitors to the U.S. Spending by international visitors is predicted to increase 9.6 percent in 2005, reaching $81.9 billion, and a total of 49.1 million international visitors are expected to come to the U.S. in 2005, up 6.5 percent from 2004. While these figures are encouraging there is room for growth as visitation is still below 2000 levels and worldwide market share decreased 36 percent between 1992 and 2004.
Spending by U.S. residents continues to rise—a 5 percent increase is forecast for 2005—bringing the domestic spending figure to $551.6 billion. Domestic person-trips, however, will experience a more moderate increase of 2.2 percent over 2004, bringing the total domestic travel volume forecast to 1.19 billion person-trips for 2005.
Business travel has seen one of the most dramatic turnarounds. After several years of decline, business travel continues to improve with a 3 percent increase predicted for 2005 to nearly 150 million person-trips. This comes after an impressive 5 percent increase in 2004. On the leisure travel side, Americans are forecasted to take 961 million domestic leisure person-trips in 2005, up 2 percent over 2004. 

YPBR 2005 National Business Travel Monitor: Demand is recovering slowly
Demand in the USA for business travel services is recovering slowly, although there are some preliminary signs this segment of the market is poised for growth in the year ahead according to the Yesawich, Pepperdine, Brown & Russell 2005 National Business Travel Monitor, released in May. Of the estimated 58% of adults who took at least one overnight trip of more than 75 miles from home last year, an estimated one out of three (33%) took at least one business trip, roughly the same percentage as last year.
Consistent with the results observed in 2004, the highest incidence of travel for business continues to be to attend an association meeting (53%), followed by individual business travel (43%) and travel to attend a corporate meeting (29%). Significant declines were observed in the average number of international business trips and extended business trips (those taken for five or more contiguous nights). On a more optimistic note, fully 42% of active business travelers expect to take more business trips in the year ahead (versus 24% who expect to take fewer). This expectation is likely to convert into significant growth in demand for all business travel services including air transportation, lodging and car rentals. Among business travelers who indicated they were planning fewer business trips in the year ahead, the most frequently-cited reason why was a “cut back on my need to travel for business.” This is consistent with a sentiment now expressed by one-third of business travelers who assert they are attempting to use technology as a surrogate for face-to-face communications, thereby reducing their need to travel on business.
Although the lodging industry continues to build “big boxes,” business travelers increasingly prefer hotels with less than 300 guest rooms (74%, up significantly from 67% last year). Business travelers also express growing interest in non-chain affiliated hotels (14%, up from 10% last year), presumably as an expression of their personal lifestyles and the growing belief that hotel size and quality of service are inversely related. Specifically, only 51% of business travelers feel “quality of service in hotels and motels is improving,” down significantly from the 58% who agreed with this statement last year.
Four out of ten business travelers state they try to earn airline miles whenever they travel on business (fully 30% do when they purchase goods and services other than travel), and they are most likely to redeem these “currencies” to take a vacation.
When it comes to hotel selection, “value” weighs in as king (after the predicable influence of “location” and “previous experience with the hotel), with fully 86% of business travelers citing this attribute as important (up from 79% last year). The hotel brand name is cited as influential by just over half (52%) of business travelers, down from 64% last year.
For business travelers who are frequent flyers there is, not surprisingly, growing interest in some perennial favorites: ample leg room (up to 88% from 83% last year) and extra overhead/on-board storage capacity for full-fare customers (up to 63% from 55% last year). In-flight Internet access is of interest to 36% of all business travelers, up from 27 last year. Only 23% of business travelers feel that cell phone usage should be permitted in flight, and fully seven out of ten (68%) agree that if airlines permit in-flight cell phone usage separate “talk” and “no talk” seating sections should be designated as well.
Contrary to the trend observed during the past few years, a significantly higher percentage of business travelers report using the services of a travel agent (32%, up from 25%). This is presumably a function of growing suspicion about the integrity of pricing for travel services across the multiple channels of distribution, and extent to which business travelers are willing to invest the time required to “shop” for the best prices on their own.
Almost seven out of ten (68%) of business travelers used the Internet or an online service to plan some aspect of a business trip last year, and 54% actually booked a reservation online. The highest incidence of both planning and booking online is reported by the most affluent business travelers (those with an annual household income over $100,000 per year).
And life on the road continues to be a challenge for many business travelers: 41% report they don’t get enough sleep, 35% eat too much, 23% feel stressed out, and 18% get lonely.
The Yesawich, Pepperdine, Brown & Russell/Yankelovich Partners 2005 National Business Travel Monitor is a nationally-projectable survey of the travel habits, preferences and intentions of 1,200 active (U.S.) business travelers, now in its tenth year.

American Express Global Business Travel Survey 2005: Erwartungen an Sicherheit steigen

28. April 2005. Die Ansprüche von Geschäftsreisenden an Sicherheit und Service sind angesichts der zunehmenden Reisetätigkeit gestiegen. Dies ist eines der Ergebnisse, die American Express in einer breit angelegten Studie über Geschäftsreisen erzielt hat (Global Business Travel Survey 2005). Dabei ging es um ganz unterschiedliche Aspekte – angefangen von Versicherungen über Komfort bis hin zu Freizeitaktivitäten. Während die meisten Befragten sich darin einig sind, wie der optimale Rundum-Schutz unterwegs auszusehen hat, gehen die Meinungen in Bezug auf Service insbesondere auf Flügen und bei Hotelaufenthalten stark auseinander. Für die von American Express in Auftrag gegebene Studie wurden mehr als 1.000 Geschäftsreisende aus zehn Ländern befragt.
Die Mehrheit der Befragten (86 Prozent) rechnet laut Global Business Traveler Survey 2005 in den nächsten zwölf Monaten mit einer steigenden Reisetätigkeit. Damit einhergehend legen Geschäftsreisende immer größeren Wert auf Sicherheit und Serviceleistungen, die sie im Ernstfall unterstützen. So wünschen sich 74 Prozent der Befragten ein Informationssystem, das dem Unternehmen jederzeit Einblick über den Reiseverlauf der Mitarbeiter gibt und so den Aufenthalts-ort ermitteln kann. Ein solches System bietet beispielsweise American Express, führender Anbieter von Geschäftsreisen, der weltweit mehr Menschen als jedes andere Unternehmen rund um den Globus schickt. „Global Security Suite“ ermöglicht so, in Notsituationen rasch reagieren und eventuell benötigte Hilfe leisten zu können.
Für 45 Prozent der Befragten sollte Hilfe bei Problemen mit Visa oder Pass ein fester Bestandteil des Serviceangebots sein. Auch auf spezielle Reiseversicherungen möchte die Mehrheit der Befragten heute nicht verzichten: 65 Prozent der Befragten antworteten, dass eine Reisegepäck-versicherung für sie am wichtigsten ist, gefolgt von der Reiserücktrittsversicherung (61 Prozent) und der Reisekomfort-Versicherung (61 Prozent), die einen Schutz gegen Flugverspätung, Annulierung und Umbuchung umfasst. Ein Versicherungsschutz für den Rücktransport im Krank-heitsfall ist für 57 Prozent, der Rücktransport per Flugzeug im Krankheits- oder Todesfall für 52 Prozent unerlässlich. Gegen verspätetes Gepäck möchten sich 55 Prozent abgesichert wissen. Eine Reiseversicherung für die Erstattung von Arztkosten erachten 48 Prozent der Befragten als notwendig.
Service auf Reisen
Was den „idealen“ Business Trip betrifft, so sind die Vorlieben und Erwartungen von Geschäftsreisenden extrem vielfältig. Während für die Norweger (40 Prozent), Australier (34 Prozent) und Amerikaner (27 Prozent) der komfortable Sitz- bzw. Liegeplatz im Flugzeug oberste Priorität besitzt, legen die Europäer mehr Wert auf die Verpflegung (Franzosen: 31 Prozent; Engländer:
31 Prozent; Deutsche: 26 Prozent). Auch bei Hotelübernachtungen sind die Ansprüche sehr unterschiedlich: Die Möglichkeit auch im Hotel online zu sein, ist für die Amerikaner der wichtigste Service (49 Prozent; Mexikaner: 48 Prozent; Chinesen: 48 Prozent; Japaner: 47 Prozent), für 41 Prozent der Deutschen, 50 Prozent der Norweger und 45 Prozent der Briten ist es das im Übernachtungspreis enthaltene Frühstück. Bei der Wahl des Fluges sind für 34 Prozent der Geschäftsreisenden die Ab- und Ankunftszeiten der entscheidende Faktor, wohingegen für 30 Prozent der Befragten der Preis ausschlaggebend ist. Kanadier und Deutsche erweisen sich dabei als besonders kostenbewusst – 44 Prozent orientieren sich bei der Buchung eines Flugs in erster Linie an den Ticketpreisen.
Mit Vielfliegerprogrammen Kosten sparen
Eine weitere Möglichkeit bei den Reisekosten zu sparen, sind Bonus Programme, die inzwischen von einem Großteil der Geschäftsreisenden genutzt werden. 63 Prozent der Befragten nehmen zum Beispiel an Vielfliegerprogrammen von Fluggesellschaften teil, wobei der Anteil in den Staaten mit 83 Prozent am höchsten ist, gefolgt von Kanada mit 80 Prozent. In Frankreich profitieren nur 44 Prozent der Befragten von diesem Service. Auf der Beliebtheitsskala der Bonusangebote belegen Fluggesellschaften (67 Prozent) vor Hotels (52 Prozent) und Auto-vermietungen (36 Prozent) den ersten Platz.
Beliebte Freizeitaktivitäten
Den angenehmsten Part einer Geschäftsreise stellen für 27 Prozent der Befragten die Meetings mit Kollegen oder Kunden dar. 25 Prozent genießen am meisten den Flug zum Reiseziel, 24 Prozent den Aufenthalt im Hotel. Als lästigster Faktor eines Business Trips werden Flugver-spätungen bezeichnet (52 Prozent). Haben Geschäftsreisende den Pflichtteil rascher als geplant absolviert, folgt gelegentlich die Kür: 51 Prozent entspannen sich während ihrer Geschäftsreise am liebsten beim Sightseeing. Der Anteil der Chinesen ist hier mit 79 Prozent am höchsten. Für 28 Prozent der Befragten gehört in der freien Zeit der Austausch mit Kollegen und Kunden zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten und für 15 Prozent ist es die Shopping Tour.
Über die American Express Global Business Traveler Survey 2005
Im Auftrag von American Express Business Travel führte das Meinungsforschungsunternehmen Lightspeed Research im März 2005 unter 1040 Geschäftsreisenden aus zehn Ländern die Umfrage durch. Interviewt wurden Personen aus Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Mexiko, Norwegen und den USA. Voraussetzung war, dass jeder Befragte mindestens zwei Geschäftsreisen während der vergangenen zwölf Monate unternommen hatte, wovon zumindest eine Reise einen Flug und eine Hotelübernachtung beinhalten musste.

CWT Business Travel Barometer Survey Forecasts Business Travel Growth in 2005
January 11, 2005. Business travelers in North America cite airport security lines as having the largest effect on corporate travel today, with a higher negative impact than safety/terrorist concerns, flight delays, customer service or corporate travel policy restrictions. Yet despite the inconvenience of long lines, business travelers welcome more security precautions, believing that advanced passenger screening, such as fingerprint or eye print technology, is the most effective action government can take to ensure the safety of flying travelers.
These were among the findings of the first annual “Business Travel Barometer” survey commissioned by global travel management leader Carlson Wagonlit Travel (CWT) in North America. The survey gauged attitudes and perceptions of North American business travelers and corporate travel managers about the current and future state of business travel. The survey sampled opinions of 1,200 business travelers and 300 travel managers in the United States and Canada.
Business Travel: A Bumpy Ride?
Business travelers and travel managers affirm industry forecasts that business travel will stay the same or increase in 2005. More than 60 percent of travel managers polled expect their company’s business travel spending to increase this year, while 34 percent of business travelers anticipate more travel and 49 percent expect to stay about the same as 2004.
“All signs point to a healthier business travel environment this year,” said Jack O’Neill, chief operating officer for CWT North America.  “We have been very encouraged with the pace of business travel over the past six months and this survey confirms our belief that business travel may finally bounce back to something akin to pre-9/11 days.”
As business travel shows no signs of diminishing, survey findings indicate frequent travel isn’t turbulence-free. Airport security lines top the list of both travel managers (31 percent) and business travelers (26 percent) as having the most negative impact on business travel, while safety or terrorist concerns were ranked last by both (travel managers at 7 percent and business travelers at 10 percent).
Survey findings reveal some discrepancies between the perceptions of business travelers and their corporate travel managers. For example, the results indicate work-life balance is of greater concern to business travelers than many corporate travel managers realize. Twenty-three percent of business travelers ranked work-life balance as the most negative impact of business travel, while only 14 percent of travel managers considered that to be the case for their company’s traveling executives. And while travel managers believe their travelers think corporate travel policy restrictions pose a significant problem (22 percent), only 8 percent of business travelers actually cited corporate policy as a concern.
According to the results of the Business Travel Barometer, U.S. business travelers, Canadian travelers, and travel managers also differ on what circumstances they think make airline passengers’ temperatures rise.
·           Travel managers are likely to think their travelers’ biggest pet peeves during travel are long lines for security check-ins (29 percent) and discovering another passenger paid less for their ticket (19 percent).
·           Business travelers, however, say their biggest pet peeve is travelers who don’t check their bags when they should (32 percent), followed by crying babies (13 percent).
·           U.S. business travelers are more likely than their Canadian counterparts to say their biggest pet peeve is travelers who don’t check their luggage (32 percent versus 19 percent, respectively).
·           Canadian business travelers’ biggest pet peeves during travel are travelers who disturb them by not letting them work, sleep or read (31 percent versus 10 percent for U.S. travelers).
In addition, business travelers are more hesitant than travel managers realize to travel to various regions around the world. Seventy-one percent of North American business travelers said they are very hesitant to travel to the Middle East, while only half (52 percent) of travel managers thought that their business travelers would be very hesitant.  Likewise, 27 percent of business travelers expressed extreme hesitation to travel to Africa. In contrast, only nine percent of travel managers believed their corporate travelers would worry about traveling to this region.
The Future of Business Travel
According to the survey, business travelers and travel managers expect changes in the years ahead for the business travel landscape. When asked what business travel will look like in five years:
·           Nearly nine out of 10 travel managers (87 percent) believe it is likely that advanced security check-ins will be a part of business travel in the future. Fifty-nine percent think it is very likely, as do 43 percent of business travelers.
·           Travel managers are considerably more confident than business travelers that there will be fewer major airlines (47 percent versus 26 percent).
·           Travel managers and business travelers think it is very likely that travel bookings will be primarily completed online (44 percent and 54 percent, respectively) in five years. Nine out of 10 business travelers (89 percent) think it is likely that virtually all bookings will be completed online in five years.
·           Business travelers from Canada were more likely to believe that there will be a return to more enhanced food and beverage service than U.S. travelers (44 percent and 34 percent respectively).
The Business Behind Business Travel: Corporate Travel Policies
The good news for businesses, according to survey findings, is that travel managers are very accurate in their assessment of how familiar they think their business travelers are with their company’s travel policy. Travel managers believe 70 percent of their travelers are very familiar with the corporate travel policy, compared to 69 percent of travelers who assess themselves as being very familiar with the policy.
However, travel managers have nearly an opposite view of how they think their travelers perceive the corporate travel policy compared to how business travelers actually view the policy. While 56 percent of travel managers say their business travelers think the corporate travel policy is mandatory, only 34 percent of business travelers agree. Sixty percent of business travelers consider the policy to be more of a guideline than mandatory.
The discrepancy may be due to a disconnect between travel managers and business travelers regarding the consequences of booking outside corporate travel policy. Travel managers believe that 79 percent of their business travelers always (42 percent) or sometimes (37 percent) understand the ramifications; while only 53 percent of business travelers say they always (12 percent) or sometimes (41 percent) understand them. 
“Travel and entertainment expenses are a significant expense for corporations and one of the most important ways for companies to manage that spend is to have AND enforce their travel policy,” O’Neill said.  “Our survey shows that while knowledge of travel policies is relatively high, higher than often thought, ongoing education is still necessary for employees to fully understand and embrace it.”
Ultimately, business travelers and travel managers are more concerned about the consequences for booking outside the corporate travel policy. While 85 percent of travel managers surveyed have established employee communications programs to educate travelers about the direct ramifications to the company (e.g., losing data for better fares with travel suppliers, the ability to track traveler whereabouts, etc.), the ramifications that resonate most with business travelers are those that have personal impact. Fifty-six percent of travelers believe it to be very significant if they cannot be reimbursed for travel and entertainment expenses, while 48 percent were most concerned with facing discipline or outright termination for booking outside the travel policy.
Other findings include:
Business Travelers
·           Seven out of 10 business travelers (70 percent) say they book outside their corporate travel policy either less than five times per year or not at all. Those who do book outside are most likely to attribute the action to the preferred airline’s scheduled flight times not meeting business needs (31 percent).
·           Half (52 percent) of business travelers say they do the majority (61 to 100 percent) of their business travel booking online.
·           Nine out of ten business travelers would be hesitant to travel to the Middle East on business, with 71 percent answering very hesitant. 
·           Canadian business travelers are more likely to say connecting flights are the travel policy restriction they find most irritating (23 percent versus 13 percent of U.S. travelers).
Travel Managers
·           The majority of travel managers say they use the services of a travel management company (74 percent) while only 29 percent of business travelers think they do.
·           Travel managers considered the following to be most important: customer service, 93 percent; access to airline inventory, 88 percent; experience, 88 percent; and data reporting, 86 percent.
·           Travel managers find the characteristics related to saving their companies money to be the most rewarding aspects of their job: seeing efforts result in travel policy compliance and cost savings (33 percent) and demonstrating to senior management how their travel program is saving money each month (31 percent). 
·           Travel managers say the most challenging aspects of their positions are “being the bad guy with travelers” in policy enforcement (28 percent) and the feeling that their job is misperceived as not bringing value to the company (23 percent).
·           Sixty-three percent of travel managers cite cost-savings as their company leadership’s biggest expectation of them.
·           Eighty-seven percent of travel managers say they believe it's likely that advanced security check-ins will be a part of business travel in five years.
·           Travel managers that say their travelers do not understand the ramifications of booking outside the travel policy are much more likely to say their travelers’ biggest pet peeve is discovering another traveler paid less for the same flight.
·           Travel managers are divided as to which common corporate travel policy restriction they believe their business travelers find to be most irritating, including: having to take connecting flights, 16 percent; not being able to book first-class seats on international flights,16 percent; not having the choice of booking tool, 16 percent; and not being able to book first-class seats on domestic flights, 14 percent.
About the Survey
The “Business Travel Barometer” survey, conducted by KRC Research, was fielded November 4-17, 2004. The survey included responses from 1,200 business travelers and 300 travel managers in the United States and Canada. Quotas were set within each country based on proportionate business travel. The business travel survey with the 1,200 sample size has a margin of error of +/- 2.8 percent at the 95 percent confidence level. The travel manager survey with the 300 sample size has a margin of error of +/- 5.7 percent at the 95 percent confidence level. Additionally, sampling error necessarily increases when examining subsets.